Silbernews.com - Wirtschaft http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews Sun, 24 Sep 2017 22:58:55 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de j.miedler@a1.net (silbernews.com) 22.09.17 La Nina unterstützt den Ölpreis http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9267-22-09-17-la-nina-unterstuetzt-den-oelpreis http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9267-22-09-17-la-nina-unterstuetzt-den-oelpreis Neues vom El Nino /La Nina-Zyklus: Vor einigen Tagen hat die US-Wetterbehörde NOAA die Vorhersage den Zeitraum bis zum Jahresende von „neutral“ auf „La Nina“ umgestellt. Käme dies tatsächlich so, hätte dies weitreichende Konsequenzen für die Finanzmärkte. Der Bereich zwischen den beiden Pfeilen auf dem folgenden Chart beschreibt die NOAA-Prognose von September bis zum Jahresende 2017.

Quelle: NOAA

Im Dezember wird der ONI-Index aller Voraussicht nach ein Wert von minus 1,3 Punkten erreichen. Die ONI-Vorhersagen der NOAA sind recht treffsicher, weil Trends in der Was-sererwärmung des pazifischen Ozeans ein hohes Momentum aufweisen.

Sollte sich in den kommenden Monaten tatsächlich ein La Nina ausbilden, dann führt dies erfahrungsgemäß zu Überschwemmungen in Asien und zu einem kalten US-Winter. Ein kalter US-Winter beansprucht mehr Energie, sodass Erdöl- und Erdgaspreise gut unter-stützt sein müssten.

Um zu erkennen, ob sich eine Korrelation zwischen dem ONI-Index und Erdöl/Erdgas ergibt, invertieren wir den ONI-Index.

Auf dem obigen Chart stellen wir den ONI-Index gemeinsam mit WTI Crude dar, auf dem folgenden Chart gemeinsam mit US-Erdgas.

Die positive Korrelation erscheint eindeutig. Wer will, kann Abweichungen finden. Wir behaupten auch nicht, dass die Korrelation hundert Prozent beträgt. Aber im Trend sollte diese Korrelation für einen steigenden Erdöl- und Erdgaspreis sorgen.

Da steigende Erdöl- und Erdgaspreise Inflationstreiber sind, wird der folgende Chart nicht weiter verwundern. ONI-Index und Inflationsrate harmonieren gut miteinander.

In den letzten Monaten des Jahres würde die US-Inflationsrate anziehen.

Einen Anstieg der Rendite 10jähriger US-Anleihen kann man sich ebenfalls vorstellen.

Fazit: Tritt die La-Nina-Vorhersage der US-Wetterbehörde NOAA ein, so sollten Erdöl, Erdgas, Inflation und Zinsen in den kommenden Monaten steigen.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: Wellenreiter-invest.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Fri, 22 Sep 2017 09:42:35 +0000
08.07.17 Erwerbs- und Altersarmut steigen http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9137-08-07-17-erwerbs-und-altersarmut-steigen http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9137-08-07-17-erwerbs-und-altersarmut-steigen Die Medien haben aktuell einmal wieder das Thema der grassierenden Verarmung der Deutschen aufgenommen. Mittlerweile ist es Normalität geworden, dass selbst bei kleinen Familien mit einem oder zwei Kindern beide Elternteile arbeiten müssen, um das einfache Leben bestreiten zu können – selbst wenn einer von beiden Vollzeit arbeitet. Noch in den siebziger Jahren reichte eine, meist männliche, Erwerbsperson aus, um eine Familie mit mehreren Kindern, Haus, Auto und regelmäßige Urlaube zu finanzieren. Die Produktivität ist seit den 70er Jahren enorm gestiegen und daher sollten die Menschen heute eigentlich wohlhabender sein und weniger arbeiten müssen als früher. Wo liegt also die Ursache dieser katastrophalen Entwicklung?

Der Fernsehsender n-tv berichtet dazu: „Immer mehr Menschen in Deutschland sind trotz Arbeit gefährdet, in Armut abzugleiten. Das ist das Ergebnis einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Die Autoren empfehlen unter anderem den Ausbau von beruflichen Qualifikationen.“ Wenn eine Studie von einer gewerkschaftsnahen Stiftung kommt, erhält man häufig den Eindruck, dass die wahren Ursachen der Probleme ignoriert oder gar vertuscht werden. Nach der Studie stieg die Erwerbsarmut in Deutschland stärker als in anderen Ländern der Europäischen Union. Zwischen 2004 und 2014 habe sich der Anteil der Beschäftigten, die trotz regelmäßiger Arbeit als arm gelten, auf 9,6 Prozent oder rund 3,7 Millionen verdoppelt.

Die Autoren der Studie ziehen das folgende Fazit: „Offensichtlich ist der Zusammenhang zwischen Beschäftigungswachstum und Armut komplizierter als gemeinhin angenommen.“ Da hier an mangelnde Kompetenz schwer zu glauben ist, muss man davon ausgehen, dass sich die Gewerkschaften bewusst und absichtlich unwissend stellen. Andererseits können sich die sozialistischen Parteien in Venezuela bis heute auch nicht erklären, warum das Land in Chaos, Armut und Hunger verfallen ist und es schließlich am gestrigen Tag zu gewaltsamen Protesten, der Belagerung des Parlaments sowie zahlreichen Verletzte kam.

