Silbernews.com - Edelmetalle http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews Mon, 18 Dec 2017 09:04:36 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de j.miedler@a1.net (silbernews.com) 16.12.17 Gold/Silber-Ratio http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9398-16-12-17-gold-silber-ratio http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9398-16-12-17-gold-silber-ratio Das langfristige Ratio von Gold zu Silber zeigt uns, dass Gold historisch gesehen relativ teuer zum Silber ist. Aufgrund der industriellen Verwendung von Silber und dessen ständigen Verbrauchs, ist im nächsten Bullenmarkt mit einem Engpass und einer Outperformance von Silber zum Gold zu rechnen. Das Ratio notiert aktuell bei 76, wobei 80 eine historische Obergrenze darstellt. Dieses Ratio dürfte in den kommenden zehn Jahren bis in den Bereich von 30-50 fallen. Demnach sollte Silber in etwa doppelt bis dreimal so stark ansteigen wie der Goldpreis auf Sicht der kommenden zehn Jahre. Der langfristig orientierte Investor sollte daher vermehrt auf Silber setzen und dies in einem Edelmetalldepot strategisch zum Gold deutlich übergewichten, um bei einem Ratio zwischen 30-50 das Silber dann wieder gegen Gold zu tauschen. Auf diese Weise lässt sich eine deutliche Outperformance von mehreren hundert Prozent über die Jahre verwirklichen.

Das Gold/Silber-Ratio spricht für den Kauf von Silber.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Sat, 16 Dec 2017 11:55:12 +0000
16.12.17 Stehen die Edelmetalle vor einem neuen Anstieg? http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9396-16-12-17-stehen-die-edelmetalle-vor-einem-neuen-anstieg http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9396-16-12-17-stehen-die-edelmetalle-vor-einem-neuen-anstieg Wenn der Euro an Kaufkraft verliert, steigt der Goldpreis in dieser Fiat-Währung gerechnet an. Gold in Euro könnte unabhängig von der aktuellen Preisschwäche im neuen Jahr deutlich ansteigen, wenn die Europäische Zentralbank ihren Vermögen zerstörenden Weg weitergeht. Vor einigen Monaten wurden wir bei 1.340$ kurzzeitig bärisch für den Goldpreis und unsere Prognose hat sich erfüllt. Jetzt, da der Preis zurückkam und sich das Jahresende nähert, bildet sich das Fundament eines neuen Anstiegs des Goldpreises aus.

Seit vier Jahren fiel der Goldpreis immer in den letzten ein bis zwei Quartalen, um zwischen Weihnachten und Neujahr ein Tief auszubilden. Pünktlich zu Jahresbeginn setzte dann immer eine deutliche Rallye ein, wie folgender Chart zeigt.

Der Goldpreis startete immer zwischen Weihnachten und Neujahr eine neue Rallye mit deutlichen Anstiegen ins neue Jahr.

Dieses Muster ist diametral gegensätzlich zu der weit verbreiteten und völlig falschen vermeintlichen Saisonalität des Goldes, die im letzten Quartal immer deutliche Anstiege indiziert. Seit Jahren sage ich bereits, dass diese überall kursierenden Saisonalitäten falsch berechnet und daher unhaltbar sind. Wir haben diese vor einigen Jahren selbst erstellt und sind zu völlig anderen Ergebnissen gekommen. Dennoch werden diese falschen Berechnungen zur Saisonalität im Gold und Silber einfach geglaubt und kopiert. Deshalb halten sich, zu meiner Verwunderung, die Mythen um die vermeintliche Saisonalität bei Gold und Silber hartnäckig bei „Analysten“ und Wirtschaftskommentatoren. Dazu kommt, dass die Saisonalität ein nachrangiger Indikator ist, dem viel zu viel Gewichtung in Analysen gegeben wird.

Die aktuelle Geldpolitik der Notenbanken sorgt dafür, dass sich der Zinsspread zwischen Europa und den USA weiter ausdehnt. Dies ist bullisch für den Dollar und bärisch für den Euro.

Im kommenden Jahr sind weitere Zinsanhebungen in den USA zu erwarten.

