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Philharmoniker Behälter

Silber die Förderung

Silber wird aus Erzen gewonnen

Nordamerika und Südamerika zählen mit ihren Silbervorkommen zu den wichtigsten Produzenten. An der Spitze liegt hier Peru, dass mit rund 30% der globalen Förderung zu den größten Silberproduzenten zählt. Es gibt zwei Arten von Minen. Primärminen wo der Schwerpunkt bei der Silberförderung liegt und Sekundärminen wo das Hauptprodukt Zink-, Kupfer-, oder Gold ist. Da Silber meist als Nebenprodukt bei der Förderung anfällt, spielt hier der Silberpreis nur wenig eine Rolle. Hier ein grober Überblick über diese zwei Arten von Minen:


Primärminen

Die reinen Silberminen deckten mit ca. 30% die Weltminenproduktion ab. Der Rest fiel als Koppelprodukt bei anderen Minen (siehe Sekundärminen) an. Zum Vergleich: Würde nur jeder Deutsche (ca. 80 Millionen) lediglich eine Feinunze Silber (z.B. einen US-$-Silber-Eagle) erwerben, würde das bereits 42% der Produktion aus Silber-Primärminen absorbieren. Für die Exploration und die spätere Inbetriebnahme von Minen sind hohe Investitionen notwendig. Die dafür benötigten Mittel werden die Minengesellschaften nur dann bekommen, wenn die Silberpreise über einen längeren Zeitraum hoch sind und auch bleiben.

Sekundärminen

70% der Weltsilberproduktion fällt bei der Zink-, Kupfer- und Goldförderung als Nebenprodukt an. Die Zink-, Kupfer- und Goldminen sind in erster Linie darauf ausgerichtet die entsprechenden "Hauptprodukte" zu fördern. Durch effizientere Abbaumethoden fällt immer weniger "Nebenprodukt" Silber an. Diese Minen werden ihre Produktion nicht wegen steigender Silberpreise erhöhen, um an mehr "Nebenprodukt" Silber zu kommen.

Das Silberangebot aus Primärminen und Sekundärminen reicht nicht aus, um die seit Jahren wachsende Nachfrage aus seinen vielfältigen Anwendungsbereichen zu befriedigen. Das Angebotsdefizit wurde bisher durch Enthortung der Lagerbestände ausgeglichen. Um neue Minen in Produktion zu bringen, bedarf es neben hohen Kosten auch erhebliche Vorlaufzeiten (ca. 2-5 Jahre). Ein zusätzliches Angebot aus Primärminen und Recycling zur künftigen Deckung des Defizits ist nur über einen anhaltend höheren Silberpreis realisierbar.

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