Dabei ist die Sache relativ einfach zu erklären. Mittlerweile werden die Einkommen der breiten Mittelschicht direkt und indirekt zu 70% vom Staat besteuert, nachdem die Steuerlast in den vergangenen Jahrzehnten inflationsbedingt immer weiter anstieg und selbst relativ geringe Einkommen direkt hoch besteuert werden. Insbesondere der massive Anstieg der Pflichtabgaben und der indirekten Steuern macht den Niedrigverdienern zu schaffen. Die Löhne stiegen nicht mit dem realen Anstieg der Preise, sodass die Reallöhne letztendlich sogar stark fielen. Über die Inflationssteuer wurden gleichzeitig die Ersparnisse und Renten enteignet, wobei eine Kapitalbildung in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere für die Kleinverdiener nicht mehr möglich war.

Der vermeintliche Wohlfahrtsstaat beansprucht einen immer größeren Teil der Einkommen, sodass der Anstieg der Armut unter den Niedrigverdienern und insbesondere den Schwachen nur eine logische Konsequenz ist. Die vermeintlich gut gemeinte Umverteilung sorgt letztlich für eine Verarmung der gesamten Gesellschaft. Die Effekte zunehmender Armut und fallender Einkommen sind in allen Ländern mit zunehmendem Staatseinfluss zu beobachten.

Die Studie der gewerkschaftsnahen Stiftung empfiehlt als Lösung und ersten Schritt der Reduzierung der Armutsgefährdung die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns. Weiterhin sollen die Möglichkeiten der beruflichen Qualifikation und Weiterbildung ausgebaut und für Beschäftigte im Niedriglohnbereich geöffnet sowie Hartz-IV-Leistungen erhöht, Sanktionen und Zumutbarkeitsregeln entschärft werden.

Die Anhebung des Mindestlohns hätte lediglich die Folge, dass Unternehmen gerade die niedrig qualifizierten und unproduktivsten Arbeitskräfte entlassen und in die permanente Arbeitslosigkeit schicken müssten – was völliger Unsinn wäre. Vielmehr wäre eine Aufhebung des Mindestlohns eine Möglichkeit, um mehr Menschen in die Erwerbstätigkeit zu bringen. Weiterbildung ist natürlich immer sinnvoll, doch auf Kosten der Steuerzahler Niedrigqualifizierte am Bedarf der Wirtschaft vorbei zu qualifizieren, ist ebenfalls nicht sinnvoll. Fähigkeiten zu lernen, die nicht nachgefragt werden, sind eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf Kosten der produktiven Privatgesellschaft, was letztlich nur zu weiter steigenden Steuern und noch mehr Armut und Arbeitslosigkeit führt. Auch die Empfehlung einer Erhöhung der Hartz-IV Leistungen gleicht einem Schildbürgerstreich, denn längst rentiert sich Arbeit gerade für Niedrigverdiener kaum mehr. Ein Anstieg der Sozialleistungen würde den Anreiz zu arbeiten zusätzlich mindern und gleichzeitig die Unternehmer noch stärker über noch weiter ansteigende Steuern belasten, was letztlich die Armut und die Arbeitslosigkeit weiter ausweiten würde.

Die Bundesrepublik hat unglaublich hohe Lasten in Höhe von 1,5 Billionen Euro auf sich genommen, um den Euro und die politische EU zu retten. Dieses Geld wurde über verschiedenste Vehikel wie den ESM, Target 2, EZB, Bundesbank und bilaterale Kredite bereits an andere Staaten vergeben. Diese Forderungen werden größtenteils ausfallen und dem Steuerzahler in den nächsten Jahren aufgebürdet werden. Der Staat wird diese Ausfälle nur über neue Schulden und somit einer weiteren Enteignung der Bevölkerung mittels Inflation stemmen können. Schon jetzt gibt es eine Lücke von 70 Mrd. Euro in der gesetzlichen Rentenversicherung. Angesichts weiteren Millionen neuer permanenter Hartz-IV Empfänger, die in den nächsten beiden Jahren hinzukommen werden, sind Vermögen und Rentenansprüche nicht mehr sicher.

Wer sich bereits etwas weggespart hat, sollte dafür sorgen, dass dieses Vermögen insbesondere durch die Inflationssteuer nicht enteignet wird. Eine Flucht in den sicheren Hafen der Edelmetalle ist eine der wenigen Lösungen, um zumindest die Ersparnisse zu schützen. Langfristig lässt sich Armut und Arbeitslosigkeit nur durch eine deutliche Reduzierung der Staatsausgaben und der Steuerbelastungen erreichen. Je niedriger die Steuern sind, desto günstiger können Unternehmen produzieren, wettbewerbsfähiger werden, investieren, neue Arbeitnehmer einstellen und so kann die Armut wieder sinken und letztendlich der Wohlstand steigen. Nur durch die Ausweitung einer immer kostengünstigeren Produktion von Waren und Dienstleistungen wird Kapital geschaffen – Diebstahl und Umverteilung durch den Staat bewirken hingegen genau das Gegenteil. Die Geschichte ist voll mit gescheiterten sozialistischen Staaten und die aktuellen Entwicklungen in Venezuela sind dafür wieder ein neues Beispiel. Hingegen brachte die freie Marktwirtschaft in den USA und England bis zu ihrem Ende 1914 immer mehr Wohlstand und Reichtum – insbesondere für die Schwächsten der Bevölkerung.