Die Chancen stehen gut, dass Gold und Silber auch diesmal wieder zum Beginn des neuen Jahres anziehen und wieder ansteigen könnten. Womöglich finden sich in den kommenden beiden Wochen ideale Kaufkurse in einem kurzen Sell Off, den man für physische Käufe nutzen sollte. Jene, die kurz vor der Rente stehen, müssen jetzt vorsichtig sein. Sollte der Euro im kommenden Jahr um 15% bis 20% abwerten, so entwerten sich auch die Ansprüche und der Wert Ihrer Renten- und Pensionsansprüche. Diese lösen sich dann in Luft auf. Sorgen Sie jetzt vor mit dem Kauf von Gold und Silber als Absicherung gegen die Inflationspolitik der EZB.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Sat, 16 Dec 2017 11:48:47 +0000
14.12.17 Gold fällt - und das ist gut so http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9393-14-12-17-gold-faellt-und-das-ist-gut-so http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9393-14-12-17-gold-faellt-und-das-ist-gut-so Keine Sorge, ich bin mit Blick auf die Überschrift auf keinen Fall in das Lager der Goldbären gewechselt. Doch nach mittlerweile zwei Monaten, in denen sich der Goldpreis praktisch überhaupt nicht bewegt hat, ist es an der Zeit, dass diese schier endlose Seitwärtsphase endlich aufgelöst wird. Und sei es nach unten.

Natürlich würden wir alle gerne wieder steigende Kurse sehen. Doch – und ich denke, das haben Sie in den vergangenen Wochen oft genug gelesen – die schwachen COT-Daten ließen einen nachhaltigen Ausbruch nach oben praktisch nicht zu. Interessant war das, was wir am vergangenen Freitag gesehen haben. Die Commercials haben bei Gold und vor allem Silber in hohem Maße Shorts eingedeckt. Während auf der Gegenseite die großen Spekulanten auf der Longseite das Handtuch werfen. Ich denke, Sie wissen, was das in der Vergangenheit stets bedeutet hat.

„Es muss schlechter werden, bevor es besser wird“

Wer in München auf der Edelmetallmesse meinen Vortrag verfolgt hat, der weiß, dass ich vergleichsweise negativ für die Edelmetalle gewesen bin und gesagt habe: „Es wird erst schlechter werden, bevor es besser wird.“ Und bei Silber ist mein bearishes Szenario auch eingetreten. Wir sind mittlerweile unter die Marke von 16 Dollar gerutscht. Gold stand ebenfalls unter Druck – aber bei weitem nicht so stark. Und wenn man sich die Verschiebung der COT-Daten ansieht und die charttechnische Entwicklung bei Gold und Silber betrachtet, dann stehen die Chancen gut, dass wir das sehr bearishe Szenario bei Gold, das durchaus noch einmal einen Rutsch unter die Marke von 1.200 Dollar beinhaltet hat, so nicht abarbeiten müssen.

Sicher: Ganz vom Tisch ist dieses Szenario noch nicht. Doch aktuell verschieben sich die Chancen bereits wieder auf die Seite der Bullen. Vor allem Silber gibt uns eine schöne Indikation: Die Marke von 15,60 Dollar, also das Schlusskurstief vom 7. Juli, gibt uns eine gute Unterstützung. Die Chancen der Bullen, Silber an dieser Stelle wieder nach oben zu hieven stehen gut. Freilich sollte man in Erinnerung behalten, dass am 7. Juli der Flash-Crash bei Silber stattfand. Es könnte also durchaus sein, dass wir erneut intraday unter diese Marke abtauchen, ohne dass größerer charttechnischer Schaden entsteht. Das schreibe ich vor allem deshalb, da heute der Zinsentscheid in den USA verkündet wird. Und obwohl alle Welt mit einem Zinsschritt der Fed rechnet, kommt es an solchen Tagen gerne einmal zu erhöhter Volatilität.

Kurzum: Die Patienten Gold und Silber kränkeln zwar noch etwas, das Schlimmste könnte aber bereits überstanden sein. Und mit Blick auf die letzten Tage des Jahres könnte es sogar sein, dass es schon wieder etwas bergauf geht.

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Quelle: DerAktionaer.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Thu, 14 Dec 2017 08:23:38 +0000
13.12.17 Peak Palladium: Wann wird die Palladiumförderung ihren Hochpunkt erreichen? http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9390-13-12-17-peak-palladium-wann-wird-die-palladiumfoerderung-ihren-hochpunkt-erreichen http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9390-13-12-17-peak-palladium-wann-wird-die-palladiumfoerderung-ihren-hochpunkt-erreichen In den letzten Wochen erschienen einige "Peak-Artikel" von mir, in denen ich untersucht und dargestellt habe, in welchen Jahren aus heutiger Sicht die Edelmetalle ihren Förderhochpunkt sehen werden. Aus Sicht eines Investors ist es wichtig zu verstehen, welche Implikationen diese Peaks mit sich bringen werden.

