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Philharmoniker Depot

Edelmetallnews 2019

Der Goldpreis arbeite sich weiter nach oben. Doch es ist ein zähes Ringen zwischen Bullen und Bären. Offensichtlich wollen die Shorties mit aller Gewalt verhindern, dass Gold aus der bullishen Flagge auf Wochenbasis nach oben ausbricht. Aktuell versuchen sie daher Gold unter 1.810 Dollar zu halten. Doch die aufkommende Inflation spielt den Bullen mittelfristig in die Karten. Zudem sehen die Analysten von StoneX weiteres Potenzial für den Goldpreis aus einem ganz anderen Grund.

„Gold hat immer noch Aufwärtspotenzial. Die wirtschaftliche Erholung hängt stark von den staatlichen Stimulierungsmaßnahmen und dem damit verbundenen Polster für den Finanzsektor ab, und die Aussichten sind immer noch unsicher“, so Rhona O'Connell, Leiterin der Marktanalyse für die Regionen EMEA und Asien bei StoneX. Eines der Hauptargumente für Gold ist, dass es eine Absicherung gegen Risiken ist. Und bei so viel Liquidität da draußen, die ein Zuhause sucht, wird das Edelmetall in dieser Phase der wirtschaftlichen Erholung immer noch als notwendiger Vermögenswert angesehen, schrieb O'Connell im Ausblick für das zweite Quartal. Die enorme Menge an Liquidität suche aktuell ein Zuhause. Und zumindest ein Teil könnte dieses Zuhause bei Gold finden. Zu den bullishen Faktoren für Gold im zweiten Quartal gehören negative Real- und Nominalzinsen, längerfristige Inflationsängste, massive Liquidität durch Stimuli und steigende geopolitische Spannungen.

Der Realzins ist mit der deutlich gestiegenen Inflation in den USA für den Monat März stärker in den negativen Bereich gerutscht. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Gut möglich, dass bei den Inflationszahlen für den Monat April, die Mitte Mai veröffentlicht werden, sogar eine drei vor dem Komma steht. Das fundamentale Umfeld für Gold könnte damit besser kaum sein. Einzig aus charttechnischer Sicht fehlt der Startschuss für eine Rallye auf neue Allzeithochs.

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Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis konnte gestern im Tagesverlauf einen Turnaround aufs Parkett zaubern. Notierte das Edelmetall anfangs noch im negativen Terrain, sprang der Goldpreis am Nachmittag deutlich in die Pluszone. Der Grund: Die Inflationsdaten aus den USA trafen ein. Die Inflation stieg stärker als erwartet. Auf Jahresbasis um 2,6 Prozent. Und für die kommenden Monate dürfte sogar ein Anstieg über die Drei-Prozent-Marke wahrscheinlich werden.

Ein optimales Umfeld eigentlich für den Goldpreis. Der wiederum litt in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem unter dem Anstieg der Anleiherenditen in den USA. Das Paradoxe an dieser Situation: Die Anleiherenditen steigen in Erwartung einer steigenden Inflation. Der Goldpreis allerdings blendete dieses Szenario aus und ging in die Knie. Nun, da sich allmählich zeigt, dass die Inflation tatsächlich auf den Plan tritt, scheint auch der Goldpreis bereit für die nächste Rallye. Das einzige, das dem noch im Wege steht, ist die Charttechnik. Im Bereich von 1.750/1.760 Dollar hat sich ein hartnäckiger Widerstand gebildet. Und den müssen die Bullen zunächst überwinden, um wieder etwas optimistischer nach oben zu blicken.

Nach unten hat sich im Bereich von 1.680 Dollar ein Doppelboden ausgebildet, der wiederum als Unterstützung dient. Doch solange die Bullen es nicht wenigstens schaffen, den 1.750er-Bereich nachhaltig zu überwinden, kann die Gefahr eines kurzfristigen Rutsches zurück zu diesem Doppelboden, oder sogar darunter, nicht wegdiskutiert werden. Die wichtigste Schlacht für die kommenden Monate wird aber aller Voraussicht nach im Bereich von 1.800 bis 1.850 Dollar geschlagen, hier stellen sich den Bullen einige Widerstände in den Weg.