© Blaschzok Financial Research

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Sat, 08 Jul 2017 04:50:49 +0000
01.07.17 Neue Milliarden für Griechenland – kein Geld für Rentner http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9125-01-07-17-neue-milliarden-fuer-griechenland-kein-geld-fuer-rentner http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9125-01-07-17-neue-milliarden-fuer-griechenland-kein-geld-fuer-rentner Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Freigabe weiterer Kredite in Höhe von 8,5 Mrd. Euro für Griechenland zugestimmt, wobei sich der Bundestag diesmal nicht damit befassen wird. Dies sollte eigentlich überraschen, denn der IWF hat verweigert, sich weiterhin an der Stabilisierung des Krisenlandes zu beteiligen. Dies war nach Bundesfinanzminister Schäuble bei der Verabschiedung des Hilfspaketes im August 2015 jedoch eine „unverzichtbare“ Vorbedingung für deutsche Gelder. Jetzt argumentiert Schäuble jedoch, dass das Fehlen des IWF keine wesentliche Änderung des Hilfsprogramms darstelle und eine Befassung des Haushaltsausschusses ohne einen Plenumsbeschluss des Bundestags ausreiche.
 
Das Geld kann man praktisch abschreiben und dem Deutschen Steuerzahler schon einmal in Rechnung stellen, da es niemals zurückgezahlt werden kann. Erst kürzlich hatte Manfred Weber (CSU), der deutsche Fraktionsvorsitzende der konservativen Parteien im Europaparlament, gesagt, dass die Bundesregierung prinzipiell zu einem Schuldenschnitt für Griechenland bereit sei, wenn es zu einem Regierungswechsel in Athen komme. Die vielen Milliarden, die bereits nach Griechenland flossen, sind uneinbringbar verloren und jede weitere Milliarde, die überwiesen wird, ist verlorenes Geld der deutschen steuerzahlenden Bevölkerung, die entweder über direkte Steuern oder die Inflationssteuer bezahlt werden wird.
 
Während das Steuergeld für alle möglichen Utopien der Berliner und Brüsseler Regierung herausgeworfen wird, gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung Jahr um Jahr eine Lücke, die aus dem laufenden Haushalt durch Steuern finanziert werden muss. Offiziell soll diese Lücke nur 2,2 Mrd. Euro ausmachen. Wie Peter Boehringer jedoch vorrechnet, sind es zwischen 70 und 80 Mrd. Euro. Dies ist die größte ausgewiesene Einzelposition des Bundeshaushaltes, da die in etwa dreimal so hohen jährlichen EURO-Rettungskosten buchhalterisch nicht ausgewiesen werden. Die gesetzliche Rentenversicherung ist seit Jahrzehnten nicht mehr lebensfähig und wer nicht für sich selbst vorsorgt, dürfte im Alter große finanzielle Probleme bekommen und womöglich in die Altersarmut abrutschen.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Sat, 01 Jul 2017 05:04:37 +0000
20.06.17 Weltwirtschaft könnte abgewürgt werden http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9106-20-06-17-weltwirtschaft-koennte-abgewuergt-werden http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9106-20-06-17-weltwirtschaft-koennte-abgewuergt-werden Seit dem Jahr 2008 wurden mehrere Billionen US-Dollar in die marode Weltwirtschaft gepumpt, um „Zombiebanken“ und längst bankrotte Staaten am Leben zu erhalten. Mit dem Drucken von Papiergeld lassen sich jedoch keine strukturellen Probleme lösen. So ist es nur logisch, dass die Lösung der Probleme einfach aufgeschoben wurde. Die konjunkturelle Scheinblüte der letzten acht Jahre wurde mit Schulden erkauft und ist auf Sand gebaut. Zutage treten werden diese Missstände mit steigenden Zinsen und Refinanzierungsproblemen bei Immobilien und Unternehmen. Die absehbare inflationsbedingte Zinswende in den USA und eine künftige Zinswende im Euroland werden zwangsläufig eine neue Rezession lostreten. Aktien werden real fallen, auch wenn sie nominal ihre Bewertungen behalten können. Der reale Crash am Aktienmarkt dürfte jedoch 80% der dort investierten Vermögen vernichten. Der einzig sichere Hafen werden dann die Edelmetalle sein, die dann mehr denn je nachgefragt werden und so nicht nur nominal, sondern auch real stark im Preis ansteigen werden. Es scheint ganz so, als wäre das Jahr 2017 der Übergang zu dieser Phase, weshalb der aktuelle Zeitpunkt ideal erscheint in die unterbewerteten Edelmetalle – insbesondere Silber – zu investieren!