In diesem Artikel möchte ich untersuchen, wie Angebot, Nachfrage und die zukünftige Förderkurve von Palladium aussehen bzw. nach heutigem besten Wissen aussehen könnten.


1. Das Angebot

Wie bei Platin, so stellen Südafrika und Russland auch für Palladium die Hauptförderländer dar. Während Platin (Pt) im Jahr 2016 zu 82,8 Prozent aus diesen beiden Ländern stammte, ist der Prozentsatz bei Palladium (Pd) mit 72,9 Prozent etwas geringer. Mit knapp sieben Mio. Unzen (= 218 t) lag 2016 die Minenförderung bei Pd etwas höher wie bei Pt mit sechs Mio. Unzen (entspricht 187 t).

Aufteilung der Palladium Förderung nach Ländern im Jahr 2016

Abb. 1: Aufteilung der Pd-Förderung von 2016 nach Ländern (Datenquelle: [1], eigene Darstellung)


Zusammen mit dem Recycling, welches bei Palladium einen sehr großen Prozentsatz des Gesamtangebotes darstellt, standen in 2016 9,4 Mio. Unzen Palladium dem Markt als Angebot zur Verfügung (entspricht 292 t).

Palladium Angebot 1976 bis 2017

Abb. 2: Quellen des Palladiumangebotes 1976 - 2016 (Schätzwert für 2017)
(Bildquelle: CPM Platinum Group Metals Yearbook 2017 [1]).


Abbildung 2 zeigt, dass im Gegensatz zu Platin die Förderkurve für Palladium noch keinen dedizierten "Peak-Punkt" aufweist, sondern sich seit 2004 auf einem mehr oder minder konstanten Plateau um sieben Mio. Unzen befindet (hellblauer, lila und grüner Anteil der Balken in Abb. 2). Der monatelange Bergarbeiter-Streik in Südafrika im Jahr 2014 war für die Pd-Förderung anschaulich nicht so dramatisch, wie für die Förderung von Pt. Der Rückgang der Förderleistung von Südafrika und Russland konnte durch die Ausweitung der anderen Förderländer ("Other Mine Produktion" grüne Balken) ausgeglichen werden.

Durch eine Ausweitung des Recyclings (brauner Anteil der Balken) auf zuletzt ca. 2,5 Mio. Unzen (= 78 t, d. h. mehr als 1/3 der jährlichen Minenförderung), konnte die Gesamtmenge des verfügbaren Pd sogar gesteigert werden. Größter Förderer von Pd ist Russland (37,0%), gefolgt von Südafrika (35,9%), Kanada (9,8%) und den USA (6,2%), siehe Abbildung 1. Die vier größten Förderländer vereinen also knapp 90% der Weltförderung auf sich. Weitere Förderländer sind Simbabwe, Botswana, China, Australien, Finnland und Serbien & Montenegro.

Die jährlichen Fördermengen der genannten vier größten Förderländer sind in Abbildung 3 dargestellt.

Abb. 3: Palladiumförderung von Russland, Südafrika, Kanada und USA 1976 bis heute
(Datenquelle: [1], eigene Darstellung).


Die Förderkurve von Russland bildet leider erst ab 2003 die Minenförderung ab. Die früheren Daten entsprechen den Exportzahlen der jeweiligen Jahre, die natürlich nicht zwangsläufig mit den Förderdaten übereinstimmen müssen. Das bisherige Peak Palladium Jahr für Russland war 2004 mit 3,2 Millionen Unzen (knapp 100 Tonnen) und fiel bis 2016 auf 2,536 Mio. Uz. ab (79 Tonnen), d. h. -21 Prozent.

Südafrika (magenta gezeichnete Kurve) konnte seine Förderung seit den 1970er Jahren vervierfachen, und zwar von 0,7 auf 2,8 Mio. Unzen im bisherigen Peak Jahr 2006. Dieses Jahr war auch für Platin das Peak Jahr in Südafrika. Seit einer Dekade bewegt sich die Förderung nun um die 2,5 Mio. Uz = 78 t. Vom Peak in 2006 fiel die Förderung in 2016 um -13 Prozent.

Für die kanadische Förderkurve (grüne Kurve) ist noch keine Sättigungstendenz zu erkennen. Die bisherige höchste Förderrate war im Jahr 2014 und betrug 0,75 Mio. Unzen, was 23 Tonnen entspricht. In 2016 fiel die Förderung auf 0,67 Mio. Unzen, woraus man aber nicht ableiten könnte oder sollte, dass 2014 das Peak Jahr in Kanada war.

