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Philharmoniker Depot

27.04.18 Technische Analyse zu Gold

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die aktuellen, wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Gold zeigten in der vergangenen Woche relative Schwäche, doch immerhin zeigt sich zum Vormonat noch immer relative Stärke. Insgesamt ist der Terminmarkt bestenfalls neutral zu sehen und eine Wette auf einen kurzfristig steigenden Preis hätte aktuell ein relativ schlechtes Chancen-Risiko-Verhältnis. Dennoch ist alles offen bei diesen CoT-Daten, da der Terminmarkt für Silber, Platin und Palladium zuletzt schon sehr gut bereinigt war.

Der Terminmarkt war zum Stichtag Dienstag vergangene Woche bestenfalls neutral.

Die einfache Darstellung zeigt, dass sich Gold zuletzt im neutralen bis leicht bärischen Terrain befand.

Chartanalyse zu Gold in US-Dollar


Seit drei Monaten handelt der Goldpreis nahezu unverändert in einer engen Handelsspanne von nur 50$ oberhalb der 200-Tagelinie. Dabei wurde eine Art „Flaggen-Fortsetzungsformation“ ausgebildet, die sich mit einem Anstieg über 1.365$ bullisch auflösen würde. Kurzfristig könnte ein steigender US-Dollar diesen Ausbruch jedoch noch einige Zeit verhindern und dafür sorgen, dass sich die Korrektur noch sowohl preislich als auch zeitlich ausdehnt. Sollte der Euro gar crashen, so könnte sich ein Ausbruch in US-Dollar noch einige Monate in die Zukunft verschieben.

Kurzfristig muss man daher mit einem Rücksetzer auf 1.280$ rechnen, bei dem sich der Terminmarkt kurzfristig bereinigen würde. Geschieht dies, so wäre daraufhin ein erneuter Anstieg und letztlich ein Ausbruch über den Widerstand bei 1.365$ möglich. Gold könnte auch die anderen Edelmetalle – mit der Ausnahme von Palladium – kurzfristig mit sich nach unten ziehen.

Im besten Fall neigt der Dollar wieder zur Schwäche, während exogene Faktoren den Goldpreis stützen, doch sehen wir die Wahrscheinlichkeit dafür kurzfristig eher als klein an.

Gold in US Dollar notiert bisher weiterhin auf relativ hohem Niveau.

Chartanalyse zu Gold in Euro


Für den Goldpreis in Euro sieht es viel besser aus. Der mittelfristige Abwärtstrend wurde bereits gebrochen und der nun schwächere Euro könnte den Goldpreis in der Gemeinschaftswährung wieder über die letzten Hochs führen, was weitere Käufe nach sich ziehen würde. Über 1.100€ ist dann der Weg frei bis 1.240 Euro je Feinunze.

Sollte der Euro in diesem Jahr – entsprechend unseren Erwartungen – einbrechen, so wäre auch ein Anstieg bis auf 1.300€ je Feinunze möglich. Charttechnisch wichtig bleibt, ob es dem Goldpreis mit einem Anstieg über 1.120€ gelingt, zurück in den langfristigen Aufwärtstrend zu springen. Für Investoren im Euroraum scheint das aktuelle Preisniveau ein günstiges Kaufniveau zu sein.

Gold in Euro hat den Abwärtstrend bereits verlassen und ein Kaufsignal erzeugt.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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