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Edelmetallnews 2019

Der Goldpreis startet fester in die neue Woche. Auch Silber kann anziehen. Allerdings ist der Start der Minenaktien etwas holprig. Das Gros der Goldproduzenten stand heute in Australien unter Druck. Doch aus Sicht der Bullen sicherlich positiv: Bei Gold kann das Niveau von 1.800 Dollar bislang verteidigt werden. Ein Ereignis dürfte diese Woche den Verlauf des Goldpreises kurzfristig maßgeblich prägen: Die Sitzung der US-Notenbank, die am Dienstag beginnt und deren Ergebnis am Mittwoch bekannt gegeben wird.

Klar ist: Mit einem Zinsschritt rechnet aktuell niemand. Das Fedwatch-Tool zeigt, dass 100 Prozent der Befragten damit rechnen, dass die Zinsen in der Spanne von 0 bis 0,25 Prozent verharren. Erst für den März sehen einige Marktteilnehmer einen Zinsschritt auf 0,25 bis 0,5 Prozent. Allerdings sind dies nur 3,5 Prozent, die damit rechnen. Der Anteil steigt erst zum Juni 2022 auf 15,9 Prozent.

Spannend wird, ob die Fed die Aussagen von Juni noch einmal konkretisiert. Damals stellte die US-Notenbank zwei Zinsschritte für 2023 in Aussicht. Einige Mitglieder der Fed aber sahen die Möglichkeit, dass die Zinsen früher steigen könnten. Mittlerweile sind auch die Inflationsdaten für Juni bekannt. 5,4 Prozent betrug die Teuerung. Ob dies bei einigen Fed-Mitgliedern die Alarmglocken schrillen lässt. Zuletzt wurde die Fed nicht müde, zu erklären, dass der Anstieg der Inflation nur temporär sei. Auch hier wird der Markt genau auf das Wording der Notenbank achten.

Die Rendite der US-Staatsanleihen ist zuletzt wieder gesunken. Die zehnjährigen Anleihen notieren aktuell mit 1,24 Prozent – deutlich unter dem Hoch mit 1,75 Prozent, das noch vor wenigen Wochen erreicht worden ist. Das sind eigentlich gute Nachrichten für den Goldpreis, zeigt aber auch, dass der Markt nicht mit einer langanhaltenden Inflation rechnet. Das könnte ebenfalls in die Entscheidung der Fed mit einfließen, die Zinsen noch länger niedrig zu halten. Dennoch: Auch wenn der Markt eindeutig von keinem Zinsschritt ausgeht, so wird es erfahrungsgemäß rund um den Fed-Termin volatil. Aus charttechnischer Sicht bleibt der Bereich um 1.840/1.850 Dollar der Schlüssel für die Bullen, wieder mehr Kontrolle über den Goldpreis zu übernehmen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

Nach einem starken Sprint am Mittwoch geht dem Goldpreis wieder etwas die Puste aus. Zwar hat das Edelmetall die 1.800 Dollar zunächst hinter sich gelassen. Doch aktuell scheint die Dynamik schon wieder entwichen sein. Und wenn es nach Marc Chandler von Bannockburn Global Forex geht, dann hat der Goldpreis eher Luft nach unten als nach oben.

In einem Interview mit dem Internetportal kitco.com erklärt Chandler, dass er mit Blick auf das Jahresende eher mit Kursen um 1.750 Dollar rechnet. Seiner Ansicht nach wird Gold nicht mehr über 1.850 Dollar steigen. „Ich bin mir nicht so sicher, dass Gold die gleiche Funktion hat, von der die Leute früher dachten, dass sie sie hätte, da wir mit einer neuen Finanzindustrie von börsengehandelten Fonds und passivem Investieren konfrontiert sind," sagte er. Allerdings sieht er auch für die Wirtschaft keine allzu rosigen Zeiten. Obwohl es Erwartungen für ein starkes Wirtschaftswachstum für den Rest des Jahres gibt, sagte Chandler, dass er nicht überzeugt ist, dass diese Prognosen erfüllt werden. Er beschrieb die aktuelle wirtschaftliche Dynamik als ein Zuckerhoch, das nicht von Dauer sein kann. Er fügte hinzu, dass er bereits Anzeichen dafür sieht, dass die Weltwirtschaft ihren Höhepunkt erreicht hat. „Wenn sich also die Weltwirtschaft gegen Ende dieses Jahres verlangsamen wird, muss ich den Goldpreis vielleicht auf 1.750 Dollar setzen", sagte er. „Ich bin nicht so positiv für Gold, nicht wegen der Verschuldung oder unhaltbaren Bewertungsniveaus in anderen Asset-Märkten, ob es nun Hauspreise oder Aktien und Anleihen sind, sondern ich bin mehr besorgt über eine allgemeine wirtschaftliche Verlangsamung, die das Risikokapital im Allgemeinen herunterzieht“, fügte er hinzu.