Die Förderung in den USA (hellblaue Kurve) bewegt sich seit Anfang der 2000er Jahre stabil auf einem Niveau um die 0,425 Mio. Unzen = 13 Tonnen.

Die beiden größten Förderländer Russland und Südafrika zeigen demnach genau wie bei Platin Sättigungstendenzen in ihren Förderkurven auf, die bisher jedoch von einer steigenden Recyclingrate ausgeglichen und sogar überkompensiert werden konnten. Wie sehr sich in den letzten Jahren die Hauptquelle des Recyclings gewandelt hat, zeigt die folgende Abbildung 4.

Quellen des recycelten Palladiums

Abb. 4: Quellen des recycelten Palladiums 1995 und 2016 (Bildquelle: [1])


In 2016 waren die Hauptquelle des Recyclings Autokatalysatoren von Benzinfahrzeugen mit 83 Prozent (= 64 t). Elektronikschrott folgte mit 16 Prozent (= 12 t) und Schmuck mit 1 Prozent (= 0,8 t). Vor 20 Jahren, im Jahr 1995, kam der überwiegende Teil des recycelten Palladiums noch aus Elektronikschrotten (91 Prozent).

Die folgende Abbildung 5 stellt die Entwicklung des Prozentsatzes des recyceltem Palladiums am Gesamtangebot dar.

Prozentsatz des recyceltem Palladiums am gesamten Angebot 1976 bis 2016


Seit ca. 2011 stellt das Recycling ungefähr 25 Prozent des gesamten Angebotes von Palladium dar. Zum Vergleich: Bei Platin kamen 2016 17,0 % des Angebotes aus dem Recycling [1], bei Silber 13,9 % [5]. Dies bedeutet: Je stärker ein Markt schon heute vom Recycling abhängig ist, desto stärker sollten die Auswirkungen sein, wenn die Förderung ihr Peak erreicht hat und anschließend die Rate fällt. Sinkt die Menge an Primärmaterial aus der Förderung, sinkt zeitverzögert nach dem Ende der Produktlebenszyklen der Wirtschaftsgüter logischerweise auch die Menge, die aus dem Recycling dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung gestellt werden kann.


2.) Die Nachfrage

Palladium wird zum größten Teil in der Automobilindustrie für Abgaskatalysatoren in Benzinfahrzeugen verwendet. Von 9,4 Millionen nachgefragten Unzen gingen in 2016 alleine 6,3 Mio. in diese Industrie bzw. Anwendung, d. h. 2/3 des gesamten Angebotes. Für elektronische Anwendungen wurden 13,3 Prozent des Palladiums verbraucht (1,24 Mio. Unzen), im Dentalbereich 7,8 Prozent (0,7 Mio. Unzen), Schmuck 4,8 Prozent (0,45 Mio. Unzen), Chemie/Ölrafinerie 5,2 Prozent (0,49 Mio. Unzen) und weitere Anwendungen 2,1 Prozent (0,2 Mio. Unzen).

Entwicklung und Anteil der Palladium-Nachfrage von 1976 - heute

Abb. 6: Entwicklung und Anteil der Palladium-Nachfrage von 1976 - heute (Bildquelle: [1]).


Aus den Abbildungen 2 und 6 saldiert, ergibt sich für die Relation Angebot zu Nachfrage die folgende Entwicklung für Palladium.

Überhang und Defizit im Palladiummarkt von 1976 - heute

Abb. 7: Überangebot und Defizit im Palladiummarkt von 1976 - heute (Bildquelle: [1]).


Nachdem Russland bzw. der Ostblock gegen Ende der 1990er Jahre wirtschaftlich zusammenbrach, brach auch der Export von Palladium aus Russland ein (vergleiche Abbildungen 2 und 3). Lagen die russischen Exporte 1996 noch bei 123 Tonnen Pd, fielen Sie in den folgenden Jahren bis auf 53 t ab, d. h. um -57 Prozent. Wie Abb. 7 zeigt, rutschte der gesamte Markt dadurch in ein starkes Angebotsdefizit von jährlich - 50 t (1,5 Mio. Uz.) für die Jahre 1998, 1999 und 2000. Dieser starke Förderabfall des wichtigsten Pd-Förderlandes führte in der Folge zu einer Verzehnfachung des Palladiumpreises von 100 auf ca. 1.000 Dollar je Unze.

