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Philharmoniker Depot

16.06.16 Der Gold-Express nimmt Fahrt auf

Die Fed rudert zurück. Von den geplanten vier Zinsanhebung für das laufende Jahr ist nicht mehr viel übrig: Mittlerweile votieren sechs von zehn Mitglieder der US-Notenbank nur mehr für eine Zinsanhebung im laufenden Jahr – und das nur Wochen, nachdem die Fed noch von einer Zinsanhebung im Sommer gesprochen hat.

Wenn man Janet Yellens Pressekonferenz gestern verfolgt hat, dann fiel ein Wort immer wieder: Unsicherheit. Und das zeichnet derzeit das Bild in der US-Wirtschaft in Europa und auch in Asien. Und bei all diesen Unsicherheiten will die Fed offensichtlich kein Öl ins Feuer gießen in Form vorschneller Zinsschritte.


Alles spielt Gold in die Karten


Das wiederum spielt dem Goldpreis in die Karten. In den vergangenen Jahren wurde der Goldpreisverfall vor allem mit der anstehenden Zinswende in den USA und dem stärkeren Dollar erklärt. Doch die Zinswende bleibt aus. Und der Dollar verliert gegenüber einigen Währungen, allen voran dem japanischen Yen, derzeit massiv an Wert. Und das lässt Gold steigen.


Die kommenden Tage werden von der Abstimmung der Briten über den Verbleib in der EU gekennzeichnet sein. Der Goldpreis könnte weiter an Wert zulegen. Schon heute notiert das Edelmetall auf einem neuen 52-Wochen-Hoch. Gold ist in einem neuen Bullenmarkt. Und hat das Potenzial alle anderen Bullenmärkte in den Schatten zu stellen.

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Quelle: http://www.deraktionaer.de

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