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Philharmoniker Depot
WISSENSWERTES In Indien soll es das meiste Silber weltweit geben. Niemand weiß genau, wie viel des Metalls in privatem Besitz ist. Nicht zuletzt diese Spekulationen lassen den Silberpreis stark schwanken. Gewonnen wird Silber in großen Mengen in den peruanischen Anden, in Mexico und Australien. In Lateinamerika sind viele Minengebiete noch unerschlossen. Silber steckt heute in jedem Auto und jedem Computer und Bakterien bekämpfen kann es auch.

Führt die US-Notenbank die US-Wirtschaft in eine Rezession? Diese Frage ist hart diskutiert, aber das Gros der Anleger geht mittlerweile davon aus. Das gilt umso mehr, da die US-Wirtschaft technisch bereits in einer Rezession steckt. Rohstoffe sollten in einem solchen Umfeld eigentlich fallen. Doch das sieht Leigh Goehring von Goehring & Rozencwajg anders.

Es ist nicht ratsam, aufgrund von Rezessionsängsten mit dem Verkauf von Rohstoffanlagen zu beginnen, so Goehring gegenüber Kitco News. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Rohstoffmärkte nicht mit der Krise von 2008 vergleichbar sind, und dass die Anleger Gefahr laufen, an einem Tiefpunkt zu verkaufen und eine massive Erholung zu verpassen.

„Man kauft Rohstoffe billig am Ende eines Rohstoffzyklus, wenn alle Investitionen zurückgefahren worden sind. Es ist dann fast egal, was in der Zukunft passiert“, beschreibt Goehring. „Perioden radikaler Unterbewertung von Rohstoffen sind mit dem Investitionszyklus für natürliche Ressourcen verbunden, und dieser Investitionszyklus führt zu einer enormen Outperformance in der Zukunft.“ Und nach der radikalen Unterinvestition im letzten Jahrzehnt ist der Rohstoffmarkt in dieser Position.

„Dies wird das Jahrzehnt der Knappheit von allem sein. Und es sieht so aus, als würde es sich bereits abspielen“, so Goehring. „Die Menschen machen sich Sorgen über eine Rezession, eine aggressive Fed und eine weltweite Finanzpanik. Das mag alles eintreten, aber Rohstoffe als langfristige Investitionen werden unabhängig davon viel Geld einbringen. Woher wir das wissen? Nun, wir haben eine großartige Analogie aus dem Jahr 1929.“

Goehring verwies auf die Energiemärkte, Metalle, Landwirtschaft und Gold. „Wir hatten noch nie einen Rohstoff-Bullenmarkt ohne Gold an der Spitze. Und wir haben die Chance, dass Öl in den nächsten sechs Monaten 200 Dollar pro Barrel erreicht. Außerdem besteht die Chance, dass sich der US-Gaspreis dem internationalen Gaspreis annähert“, sagte er. „Das wird zu einer Zerstörung der Nachfrage führen, und das wäre wahrscheinlich der Zeitpunkt, an dem man seine Investitionen von Energie in Metalle umschichten sollte.“

Alle großen Wirtschaftsexperten sagten, dass die Inflation sich abschwächen wird. Was aber, wenn sie sich beschleunige? Die weltweite Ölnachfrage nehme zu. Und wir bauten unsere Vorräte nicht so auf, wie wir sollten. Es bestehe die Gefahr, dass wir irgendwann in diesem Winter einen enormen Anstieg der Ölpreise erleben.

Bei Silber könnte es bereits ein Kaufsignal von den Edelmetallen geben, so Goehring unter Verweis auf die Aktivitäten der Händler an der COMEX. Goehring achtet genau auf Anzeichen dafür, dass kommerzielle Händler long gehen und Goldspekulanten short gehen. „Wir sollten uns an die letzte große Kaufgelegenheit bei Gold und Silber erinnern, die im August und September 2018 stattfand - als Gold seinen Tiefpunkt bei knapp unter 1.200 Dollar pro Unze erreichte und dann in den folgenden zwei Jahren um 75 Prozent stieg. Eines der interessantesten Dinge, die man beobachten konnte, war die Aktivität der Händler an den Gold- und Silberbörsen COMEX", bemerkte er.

„Im Moment steht der Silbermarkt kurz vor einem großen Kaufsignal", so Goehring weiter. „Silberspekulanten sind jetzt short gegangen, und das schon seit ein paar Wochen. Und die Commercials sind gerade dabei, long zu gehen. Sie sind im Grunde flach, und das kommt einem Kaufsignal schon sehr nahe“, sagte er.