Langzeit Preischart von Palladium von 1976 - heute

Abb. 8: Langzeit Preischart von Palladium von 1976 - heute (Bildquelle: [1]).


Inflationsbereinigt entspricht das Hoch im Jahr 2000 bei ca. 1.000 Dollar je Unze 1.433 Dollar des Jahres 2017 [2].

Dieser geschichtliche Vorfall zeigt, wie explosionsartig sich die Preise im Rohstoffsektor entwickeln können, wenn die physische Nachfrage nicht mehr bedient werden kann. Dies kann auch folgerichtig als Blaupause für andere Edelmetall-Märkte stehen, in denen die heutige Nachfrage nicht primär aus der Industrie in physischer Form kommt, sondern zu Investitionszwecken in Papierform (noch) befriedigt werden kann. Wird sich die Nachfrage in diesen Märkten (sprich die monetären Metalle Gold und Silber) von Papier auf Physisch verschieben, muss der Preis auch hier steigen, wenn die Nachfrage durch die Förderung und das Recycling nicht mehr gedeckt werden kann.


3.) Mathematische Modellierung der globalen Förderdaten: Die Peak-Palladium Kurve

Das CPM Platinum Group Metals Yearbook, auf dem dieser Artikel beruht, gibt die jährlichen globalen Förderdaten für Palladium erst ab dem Jahr 1976 an. Um die Förderdaten von 1900 bis 1975 aus den Daten des U.S. Geological Survey ("USGS") [3] abzuschätzen, kann dieselbe Methode angewendet werden, wie bereits bei Platin gezeigt.

Vom U.S. Geological Survey sind die Förderdaten für alle sechs Metalle der Platingruppe (PGM) seit 1900 dokumentiert [3]. Vergleicht man diese Zahlen ab 1976 mit denen im CPM Yearbook veröffentlichten Zahlen [1], so erhält man einen gemittelten Prozentsatz von 41,7 Prozent, den die Pd-Förderung an der gesamten PGM-Förderung ausmacht (d. h. etwas höher als Platin). Platin und Palladium machen demnach zusammen rund 82 Prozent der Förderung aller PGM-Metalle aus.

Die zuvor gezeigte Hubbert-Linearisierung ergibt für die so gefundenen Förderdaten für Palladium das folgende Bild.

Hubbert Linearisierung Palladium

Abb. 9: Hubbert-Linearisierung der Palladium-Förderkurve seit 1900
(Datenquellen: [1] und [3], eigene Berechnungen und eigene Darstellung)


Die gesamte förderbare Menge Q an Palladium läßt sich nach aktuellem Stand mit 16.000 t angeben, wovon derzeit knapp 10.000 t bereits gefördert wurde. Im Vergleich: Für Platin lieferte die Hubbert-Linearisierung einen Wert für Q von ungefähr 14.000 t, wovon bereits 9.500 t gefördert wurden. Bei beiden Metallen wäre demnach rein geometrisch davon auszugehen, dass der Peak der Förderung bereits erreicht sein sollte, da bereits mehr als 50 Prozent der zu erwartenden Gesamtfördermenge tatsächlich in der Geschichte gefördert wurde.

Mit dem Wert für Q von 16.000 t läßt sich folgendes Hubbert-Modell errechnen.

Hubbert Kurve für Palladium: Peak Palladium

Abb. 10: Globale Förderung von Palladium mit mathematischer Modellierung nach Hubbert
(Datenquellen: [1] und [3], eigene Berechnungen und eigene Darstellung)


Gemäß dem Modell könnte die Förderung von Palladium nochmal bis ca. 250 Tonnen pro Jahr ansteigen. Das modellierte Peak-Palladium Jahr ist 2020 und liegt damit nur zwei Jahre nach dem modellierten Peak-Platin Jahr (2018). Die hier gezeigte Kurve bestätigt die bereits gezeigten Ergebnisse aus einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2012 (H.U. Sverdrup et. al. [4]).

Hubbert Kurve für gesamte Platingruppen-Metalle

Abb. 11: Hubbert-Kurve für die sechs Platinmetalle (Bildquelle: [4]).


Sowohl das Peak-Jahr Anfang der 2020er Jahre, wie auch das Fördermaximum (250 Tonnen p.a.; 600 t * 0,417 = 250) stimmen demnach exakt mit dem Modell von Abbildung 10 überein.