DER AKTIONÄR glaubt nicht, dass die Wirtschaft bereits ihren Höhepunkt überschritten hat. Dazu ist natürlich die Frage, ob man Investments in Gold wirklich dem Risikokapital zuordnen kann. Wenn man diese Definition ansetzt, dann wäre praktisch alles außer Cash Risikokapital. Tatsächlich wird aber die Marke rund um 1.850 Dollar zu einer Bewährungsprobe für die Bullen werden. Und es steht noch ein Fragezeichen, ob dies im ersten Anlauf geschafft werden kann.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis geriet in der zu Ende gehenden Woche deutlich unter Druck. Vor allem nach der Sitzung der US-Notenbank Fed musste Gold Federn lassen. „Wir können versuchen, das zu verstehen“, sagt Markus Bußler. Doch egal, wie man es wende, so wirklich logisch ist das nicht, was in den vergangenen Tagen geschehen ist.

Die US-Notenbank hat weder die Zinsen angehoben, noch hat sie eine Zinsanhebung in den kommenden Monaten in Aussicht gestellt. Im Gegenteil: Die US-Notenbank spricht davon, dass es im Jahr 2023 zwei Zinsschritte geben könnte. „Dass Gold (und auch andere Assets) so extrem auf diese Ankündigung reagieren, ist mehr als befremdlich“, sagt Markus Bußler. Die Visbilität auf 2023 sei begrenzt. Wichtiger sei das Hier und Jetzt. Die Inflation ziehe derzeit deutlich an, die Realzinsen seien tief im negativen Bereich. Dies würde übrigens auch dann noch gelten, sollte die Fed tatsächlich 2023 zwei Zinsschritte vollziehen.

Aus technischer Sicht habe Gold nun eine Korrektur vollzogen und habe ziemlich genau auf das 61,8 Prozent Fibonacci – beginnend vom Doppelboden bei 1.680 Dollar – angelaufen. Technische Indikatoren signalisierten bereits eine deutlich überverkaufte Situation. „Die Bullen sind an der Stelle gefragt“, sagt Markus Bußler. Und alles andere als eine deutliche Gegenbewegung in den kommenden Tagen wäre eine arge Überraschung.

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Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis arbeite sich weiter nach oben. Doch es ist ein zähes Ringen zwischen Bullen und Bären. Offensichtlich wollen die Shorties mit aller Gewalt verhindern, dass Gold aus der bullishen Flagge auf Wochenbasis nach oben ausbricht. Aktuell versuchen sie daher Gold unter 1.810 Dollar zu halten. Doch die aufkommende Inflation spielt den Bullen mittelfristig in die Karten. Zudem sehen die Analysten von StoneX weiteres Potenzial für den Goldpreis aus einem ganz anderen Grund.

„Gold hat immer noch Aufwärtspotenzial. Die wirtschaftliche Erholung hängt stark von den staatlichen Stimulierungsmaßnahmen und dem damit verbundenen Polster für den Finanzsektor ab, und die Aussichten sind immer noch unsicher“, so Rhona O'Connell, Leiterin der Marktanalyse für die Regionen EMEA und Asien bei StoneX. Eines der Hauptargumente für Gold ist, dass es eine Absicherung gegen Risiken ist. Und bei so viel Liquidität da draußen, die ein Zuhause sucht, wird das Edelmetall in dieser Phase der wirtschaftlichen Erholung immer noch als notwendiger Vermögenswert angesehen, schrieb O'Connell im Ausblick für das zweite Quartal. Die enorme Menge an Liquidität suche aktuell ein Zuhause. Und zumindest ein Teil könnte dieses Zuhause bei Gold finden. Zu den bullishen Faktoren für Gold im zweiten Quartal gehören negative Real- und Nominalzinsen, längerfristige Inflationsängste, massive Liquidität durch Stimuli und steigende geopolitische Spannungen.

Der Realzins ist mit der deutlich gestiegenen Inflation in den USA für den Monat März stärker in den negativen Bereich gerutscht. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Gut möglich, dass bei den Inflationszahlen für den Monat April, die Mitte Mai veröffentlicht werden, sogar eine drei vor dem Komma steht. Das fundamentale Umfeld für Gold könnte damit besser kaum sein. Einzig aus charttechnischer Sicht fehlt der Startschuss für eine Rallye auf neue Allzeithochs.

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Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

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