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09.10.16 Goldpreis: Kann das möglich sein?

Der Goldmarkt hat in der vergangenen Woche bei den Anlegern für alles andere als für Freude gesorgt. An nur einem Tag ging es am Dienstag mehr als 40 Dollar nach unten. Dabei riss der Goldpreis auch wichtige Unterstützungen wie die 1.300-Dollar-Marke und die 200-Tage-Linie (akt. Preis: 1.257 Dollar). Bei den Anlegern in Deutschland brach allerdings keine Panik aus, im Gegenteil: Sie nutzten das wieder günstiger Niveau, um die physischen Bestände aufzustocken. Gegenüber Goldreporter verkündete Degussa-Chefhändler Oliver Heuschuch beispielsweise eine Verdopplung des Edelmetall-Geschäfts. Als Händler habe man eigentlich ganz gerne steigende Preise. Bei sinkenden Preisen explodiere die Nachfrage derzeit aber ganz massiv, so Heuschuch. Dasselbe bestätigte auch Tim Schieferstein, Geschäftsführer der GoldSilberShop.de Gmbh, gegenüber Goldreporter: „Das Phänomen, dass bei Kursrücksetzern sofort im großen Stil gekauft wird, hat sich wieder bestätigt.“ Von Montag bis Donnerstag sei der Umsatz in seinem Onlineshop um das Dreifache angestiegen.

Optimismus im Bankenbusiness

Zudem äußerten sich zuletzt einige Adressen klar positiv für Gold. Wie das Manager Magazin berichtete, hat sich der heute 72-jährige ehemalige Top-Banker Oswald Grübel für Gold ausgesprochen. Er erklärte, dass die aktuelle Zinspolitik der Notenbanken zu einem gewaltigen Crash an den weltweiten Finanzmärkten führen könnte. Er rechne demnach damit, dass die Bevölkerung letztlich das Vertrauen in die Währungen und die Notenbanken verlieren und die Volatilität ein noch nie erlebtes Niveau erreichen wird. Einen Ausweg böten den Anlegern lediglich Märkte, die nicht von den Zentralbanken manipuliert werden, wie Rohstoff- oder Aktienmärkte. Grübel rät angesichts der großen Unsicherheiten zu einem Goldanteil im Portfolio von 30 Prozent (!).

Und man höre und staune: Auch Goldman Sachs hat sich wieder einmal zu Gold zu Wort gemeldet. Die Analysten sehen bei Kursen unter 1.250 Dollar eine strategische Kaufchance.

Auch wenn der Goldmarkt kurzfristig klar charttechnisch angeschlagen ist – DER AKTIONÄR bleibt der Meinung, dass Rücksetzer zum Platzieren von Abstauberlimits und zum Nachkauf von physischen Beständen genutzt werden sollte.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

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