4.) Ergebnisse und Fazit

Platin und Palladium werden früher "peaken" als Gold und Silber, und könnten daher für Investoren eine Blaupause für die Entwicklung der Preise nach dem Förderpeak darstellen. Welche Entwicklungen möglich sind, zeigte Palladium bereits Ende der 1990er Jahre, als sich der Preis aufgrund des russischen Angebotsdefizites in kurzer Zeit verzehnfachte. Da Russland in der Folge wieder alte Förderquoten erreichen konnte, "beruhigte" sich der Preis auch wieder. Was geschieht, wenn abzusehen ist, dass aufgrund geologischer Limitierungen die alten Förderraten nie wieder erreicht werden können, wird uns die Zukunft zeigen.

Ein aktuelles Beispiel ist in diesem Zusammenhang auch der Uran-Markt. Nachdem Cameco (größter privater Uranförderer) bekanntgab, seine McArthur River Mine (die 10 Prozent der globalen Fördermenge repräsentiert) Anfang 2018 stillzulegen, stieg der Uran-Spotpreis sprunghaft an. Ein Kernkraftwerk kann seine Brennstäbe nicht über ein Zertifikat an der Comex füllen.

Uranpreis 2017

Abb. 12: Jahreschart Uranpreis (Bildquelle: finanzen.net)


Übersteigt die physische Nachfrage das physische Angebot, steigen die Preise. Dies wird auch bei Gold und Silber der Fall sein, wenn die Nachfrage sich mehr und mehr in die physische Nachfrage verschieben wird. Vielleicht ist der aktuelle Anstieg des Palladiumpreises (in 2017 derzeit +33 Prozent in Euro gerechnet) ja bereits ein Vorbote des Peak-Palladium-Effektes.

Die hohe Abhängigkeit von Platin und Palladium vom Recycling wird sich nach dem Förderpeak ins Gegenteil verkehren: Weniger neues Material bedeutet zeitverzögert weniger Recycling und damit tendenziell stärker Angebotsdefizite.

So sinnvoll es kurzfristig ist, Edelmetalle zu besitzen, so überaus sinnvoll ist es - geologisch gesehen - auch langfristig. Speziell Silber, Platin und Palladium als "Industriemetalle" (d.h. realer physischer Nachfrage) werden nach deren Förder-Peak im Wert stark steigen. Palladium hat dies wie aktuell Uran bereits gezeigt.

Dr. Jürgen Müller

© Dr. Jürgen Müller
Einkaufsgemeinschaft für Sachwerte GmbH
www.goldsilber.org

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Wed, 13 Dec 2017 12:04:44 +0000
10.12.17 Technische Analyse zu Gold http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9384-10-12-17-technische-analyse-zu-gold http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9384-10-12-17-technische-analyse-zu-gold Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die noch aktuellen, wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Gold, zeigten eine unvermindert hohe bullische Spekulation an. Dies war und ist kurzfristig bärisch zu interpretieren. Wir konnten dem Terminmarktreport in den vergangenen Wochen deutliche Hinweise auf Manipulationen am Goldmarkt entnehmen, was unser Verkaufssignal, das wir bei 1.340$ mit dem Ziel bei 1.200$ gaben, bestätigte und noch verstärkte. Heute Nacht wird die US-Terminmarktaufsicht neue Daten vom Dienstag veröffentlichen, die den Bruch der Unterstützung bei 1.270$ beinhalten. Wir gehen jedoch nicht davon aus große Veränderungen darin zu sehen, die uns kurzfristig optimistisch stimmen würden. Der Terminmarkt spricht für eine weitere Preisschwäche bis Jahresende.

Der Terminmarkt für Gold zeigt, dass die Masse der Spekulanten sehr bullisch ist.

Die einfache Darstellung zeigt an der roten Farbe, dass Gold jederzeit einen Rückschlag erleiden kann.