© Blaschzok Financial Research

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Tue, 20 Jun 2017 09:51:54 +0000
01.05.17 Sell in May? http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9029-01-05-17-sell-in-may http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9029-01-05-17-sell-in-may Ab dem 1. Mai beginnt die statistisch schwächere Jahreshälfte. Da stellt sich die Frage, ob dies auch für das Jahr 2017 gilt. Wir werten nachfolgend einige Anhaltspunkte aus. Das Börsenjahr besteht aus einer starken (November bis April) und einer schwachen (Mai bis Oktober) Jahreshälfte. In unserer Kolumne vom 26. Oktober 2016 wiesen wir auf diesen Umstand hin.

Der Dow Jones Index stieg in der jüngst abgelaufenen November-April-Periode um 15,4 Prozent. Dies bedeutet die siebte November-bis-April-Plus-Periode nacheinander. Seit 1967 endeten 41 der 51 Perioden auf der Plusseite. Acht der zehn roten Balken erklären sich durch Rezessionen: 1969/70, 1973/74, 1982, 2001 und 2008/09. Der Chart zeigt jeweils den Endpunkt einer Winter-Periode (April).

Plus-Ergebnisse oberhalb von zehn Prozent gab es lediglich 1980, 1982, 2003 und 2009. Alle genannten Jahre werden mit dem Ende einer Rezession assoziiert.

Aktuell erholen sich die Märkte ohne eine vorauslaufende Rezession. Damit scheint ein Anstieg von mehr als 10 Prozent von Mai bis Oktober 2017 ausgeschlossen.

Möglich wäre hingegen ein Anstieg bis 10 Prozent oder ein Verlust. Dabei sind die Spielarten durchaus unterschiedlich. Sie reichen von einer schwachen Performance in Perioden frisch gewählter republikanischer Präsidenten (Ausnahme: George Bush der Ältere)…

… bis zum Boom/Bust-Muster der Jahre 1986/87 (folgender Chart).

Dabei schieben sich größere Widerstände in den Markt. Dies betrifft nicht nur den US-Markt in Form des Allzeithochs des Dow Jones Index, sondern auch…

… langfristige Widerstände im Euro Stoxx 50….

… und im Stoxx Europe 600.

Auch wenn der DAX bereits ein neues Allzeithoch markieren konnte, so ist der Kurs-Dax davon noch etwa 6 Prozent entfernt. Nur der KDAX ist mit anderen internationalen Indizes vergleichbar, da der DAX die Dividenden berücksichtigt (=Performance-Index).

Insgesamt sollten sich die Marktteilnehmer darüber im Klaren sein, dass die schwächeren sechs Monate begonnen haben. Gleichzeitig geraten befinden sich US- und europäische Indizes an wichtigen Widerständen. Im Falle eines Verlaufs wie 1987 würde die Party zunächst einmal bis zu einem Spätsommer-Hoch weiterlaufen.

Ein typischer Verlauf für einen frisch gewählten republikanischen Präsidenten würde allerdings ein Mai-Hoch beschreiben, dem fallende Kurse bis Ende September folgen.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Mon, 01 May 2017 14:50:57 +0000
29.04.17 Benzin in Gold günstiger als 1999! http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9025-29-04-17-benzin-in-gold-guenstiger-als-1999 http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/9025-29-04-17-benzin-in-gold-guenstiger-als-1999 Zum Wochenbeginn entschied Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahlen in Frankreich für sich. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Le Pen mit ihrer Front National die anstehenden Stichwahlen für sich entscheiden kann, ist daher deutlich gesunken. Ein Austritt Frankreichs aus der EWU und EU ist damit unwahrscheinlicher geworden und die Märkte reagierten erleichtert. Absicherungen auf den Euro wurden aufgelöst, sodass der Euro am Montagmorgen zwei US-Cent über dem Schlusskurs vom Freitag im europäischen Handel startete.

All jene, die ihre Hedgegeschäfte aufgelöst haben, könnten in Bälde jedoch wieder in Zugzwang kommen, sich erneut zu niedrigeren Kursen abzusichern. Nach unserer Analyse ist die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Abwertung des Euros zum US-Dollar hoch, auch wenn sich die Zwischenerholung noch etwas fortsetzen kann, sofern der Abwärtstrend im Euro über 1,096$ fällt. Eine weiterhin relativ lockere Geldpolitik in Europa bei gleichzeitig relativ restriktiver Geldpolitik in den USA sowie eine heiß gelaufene Spekulation auf einen steigenden Euro geben diesem Szenario eine hohe Wahrscheinlichkeit. EZB Chef Draghi konstatierte auf seiner Pressekonferenz am Mittwoch, dass man nicht ausreichend zuversichtlich sei, dass die Inflationserwartungen eintreffen würden. Nach dieser Aussage ging der Euro auf Talfahrt, nachdem er kurz zuvor wegen eines besseren Wirtschaftsausblicks der EZB noch angezogen hatte. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag die offizielle Teuerung in Deutschland im April bei 2 Prozent, während es im Vormonat noch 1,6 Prozent waren.

Die offizielle Teuerung dürfte weiterhin im Bereich zwischen ein und zwei Prozent verharren.

