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Philharmoniker Depot

20.01.18 Gold weiter stark – Bitcoin crasht weiter

Der Goldpreis hält sich weiterhin auf hohem Niveau und den vorherigen starken Anstieg will dieser scheinbar nicht korrigieren. Zum Wochenschluss notiert Gold bei 1.336 $ und damit unmittelbar an dem Widerstand des letzten Hochs vom September des Vorjahres. Silber zeigt sich etwas schwächer mit 17 $, womit das letzte Zwischenhoch bei 18,2 $ noch nicht erreicht wurde. Platin konnte hingegen mittlerweile auf 1.015 $ ansteigen, während Palladium im Augenblick mit 1.115 $ exakt einen Vorsprung von 100 $ hat.

Seit Anfang 2017 stieg der Goldpreis um 180 $ an.

Billionen an Dollar und Euros die durch die Zentralbanken in das Geldsystem geschwemmt wurden, die historisch niedrige Negativzinsen zur Folge haben, haben jeden Teil des Finanz- und Wirtschaftssystems vergiftet. Nichts funktioniert heute mehr, wie es einst einmal war und die Märkte bewegen sich teilweise gegensätzlich wie vor 2008, wobei sie irrationaler denn je erscheinen. Die Aktienmärkte steigen unaufhaltsam weiter und es gibt aufgrund der niedrigen Zinsen Blasen in allen Märkten, mit der Ausnahme des Rohstoffmarktes, der von den Investoren bisher gemieden wird, da alle anderen Märkte große Gewinne versprechen.

Ein irrationales Beispiel sind die steigenden Nominalzinsen in den USA für Staatsanleihen, während die Notenbank der realen Teuerung folgt und im letzten Jahr dreimal die Zinsen anhob. Obwohl die Forward Guidance der FED auf eine Verkürzung der Notenbankbilanz hindeutet und diese längst umgesetzt wird, während die Europäische Zentralbank weiter Geld druckt und der Zinsspread zwischen beiden Nationen immer größer wird, stieg der Euro bisher immer weiter, während der Dollar verkauft wurde.

Trotz einer Ausweitung des Zinsspreads steigt der Euro weiter an.

China weigert sich aktuell weitere amerikanische Anleihen zu kaufen, was zu weiter steigenden Zinsen führen dürfte. Da die US Notenbank ebenso wie die Europäer sehr viel Geld gedruckt haben, werden die Zinsen inflationsbedingt auch weiter ansteigen. Jetzt, da die weltweite Liquiditätsversorgung der Märkte über die Notenbanken völlig eingestellt wird, könnten die Aktienmärkte crashen. In diesem Fall wird Gold als sicherer Hafen umso mehr gefragt sein, da die immer noch hohen Anleihekurse keine Alternative bieten. Gold wird also erst als Fluchthafen profitieren und später, wenn die Notenbanken neue QE-Programme ausrufen werden, um Bankensystem und Staat zu stützen, werden die Edelmetalle in Erwartung künftiger Inflation durch die Decke gehen. Es scheint, dass es für die Edelmetalle kaum mehr Risiken gibt, wobei für steigende Preise große Chancen bestehen. Edelmetalle sind daher aktuell ein sehr interessantes antizyklisches Investment mit enorm großen Chancen auf Preisanstiege in den kommenden Jahren!

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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