Chartanalyse zu Gold in US-Dollar


Gold in US-Dollar fiel entsprechend unserer Prognose unter die Unterstützung im Bereich von 1.270$ und befindet sich nun auf dem Weg zu der nächsten Unterstützungszone. Diese befindet sich erst bei 1.200$ und die Gesamtgemengelage lässt darauf schließen, dass dieses Ziel in den kommenden beiden Handelswochen auch noch erreicht werden wird, weshalb unser Tradingziel für voraussichtlich erste Gewinnmitnahmen weiterhin bei 1.210$ liegt. Das Sentiment war bis Ende der vergangenen Woche noch sehr bullisch für Gold, sodass der Markt weit von einer spekulativen Bereinigung entfernt ist. Die Hausse am Aktien-, und Anleihenmarkt, sowie die Manie für Kryptoprogramme bei gleichzeitig guter Wirtschaftslage und steigenden Zinsen in den USA in einem relativ stabilen geopolitischen Umfeld, geben dem Goldpreis so gut wie keine exogene Unterstützung. Charttechnisch wurde auch ein Aufwärtstrend und die 200-Tagelinie gebrochen. Für die nächsten beiden Wochen bleiben wir voraussichtlich bärisch und weiter short im Goldmarkt. Danach werden wir voraussichtlich zum Jahreswechsel in Erwartung einer neuen Rallye zum Jahresbeginn vermutlich wieder auf die Käuferseite wechseln.

Gold in US-Dollar hat mehrere Unterstützungen gebrochen – das nächste Ziel lieg bei 1.210$.

Chartanalyse zu Gold in Euro


In Euro hat der Goldpreis den langfristigen Aufwärtstrend bei 1.085€ nun etwas mit einem aktuellen Preis bei 1.062€ unterschritten. Der Euro ist zum US-Dollar jedoch wieder auf Talfahrt gegangen und wir erwarten im kommenden Jahr aufgrund der diametral gegensätzlichen Geldpolitik in den USA und Europa eine deutliche Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung. Dies wird den Goldpreis in Euro nachhaltig stützen. Eine Outperformance von Gold in Euro zu dem Preis in US-Dollar von 15% scheint durchaus realistisch zu sein. Physische Käufer von Gold im Euroraum sollten daher das nächste Verlaufstief in den nächsten drei Wochen nutzen, um günstig nachzukaufen. Der Aufwärtstrend für Gold in Euro ist seit vier Jahren intakt und sollte der Euro, wie von uns erwartet, abwerten, dann dürfte der Goldpreis im kommenden Jahr über 1.240€ ansteigen können.

Gold in Euro kämpft mit dem langfristigen Aufwärtstrend

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Sun, 10 Dec 2017 11:08:36 +0000
10.12.17 Altersvorsorge in Gefahr – Goldanleger aufgepasst http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9382-10-12-17-altersvorsorge-in-gefahr-goldanleger-aufgepasst http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9382-10-12-17-altersvorsorge-in-gefahr-goldanleger-aufgepasst Für Goldinvestoren ist dies sehr wichtig, denn die desaströs destruktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wird zu einer weiteren Abwertung der Gemeinschaftswährung führen und damit Ersparnisse sowie Renten- und Pensionsansprüche entwerten. Wer nicht in die Altersarmut abrutschen will, muss selbst vorsorgen. Durch die Geldpolitik der EZB ist eine Abwertung des Euros von 15% allein im kommenden Jahr möglich. Durch die forcierte Massenimmigration in den Wohlfahrtsstaat gibt es viele Millionen neue Transferempfänger, die den Rentnern ihren Anteil wegnehmen, während die Anzahl der hochqualifizierten und hochproduktiven Deutschen Nettozahler weiter schrumpft. Dies ist das Rezept für den völligen Kollaps des Umlageverfahrens und die garantierte Altersarmut für den Großteil der deutschen Bevölkerung. Es stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob es zum großen Knall kommen wird, sondern nur noch wie lange es bis dahin noch dauert. Es gibt Anzeichen, dass es bereits Ende des nächsten Jahres zu einer Wirtschaftskrise kommen bzw. die mit viel gedrucktem Geld in die Zukunft verschobene Krise von 2008 wieder ausbrechen könnte.

Die Aktien- und Anleihenmärkte sind nach neun Jahren Bullenmarkt aktuell sehr teuer, während die Edelmetalle und deren Minen historisch günstig sind. Berücksichtigt man die Ausweitung der Geldmengen seit dem Jahr 2008, so ist der Goldpreis heute günstiger als zur Jahrtausendwende bei 250$ je Feinunze.

Der reale Goldpreis ist günstiger als zur Jahrtausendwende.

Auch die Gold- und Minenaktien sind historisch unterbewertet, berücksichtigt man die Ausweitung der Geldmenge und die Aushöhlung der Fiat-Papierwährungen. Real müssten die Minen im Schnitt um das Zwanzigfache ansteigen, um das Hoch des Jahres 2011 wieder zu erreichen. Das Verlustrisiko auf der Unterseite scheint mittelfristig sehr begrenzt, während die Chancen auf starke Kursgewinne langfristig enorm hoch sind.