Wir rechnen mit einem längerfristig niedrigen Ölpreis, doch dürfte sich die Geldmengenausweitung im Euroraum der letzten Jahre langsam auf alle Teile des statistischen Warenkorbes durchschlagen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird dem Bankensystem weiterhin viel billiges Geld zur Verfügung stellen und wie angekündigt die Zinsen noch lange Zeit bei null Prozent belassen. Die offizielle Statistik zur Teuerung ist jedoch nur ein absichtlich geschöntes Bild für die Bevölkerung, sodass diese die reale Teuerung und den indirekten und heimlichen Raub über Inflation nicht merkt. Dies nennt man auch „Finanzielle Repression“. Nach den offiziellen Daten für Deutschland hätte der Euro seit dem Jahr 1999 nur 22% und nach den CPI-Daten für Europa gerade einmal 27% an Kaufkraft verloren. Es ist jedoch offenkundig, dass sich die meisten Preise seither mehr als verdoppelt haben, obwohl die seither gestiegene Produktivität diese hätte billiger machen müssen.

Die offiziellen Statistiken bilden nicht die Realität ab.

Wirft man einen Blick auf die Entwicklung des Benzinpreises in Deutschland, so stieg der Preis für einen Liter Superbenzin vom Beginn des Jahres 1999 von 63 Eurocent auf aktuell 1,38 Euro je Liter. Das entspricht einem Preisanstieg von 117% seit der Einführung des Euros. Schaut man sich um, so findet man viele weitere Beispiele, bei denen sich der Preis mehr als verdoppelt hat – sei es bspw. das Essen gehen im Restaurant oder auch der Friseurbesuch.

Der Benzinpreis stieg seit der Einführung des Euros um 117% an.

Obwohl der Benzinpreis seit der Einführung des Euros um 117% angestiegen ist, schoss der Rohölpreis sogar um 335% auf aktuell 49 US-Dollar nach oben. Dass der Benzinpreis nicht stärker anzog, liegt an dem hohen Steueranteil von 80% im Benzinpreis. Diesen kassiert der Staat bei jeder Tankfüllung von ihrem – schon einmal versteuerten Geld – ein. Wie gut man sich mit Edelmetallen gegen die schleichende Enteignung schützen kann, zeigt sich sehr schön, wenn man den Rohölpreis in Gramm Gold berechnet. Dies funktioniert gut, da Gold und Rohöl ein historisch langfristiges fixes Verhältnis und damit eine hohe positive Korrelation im Preisverlauf haben, was sich seit der Auflösung des Gold-Devisen Standards durch US-Präsident Nixon eindrucksvoll zeigt. Der langfristige Durchschnitt für ein Fass Rohöl liegt dabei bei 1,8 Gramm Gold. In Goldgramm ist der Rohölpreis nämlich nicht um 335% angestiegen, sondern sogar um 0,1 Gramm leicht gefallen, wie folgender Chart aufzeigt.

In Gold ist Rohöl heute sogar günstiger als im Jahr 1999

Wer also bei der Euroeinführung auf Gold anstatt auf den Euro gesetzt hat, hat seine Kaufkraft exakt erhalten und kann dank des neuen Angebots durch das Fracking heute sogar günstiger tanken als damals. Wer jedoch auf die europäische Zwangswährung setze, dürfte bei jeder Tankfüllung über die hohen Preise nicht erfreut sein, da der Euro massiv an Kaufkraft verloren hat.

Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie wenig aussagekräftig die veröffentlichte „Inflationsrate“ des Statistischen Bundesamtes ist. Nach der alten Berechnungsmethode von 1980 gibt es in den USA derzeit eine Teuerung von über 10%, während die dortigen Statistischen Ämter nur 2,6% harmonisiert ansetzen. Dies deckt sich jedoch keineswegs mit der Realität an der Supermarktkasse. Diese Diskrepanz zwischen realer und staatlich veröffentlichter Teuerung lässt sich im folgenden Chart gut sehen. Man darf annehmen, dass die Diskrepanz im Euroraum ähnlich hoch ist zwischen der wahren und der von der Regierung veröffentlichten Teuerungsrate.

Die reale Teuerung in den USA liegt bei über 10%.

Regierungen neigen dazu vermeintlich Positives herauszustellen und Negatives zu verschleiern, weshalb man auch den offiziellen Statistiken nicht trauen sollte. Da die reale Teuerung weitaus höher ist, rentieren die 10-jährigen US-Staatsanleihen derzeit auch mit -7%, wodurch das die indirekte Rendite der Goldhaltung ist. Deshalb steigt seit Anfang 2014 der Goldpreis in Euro auch wieder über drei Jahre und befindet sich damit im Aufwärtstrend.

Der Goldpreis in Euro steigt bereits seit drei Jahren wieder.

