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10.06.17 Fake News haben Einfluss auf den Goldpreis

Die Aktienmärkte bekamen Aufwind und Gold musste einen Rücksetzer hinnehmen, nachdem sich der vermeintliche Skandal um den US-Präsidenten Donald Trump als reine Fiktion und Gegenkampagne seiner Gegner herausstellte. Die gestrige öffentliche Befragung des ehemaligen FBI-Chefs Comey wischte letzte Zweifel an Trump vom Tisch und auch die vermeintliche Wahlhilfe Russlands in Trumps Wahlkampf entpuppte sich als haltlos. Obwohl schon die am Mittwoch im Voraus veröffentlichte schriftlich verfasste Aussage des gefeuerten Ex-FBI Chefs dies alles klar offenlegte und die amerikanische Presse zurückruderte, fantasiert die bundesrepublikanische Einheitspresse bis zum heutigen Tag weiterhin von vermeintlichen Skandalen und Skandälchen des US-Präsidenten, die es vermutlich nie gab. Von seriöser und verantwortungsvoller Berichterstattung ist die bundesdeutsche Medienlandschaft scheinbar weit entfernt, wodurch sich diese wieder einmal als seriöse Informationsquelle disqualifiziert. Immerhin wird aber nicht mehr von der Amtsenthebung des US-Präsidenten fantasiert…

Der ehemaligen US-Abgeordnete und Ex-Präsidentschaftskandidat Ron Paul sieht im FBI eine Behörde, die im ersten Weltkrieg geschaffen wurde, um die Bürger auszuspionieren und bis heute von der Regierung dafür genutzt wird. Ron Paul hält diese Behörde für völlig überflüssig und somit sollte sie seiner Meinung nach abgeschafft werden. Dieser Fall zeigt deutlich, wie weit sich die mediale Berichterstattung von der Wahrheit entfernt und unverantwortlich einseitig und völlig hysterisch einen Skandal stricken kann, obwohl es dafür nicht die geringste Grundlage gibt. Die Märkte wurden durch diese „Fake News“ der Mainstreampresse deutlich beeinflusst, wobei der Aktienmarkt unter Druck gesetzt wurde und Edelmetalle als sicherer Hafen gesucht waren.

Minuten vor den Aussagen Comeys hatte sich jemand dafür entschieden, 4 Mrd. $ an Gold Futures am Terminmarkt zu verkaufen. Scheinbar wurde einigen noch rechtzeitig klar, dass diese Aussagen keine Regierungskrise auslösen würden. Der Goldpreis fiel binnen 15 Minuten um 10 Dollar, wobei er aktuell immer noch über der wichtigen Unterstützung von 1.260$ notiert. Auch Silber litt unter Gewinnmitnahmen und steht nun kurz davor den kurzfristigen Aufwärtstrend zu brechen. In den letzten beiden Wochen konnten wir auffällige Bewegungen am Terminmarkt ausmachen, die für eine Preisdrückung oberhalb des Abwärtstrends mit Preisen über 1.260$ spricht, was kurzfristig wie ein Damoklesschwert über dem Anstieg hängt.

Der Goldpreis fiel um 10$, nachdem klar wurde, dass die Anschuldigungen gegen Trump nur heiße Luft sind.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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