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Philharmoniker Depot

09.04.14 Gold, Silber und Technologie – eine spannende Mischung

Drei interessante Unternehmen, Silberproduzent Endeavour Silver, Goldproduzent Caledonia Mining und das Technologieunternehmen EnWave gaben in München auf Einladung der Swiss Resource Capital einen Überblick über ihre Projekte und die Fortschritte in der letzten Zeit.

EnWave aus Kanada wartete mit einer besonderen Technologie auf. Mit Hilfe der Mikrowellentechnologie verdampfen die Kanadier Flüssigkeit in Nahrungsmitteln und biologischen Materialien. Dies kann die Gefriertrocknung ersetzen. Auf diese revolutionäre Technologie blicken nun auch gewichtige Partner. Als Beispiel wurden etwa Bonduelle, Nestlé oder Kellogs genannt. Firmen also, die wohl jedermann bekannt sind. Die Nahrungsproben, etwa der "Moon Cheese" konnte die gut 30 Zuhörer geschmacklich im Test überzeugen. Wie Brent Charleton, Vice President von EnWave, überzeugend in seinem Vortrag darstellte, befindet sich das Unternehmen vor allem durch seine Weltklasse-Kooperationen und seine kommerziellen Lizenzen bestens positioniert um in den nächsten 12 Monaten mit lukrativen Bestellungen rechnen zu können. Und die Maschinen mit denen die Gesellschaft die Produkte bearbeitet, sind, wenn wundert es, deutsche Wertarbeit aus der Nähe von München. EnWave kann dabei dreifach mitverdienen. Zum einen beim Bau der Maschinen, denn beim bayrischen Anlagenbauer haben sich die Kanadier die Mehrheit gekauft. Dann durch Lizenzen und nicht zuletzt durch Kooperationen und Beteiligungen.

Mark Learmonth, Vice Director von Caledonia Mining, einem Junior- Goldproduzenten, der in Simbabwe Gold fördert, war der zweite Vortragende. Learmonth gab unter anderem interessante Einblicke über die Arbeitsweise in dem afrikanischen Land. Die Gesellschaft, welche eine Dividende von acht Prozent pro Jahr auszahlen kann und Gesamtförderkosten von deutlich unter 1.000 US-Dollar pro Unze vorweist, ist ein sogenannter Low-Cost-Producer. Die enge Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung zahlt sich für das Unternehmen aus. Frühzetig gab Caledonia von der Blanket Gold Mine 10 Prozent an die Einheimischen der Umgebung ab. So ist dem Unternehmen die Unterstützung der Bevölkerung, was in einem doch risikobehaftetem afrikanischen Land nicht zu unterschätzen ist, sicher. Weitere 41 Prozent wurden an drei Unternehmen aus Simbawe verkauft, womit die gesetzlichen Auflagen des Landes in Bezug auf den Besitz durch Ausländer erfüllt wurden. In 2013 wurden rund 45.000 Unzen Gold gefördert, für 2015 werden 52.000 Unzen Gold erwartet.

Als drittes Unternehmen präsentierte sich Endeavour Silver. Der Silberproduzent ist bereits bei deutschen Anlegern gut bekannt und der Vortrag wurde mit großem Interesse aufgenommen. Das nordamerikanische Silberunternehmen kann, so Finanzvorstand Dan Dickson, seit 2004 in Folge jedes Jahr ein Rekordwachstum vorweisen. Nicht nur einen neuneinhalb Kilo schweren Silberbarren hatte Dickson dabei, der die Runde unter den Zuhören machte, sondern auch sonst nahezu nur positive Berichte. Neben der hoch gradigsten Mine, der Guanacevi Mine in Durango, Mexiko, einer altbekannten mexikanischen Silberabbauregion (2,7 Millionen Unzen Silber und 6.700 Unzen Gold), weist auch die zweite erworbene Mine, die Bolanitos Mine ein enormes Wachstum auf. Dort wurden in 2013 etwa 2,9 Millionen Unzen Silber und 51.600 Unzen Gold produziert. Die erst im Juli 2013 erworbene El Cubo Mine produzierte in 2013 bereits 1,2 Millionen Unzen Silber, sowie rund 17.000 Unzen Gold. Weitere Explorationsprojekte sind zudem in der Planungsphase.

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Quelle: Ingrid Heinritzi, Freie Wirtschaftsjournalistin

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