Angesichts der strukturellen Probleme in der Europäischen Union sowie der Kosten für die Völkerwanderung in die europäischen Wohlfahrtsstaaten, wird die Notenpresse weiterlaufen müssen, sodass der sicherste Hafen für die Altersvorsorge die Edelmetalle Gold und Silber sind. Wie die vorherigen Beispiele gezeigt haben, haben Edelmetalle als Geld des freien Marktes die Eigenschaft die Kaufkraft zu konservieren und den Sparer so vor Enteignung durch Inflation zu schützen.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Sat, 29 Apr 2017 04:04:13 +0000
01.04.17 Mit dem Ölpreis werden die Konsumentenpreise gedrückt http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8972-01-04-17-mit-dem-oelpreis-werden-die-konsumentenpreise-gedrueckt http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8972-01-04-17-mit-dem-oelpreis-werden-die-konsumentenpreise-gedrueckt Nebst den statistisch geschönten Konsumentenpreisindizes in den USA und Europa, ist der niedrige Ölpreis ein weiterer wichtiger Faktor, warum die offiziellen Preise in Europa nicht deutlicher ansteigen. Im Vergleich zur Jahrtausendwende, als der Ölpreis noch zwischen 12$ und 25$ handelte, ist der aktuelle Preis von 50$ je Fass Rohöl relativ hoch. Darin ist jedoch nicht die Abwertung des US-Dollars berücksichtigt. Berechnet man den Ölpreis in Gramm Gold, so wird ersichtlich, dass der Ölpreis aktuell so günstig ist, wie noch nie davor. Der folgende Chart zeigt, dass Öl mit einem Preis von 1,2 Gramm Gold weit unter dem langfristigen Durchschnitt von 1,8 Gramm Gold je Fass gehandelt wird.

Öl ist in Gold gerechnet  historisch günstig
 
Durch den gezielten Aufbau der Frackingindustrie sind die USA auf dem Weg zum größten Ölproduzenten der Welt und Nettoexporteur zu sein. Diese strategisch kluge Entscheidung wird die krankende US-Wirtschaft auf Jahre hinaus am Leben erhalten und stellt ein enormes Konjunkturprogramm dar. Daher darf es nicht verwundern, dass Donald Trump niedrige Preise für Energie wichtiger sind, als die Rechte der Ureinwohner Amerikas in ihren Reservaten und er den Weiterbau der Pipelines genehmigt hat. Durch die reale Drückung des Ölpreises auf historisch niedrige Niveaus gelingt es den Regierungen den Konjunkturzyklus noch etwas zu verlängern und die Inflation zu bändigen, was ihnen mehr Zeit verschafft um mit mehr frisch gedrucktem Geld die Banken und den Staat zu sanieren.
 
Einzig die Ersparnisse der Bürger werden dabei auf der Strecke bleiben und ein Großteil der Bevölkerung in die Altersarmut abrutschen. Auch der Euro wird weiter schnell an Kaufkraft verlieren, weshalb jeder kluge Investor einen großen Teil seines Vermögens in Edelmetallen wie Gold und Silber anlegen sollte, um sich so vor Inflation zu schützen!

 

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Sat, 01 Apr 2017 04:37:27 +0000
17.03.17 Inflationsangst berechtigt? http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8949-17-03-17-inflationsangst-berechtigt http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8949-17-03-17-inflationsangst-berechtigt Die Angst vor einem deutlichen Inflationsanstieg um geht um. Im Februar notierte die US-Inflationsrate bei historisch straffen 2,7 Prozent. Für Deutschland wurde eine Februarteuerung von 2,2 Prozent errechnet, für den Euroraum lag die Inflationsrate bei 2,0 Prozent. Analysten schreiben diese Zahlen teilweise bis zum Jahresende fort.

Dies ist inkorrekt, denn schon im März sollten die Inflationsraten zurückfallen. Für den Euroraum könnte es einen ganzen Prozentpunkt nach unten gehen (von 2,0 auf 1,0 Prozent; siehe Pfeil folgender Chart).

Der Ölpreis kann nur noch wenig zur Inflation beitragen, da er in den vergangenen 12 Monaten in einer Seitwärtsspanne verharrte. Zudem kam es im Euroraum von Februar auf März 2016 zu einem ungewöhnlich hohen, teils durch den Ölpreis bedingten Inflationssprung von 1,2 Prozent (Monatsveränderung!). Dieser drastische Anstieg sorgt für einen hohen Basiseffekt und zieht die Inflationsrate nach unten. In den USA verlief die damalige Bewegung verhaltender, weshalb der Fall der US-Inflationsrate abgemildert wird.

Die Frage stellt sich, ob und wie sich die Inflationsdifferenz USA/Euroland auf den Kursverlauf des Euro/Dollar auswirken wird. Hier kommt die Realzinsdifferenz ins Spiel, die sowohl die Zins- als auch die Inflationsdifferenz berücksichtigt. Gerechnet ist diese Differenz bis einschließlich März.

Danach sollte der Euro positiv beeinflusst werden, der US-Dollar entsprechend negativ. Ein negativer US-Dollar ist in der Regel mit einem steigenden Goldpreis und fallenden Zinsen korreliert.

Auf dem folgenden Chart wird die Abhängigkeit der Inflationsrate vom Ölpreis deutlich. Dargestellt sind die Ölpreisveränderung gegenüber dem Vorjahresmonat sowie die US-Inflationsrate (ebenfalls Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat).

Danach bedeutet der Februar 2017 (siehe Pfeil obiger Chart) den Hochpunkt der Ölpreis-veränderungsrate. Da Ölpreisveränderungsrate und Inflationsrate parallel laufen, sollte sich im Februar ein vorläufiges Hoch der US-Inflationsrate ergeben.