Fundamental Top, charttechnisch (noch) Flop – so präsentiert sich aktuell der Goldpreis. Auch wenn es kurzfristig noch keine klare Richtung gibt und die Technik das Geschehen bestimmt, so wird sich langfristig das fundamentale Umfeld durchsetzen. Die Fed hat mehrfach betont, keine Zinsanhebungen vorzunehmen. Die Inflation nimmt Fahrt auf und die Realzinsen bleiben negativ. Ein Umfeld wie geschaffen für den Goldpreis. Mittelfristig sollte Gold wieder die Allzeithochs aus dem vergangenen Sommer anlaufen und auch übertreffen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis sucht weiter nach Halt und hat in dieser Woche das Tief aus dem vergangenen November gerissen. Silber hingegen hält sich nach wie vor wacker. Der Silberpreis ist weit davon entfernt, ein neues zyklisches Tief zu machen. „Silber profitiert weiter von der höheren Nachfrageerholung der Industrie und ist zudem das inflationssensiblere Metall“, sagt Markus Bußler. Doch der wahre Abverkauf findet bei den Minenaktien statt.

Die beiden größten Goldproduzenten Barrick Gold und Newmont haben am gestrigen Donnerstag Zahlen für das vierte Quartal 2020 gemeldet. Und die sind stark ausgefallen. Barrick Gold will sogar eine Sonderdividende an die Aktionäre ausschütten. Doch das Papier musste seine Gewinne, die im vorbörslichen Handel angelaufen waren, wieder abgeben. Auch die Tatsache, dass Barrick mittlerweile netto schuldenfrei ist, hat am Ende nichts geholfen und die Aktie von Barrick schloss in Nordamerika rund 2,5 Prozent im Minus. In etwa unverändert ging Newmont aus dem Handel. Der Konzern präsentierte sich erneut extrem cashstark und hob die Quartalsdividende auf 0,55 Dollar je Aktie an. Damit kommt Newmont annährend auf eine Dividendenrendite von vier Prozent. „Ich denke, so etwas hat es noch nie gegeben“, sagt Markus Bußler.

Auch First Majestic Silver hat Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht. Der Konzern meldet einen Gewinn von 0,11 Dollar je Aktie, ein Cent mehr als von Analysten erwartet. Der Chart sieht bei First Majestic nach wie vor stark aus. Bei dem jüngsten Rücksetzer konnten die Bullen das Ausbruchsniveau verteidigen. Ein ähnliches Bild gibt es auch bei einigen anderen Silberproduzenten, die sich deutlich besser entwickeln als die Aktien von Goldproduzenten. „Viele Aktien sind mittlerweile viel zu günstig bewertet“, sagt Markus Bußler. Das spreche dafür, dass die nächste Aufwärtsbewegung deutlich ausfallen werde. Dennoch: „Kurzfristig ist das noch kein belastbarer Boden.“

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Gold musste gestern erneut einen Rücksetzer hinnehmen, Silber konnte sich dagegen besser behaupten. Der GDX fiel zwischenzeitlich sogar auf ein neues zyklisches Tief. Heute steht eine Art Super-Donnerstag in der Minenbranche an. Gleich mehrere große Gold- und Silberunternehmen werden ihre Zahlen veröffentlichen. Darunter auch die Nummer eins und die Nummer zwei der Minenbranche: Newmont und Barrick.

Beginnen wir mit der Nummer 1 der Branche: Die Zahlen sollen heute vor Börseneröffnung in Nordamerika bekannt gegeben werden. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn von 0,95 Dollar je Aktie im vierten Quartal. Gestern bereits hat Newmont eine Dividendenerhöhung bekanntgegeben. Der Konzern zahlt nun eine Quartalsdividende von 0,55 Dollar je Aktie. Legt man den aktuellen Kurs zugrunde, dann kommt Newmont auf eine Dividendenrendite von knapp 4 Prozent. Goldaktien als Dividendenperlen – das ist auch eine Neuerung.

Barrick Gold will seine Zahlen ebenfalls vor Börseneröffnung bekannt geben. Hier rechnen Analysten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 0,31 Dollar für das vierte Quartal. Der Free-Cash-Flow soll sich bei Barrick auf 842 Dollar im abgelaufenen Quartal summieren.

In den Kreis der Unternehmen, die heute Zahlen melden, reiht sich auch Hecla Mining ein. Der größte nordamerikanische Silberproduzent will ebenfalls vor Börseneröffnung sein Zahlenwerk vorlegen. Analysten rechnen mit einem Gewinn von 0,03 Dollar je Aktie für das vierte Quartal.

Der heutige Donnerstag wird also für Anleger spannend. Die Ergebnisse der beiden größten Goldproduzenten Newmont und Barrick dürften auch Signalwirkung für die ganze Branche haben. Die vergangenen Tage haben gezeigt: Selbst kleinste Verfehlungen werden hart bestraft. Das hat aber mehr mit dem Markt-Sentiment als mit der Bewertung zu tun. Wie gesagt: Eine Dividendenrendite von 4 Prozent – das hat es lange nicht gegeben bei Goldproduzenten.

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Quelle: https://www.deraktionaer.de

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