Sicherlich hat Goerhing Recht mit seiner Beobachtung der COMEX. Allerdings könnten sich die Daten durchaus noch weiter ins Extreme verlagern, bevor Silber wirklich sein Tief durchschritten hat. COT-Daten alleine taugen nicht für das Timing eines Einstiegs.

Markus Bußler

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

Silber deutlich im Plus – Folgt jetzt endlich der Turnaround?... Der Silberpreis fiel zuletzt auf Niveaus aus dem Jahr 2020. Doch dank der jüngsten Erholung aktivierte das Edelmetall neue Kursziele. Folgt jetzt endlich der Turnaround bei Silber? Edelmetall-Anleger dürfen mit Fug und Recht enttäuscht sein: Die beiden Favoriten Gold und Silber halten in dieser Krise nicht, was sie versprachen: Zwar stemmten sie sich etwas gegen den starken Kursverlust der Börsen, doch insgesamt befinden sich auch Gold und Silber unter Wasser. Seit Anfang des Jahres befindet sich der Silberpreis um 18 Prozent im Minus, seit dem lokalen Hoch im März 2022 sind es sogar 29 Prozent Kursverlust. Doch nun eroberte der Silberpreis eine wichtige Marke zurück und könnte neue Kursziele nach oben aktivieren.  ..........................

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Silber will es wissen!... sDer Wochenabschluss war alles andere als erfreulich für die Edelmetallfans. Denn sowohl der Silber- wie auch Goldpreis setzen ihre Talfahrt vom Wochenbeginn unbeirrt fort. Dabei bestätige der Silberpreis den vorherrschenden Abwärtstrend und deutet nunmehr eine weiter fallende Tendenz an. Worauf man daher in der neuen Handelswoche vorbereitet sein sollte, soll einmal mehr im Nachgang bewertet werden. Eine kurzfristige Gegenbewegung kann, im Kontext der vorangegangenen Verluste, keinesfalls ausgeschlossen werden. Allerdings Silber vorerst unterhalb des nunmehr wieder aktivierten Widerstands von 19,60 USD verbleiben sollte. Vielmehr lässt sich für die kommende Handelswoche(n) ein erneuter Test der Unterstützung rund um 18,60 USD ableiten, bevor es spannend wird. Wie getitelt will es der Edelmetallmarkt und dabei speziell der Silberpreis wissen. ............................

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Der Goldpreis bereitet wenig Grund zur Freude. Zwar gelang zum Ende der vergangenen Woche der Sprung über die 1.800-Dollar-Marke. Doch in der laufenden Woche ging es jeden Tag bergab. Doch noch mehr leiden aktuell die Silberanleger. Der Silberreis ist erneut unter die Marke von 20 Dollar gerutscht. „Fundamental ist diese Schwäche nur schwer zu erklären“, sagt Markus Bußler.

Der schwache Silberpreis spiegelt sich auch bei den Silberaktien wider. „Das Problem ist, dass viele Konzerne noch mit hausgemachten Problemen zu kämpfen haben. In einem ohnehin negativen Silbermarkt führen diese dann zu weiterer Schwäche“, sagt Bußler. Als Beispiel nannte er First Majestic Silver. Der Kauf der Jerritt Canyon-Mine kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das Projekt liefert noch nicht. Eine niedrige Produktion führt zu immensen Kosten. Dazu muss sich First Majestic erneut Geld auf dem Kapitalmarkt beschaffen. Auch Pan American Silver kam unter Druck, als man mit den Q2-Zahlen Probleme mit der Dolores-Mine bekannt geben musste. Und Endeavour Silver konnte zwar die Produktionsprognose anheben, verdient aber auf dem aktuellen Niveau kein Geld.

Noch schlimmer hat es teils die Explorations- und Entwicklungsunternehmen getroffen. „Silvercrest schlägt sich noch vergleichsweise gut“, sagt Markus Bußler. Der Konzern hat den Bau von Las Chispas im Mai fertiggestellt und fährt die Mine gerade hoch. Andere Unternehmen wie Defiance Silver, Zacatecas Silver oder auch GR Silver hat es dagegen weitaus heftiger getroffen. Auch hier hat jeder Konzern zusätzlich zum Silberpreis mit eigenen Problemen zu kämpfen. Dazu gesellt sich der Inflationsdruck, der den Minenbau nur schwer kalkulierbar macht. Wieso Sie den Sektor dennoch nicht aufgeben sollten und was als Aufbruchssignal gewertet werden könnte, erfahren Sie hier im Video.

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