Wo bleiben die Zweitrundeneffekte wie beispielsweise die Lohninflation? Sie sollte sich in der weniger volatilen Kerninflationsrate widerspiegeln. Diese wird ohne Energie- und Lebensmittelpreise errechnet. In Euroland überstieg die Kerninflationsrate zuletzt im Februar 2014 die 1-Prozent-Marke. Aktuell notiert sie bei 0,9 Prozent. Die Stabilität des Kerninflations-Korridors (0,7 bis 1,0 Prozent) ist bemerkenswert.

In den USA notiert die Kerninflation seit dem Jahr 2012 um die 2-Prozent-Marke. Der Korridor verläuft zwischen 1,6 und 2,3 Prozent, also etwa ein Prozent höher als im Euroraum. Diese Werte zeigen nichts Außergewöhnliches an, erst recht keine Lohninflation.

Und schließlich befinden sich die US-Einkaufsmanagerindizes an einem oberen Anschlag, ähnlich wie dies 2011 und 2014 der Fall war.

Damals ergab sich jeweils eine Inflations- und Ölpreishoch.

Wichtige Inflationshochs könnten sowohl in den USA als auch im Euroraum bereits im Februar 2017 erzielt worden sein. Ein starker Renditeanstieg wäre in einem solchen Szenario unwahrscheinlich. Euro und Gold würden Unterstützung finden.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Fri, 17 Mar 2017 11:47:44 +0000
03.03.17 Inflation in Deutschland steigt auf den höchsten Stand seit vier Jahren http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8923-03-03-17-inflation-in-deutschland-steigt-auf-den-hoechsten-stand-seit-vier-jahren http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8923-03-03-17-inflation-in-deutschland-steigt-auf-den-hoechsten-stand-seit-vier-jahren Erstmals seit viereinhalb Jahren stieg die Teuerung in Deutschland über die von der EZB angestrebte Zielmarke von 2% an. Im Februar kosteten Waren und Dienstleistungen durchschnittlich 2,2% mehr als noch ein Jahr zuvor. Verantwortlich für den starken Anstieg des Konsumentenpreisindexes sollen steigende Energie- und Lebensmittelpreise sein.

Natürlich sind diese dafür verantwortlich, dass der statistische Warenkorb steigt, doch dass die Preise steigen, hat seine Ursache in der Geldpolitik der EZB. Seit 2015 druckt die EZB unablässig monatlich 60 Mrd. Euro neues Baumwollgeld, um die Banken und den Staat zu entschulden. Letztlich führt diese lockere Geldpolitik zu einer Abwertung des Euro sowie zu einer Entwertung der Ersparnisse sowie Renten- und Pensionsansprüche. Die Menschen verdienen seither weniger und werden Monat für Monat ärmer. Natürlich steigen die Preise, wenn der Euro an Kaufkraft verliert. Wenn Sie sich also demnächst mal wieder an der Supermarktkasse oder an der Tankstelle wundern, warum Sie schon wieder mehr bezahlen müssen, wissen Sie nun, woher diese Teuerung kommt.

Die Teuerung stieg im Februar zum Vorjahr auf 2,2% an.

Der langfristige Chart zeigt, dass es in den siebziger Jahren schon einmal eine Teuerung von 8% gab. Damals wurde die westliche Welt vom Goldstandard getrennt und es kam zu massiven Abwertungen der seit damals ungedeckten Papierwährungen. Dabei darf man nicht vergessen, dass die offizielle Teuerung nicht der realen Preissteigerung entspricht, da der statistische Warenkorb geschönt dargestellt wird. Der realen Preissteigerung nähert man sich an, wenn man zu der offiziellen Teuerung noch drei bis fünf Prozent hinzurechnet. Diese Werte ergeben sich im Vergleich mit der realen Preissteigerung in den USA – diese beträgt aktuell 10,4% und damit deutlich mehr, als die von der Regierung offiziell ausgewiesenen 2,5%. Ähnliche Differenzen darf man auch für die Eurozone annehmen, da der Sinn der Geldmengenausweitung gerade in der Finanziellen Repression liegt.

In den 70er Jahren stieg die Teuerung in Deutschland auf 8% an.

Einer der Gründe für den zuletzt gestiegenen Verbraucherpreis-Warenkorb soll der von 25$ auf 55$ gestiegene Rohölpreis sein. In der Tat hat sich der Ölpreis verdoppelt, doch relativ zu den Vorjahren – als Rohöl noch bei 110$ notierte – ist der aktuelle Rohölpreis noch relativ gering. Berechnet man den Rohölpreis in Gold, so wird ersichtlich, dass dieser aktuell mit 1,33 Gramm Gold je Fass historisch günstig bewertet ist.

Der Rohölpreis ist im Verhältnis zum Gold unterbewertet.

Der langfristige Durchschnittspreis für ein Fass Rohöl liegt bei 1,8 Gramm Gold. Hinter dem günstigen Ölpreis steckt Politik und eine künstlich subventionierte und strategisch aufgebaute Frackingindustrie in den USA. Wir gehen davon aus, dass das Überangebot am Rohölmarkt anhalten wird und der Rohölpreis in diesem Jahr neue reale historische Tiefs zum Gold machen dürfte. Einen Preis von 0,75 Gramm Gold je Fass halten wir dabei für durchaus realistisch.

Die Regierungen versuchen weiterhin den Ölpreis – ebenso wie den Goldpreis – zu drücken, um ein Ausarten der Teuerung zu verhindern. So können Sie ihre Politik und einen Zusammenbruch des Finanzsystems verzögern, wobei auch eine notwendige und unabwendbare Wirtschaftskrise unausweichlich bleibt. In einigen Jahren wird die gedruckte Geldmenge dann deutlich durchschlagen. Wir in Europa werden dann jährliche Teuerungsraten im hohen zweistelligen Bereich sehen. Der Euro wird dabei massiv an Kaufkraft verlieren und sich somit die Ersparnisse der Menschen in Luft auflösen. Um dem zu entgehen, empfehlen wir einen Großteil des liquiden Vermögens in Edelmetalle wie Gold und Silber zu tauschen. Dadurch lässt sich nicht nur die Kaufkraft der Ersparnisse sichern, sondern höchstwahrscheinlich auch ein deutlicher Gewinn erzielen.

© Blaschzok Financial Research

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Fri, 03 Mar 2017 16:33:39 +0000
02.02.17 Februar-Freeze an den Börsen http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8863-02-02-17-februar-freeze-an-den-boersen http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/wirtschaftsnews/152-wirtschaftsnews2017/8863-02-02-17-februar-freeze-an-den-boersen Lange hatten sich die US-Aktienmärkte im Februar 2007 oben gehalten. Vor zehn Jahren - ab dem 21. Februar 2007 - begann eine Phase kaum merklich sinkender Kurse. Diese Entwicklung setzte sich bis zum Wochenende fort. Es herrschte Ruhe, nichts war passiert, die Verluste waren leicht. Am folgenden Montag, den 26. Februar zeigten sich die Märkte stabil, aber Broker wie Goldman Sachs schlossen bereits deutlich schwächer.

Am damaligen Dienstagmorgen (27. Februar) schrieben wir in unserer Tagesausgabe: Was sagen uns die Broker? Nichts Gutes. Goldman Sachs verlor gestern mehr als 1 Prozent. Der „Knaller-Chart“ – um es so lapidar auszudrücken – ist derjenige von Lehmann Brothers. Dort hat sich eine Art „Diamant“ - Formation gebildet.“ Lehman Brothers ging bekanntlich anderthalb Jahre später in einem stürmischen Herbst unter.

Im Verlaufe des Dienstags sackten die Kurse durch. Der Dow Jones Index verlor 416 Punkte (-3,3 Prozent). Der VIX schoss wie eine Rakete nach oben (folgender Chart).

Fast wie aus dem Nichts kippte eine lange Phase niedriger Volatilität plötzlich ins Gegenteil. Der Februar kann Kapriolen und könnte diese auch in diesem Jahr zeigen.

Verlaufsvergleiche hinken meistens und nichts an den Börsen wiederholt sich exakt. So wird auch der Verlaufsvergleich des Jahres 2017 mit dem Jahr 2007 in Kürze divergieren, aber ein ähnlicher Verlauf erscheint nicht ausgeschlossen (folgender Chart).

Der oben beschriebene Februar-Einbruch des Jahres 2007 lässt sich auf dem obigen Chart gut erkennen.

Das Muster von 1997 ist demjenigen von 2007 recht ähnlich. Nur verzögerte sich der Einbruch auf Mitte März (folgender Chart).

Im Jahr Frühjahr 2007 korrigierte der Dow Jones Index um 5 Prozent, im Frühjahr 1997 um 10 Prozent. Der Zeitraum Februar/März ist in 7er-Jahren korrekturgefährdet.

Ob analog zum Jahr 2007 die Banken oder doch ein anderer Sektor die Führungsarbeit im Negativsinne übernimmt, darauf gilt es zu achten. Momentan zeigen sich der Öl- und Öl-Service-Sektor ungewöhnlich schwach, dort könnte sich eine Vorreiterrolle andeuten.

Seit dem Jahr 2010 endete der Februar im Dow Jones Index stets positiv.

Eine solche Serie kann sich zwar fortsetzen. Aber eher ist damit zu rechnen, dass der nächste Balken auf dem Chart – der achte - rot ist.

Die letzte Grafik zeigt den Verlauf des Dow Jones Index in Nachwahljahren. In solchen Jahren ist eine Februar-Schwäche durchaus üblich (schwarzer Kreis folgender Chart).


Dies gilt insbesondere auch dann, wenn zuvor ein frischer Präsident aus den Reihen der Republikaner gewählt wurde. Der unmittelbare Februar-Beginn ist meist noch in Ordnung, aber im Verlaufe des Monats nimmt die Korrekturwahrscheinlichkeit zu. Eine Korrektur dürfte über ein Potential von 5 Prozent verfügen. Danach ergeben sich Einstiegspunkte für eine Rally.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

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Quelle: Wellenreiter-invest.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zur Wirtschaft Thu, 02 Feb 2017 03:47:50 +0000