Die Minen sind historisch einmalig günstig.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Sun, 10 Dec 2017 11:03:54 +0000
04.12.17 Technische Analyse zu Palladium http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9375-04-12-17-technische-analyse-zu-palladium http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9375-04-12-17-technische-analyse-zu-palladium Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Palladium zeigen eine unvermindert hohe bullische Spekulation beim Palladium an, was angesichts der starken physischen Nachfrage und des immer weiter ansteigenden Preises auch nicht verwundert. Solange es ein Angebotsdefizit am physischen Markt gibt, sind die Sentiment-Daten zweitrangig.

Der Terminmarkt für Palladium zeigt, dass die Masse der Spekulanten sehr bullisch ist.

Die einfache Darstellung zeigt an der roten Farbe, dass Palladium jederzeit einen Rückschlag erleiden kann.

Chartanalyse zu Palladium in US-Dollar Palladium steigt getrieben von starker physischer Nachfrage immer weiter an. Diese begründet sich auf dem politischen Kampf gegen Dieselfahrzeuge und die gleichzeitige Förderung von Elektrofahrzeugen, bei denen Palladium eingesetzt wird. Solange diese Nachfrage und das Defizit anhalten, solange kann der Preis grundsätzlich weiter ansteigen. Charttechnisch bleibt nur zu sagen, dass der Aufwärtstrend weiterhin intakt ist und lediglich prozyklische trendfolgende Handelsansätze Sinn machen. Aufgrund der relativen Stärke verbieten sich antizyklische Shorts zum aktuellen Zeitpunkt, da die hohe Spekulation solange ignoriert werden muss. Stop Loss Orders sollte man unterhalb des Aufwärtstrends platzieren, doch solange dieser intakt bleibt, gibt es keinerlei Handlungsbedarf und man darf zusehen, wie der Preis weiter ansteigt.

Palladium kann aufgrund der hohen Nachfrage immer weiter ansteigen.

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Mon, 04 Dec 2017 13:09:26 +0000
02.12.17 Goldexperte Bußler: Die Streckfolter geht weiter http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9372-02-12-17-goldexperte-bussler-die-streckfolter-geht-weiter http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9372-02-12-17-goldexperte-bussler-die-streckfolter-geht-weiter Die Bullen haben nur kurz Oberwasser gehabt. Bis zur wichtigen Marke von 1.295 Dollar lief der Goldpreis - nur um dann gleich wieder eingebremst zu werden. „Inzwischen richten sich die Blicke wieder nach unten auf die Marke von 1.260 Dollar“, sagt Markus Bußler. „Vor allem Silber bereitet Sorgen.“

Der Silberpreis ist in den vergangenen Tagen unter die Unterstützung bei 16,50 Dollar gerutscht. Keine erfreuliche Bewegung. Sollte Silber die 16,20 Dollar nicht verteidigen, droht ein Rutsch auf die Tiefs aus dem Juli. Der eine oder andere mag sich noch erinnern: Im Juli gab es einen denkwürdigen Flash-Crash beim Silberpreis, der dann die Trendwende eingeleitet hat.

Im Rahmen der Einzelaktien geht es in dieser Woche um die großen Goldproduzenten wie Barrick Gold, Newmont Mining oder auch Agnico Eagle. Aber auch kleine Werte wie Plateau Uranium, Kerr Mines oder auch Zinc One sind Thema. Die gesamte Sendung können Sie gleich hier ansehen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Sat, 02 Dec 2017 07:32:29 +0000
25.11.17 Technische Analyse zu Platin http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9361-25-11-17-technische-analyse-zu-platin http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9361-25-11-17-technische-analyse-zu-platin Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Daten für Platin zeigten in den vergangenen beiden Wochen eine relative Schwäche. Die Spekulanten sind schon sehr pessimistisch gestimmt, weshalb keine weitere Bereinigung am Terminmarkt mehr nötig ist, bevor der Preis zu einem neuen Anstieg starten könnte. Seitens der US-Terminmarktdaten bzw. des Sentiments ist die Ampel auf gelb bis grün, für einen erneuten Anstieg im Platin.

Der Terminmarkt für Platin zeigt, dass die Marktteilnehmer schon sehr pessimistisch sind.

Die einfache Darstellung zeigt an der gelben Farbe, dass Platin neutral einzustufen ist.

Chartanalyse zu Platin in US-Dollar


Ebenso wie Gold und Silber dümpelt auch der Preis für Platin seit einem Monat trendlos seitwärts vor sich hin. Da der Terminmarkt von Spekulation relativ bereinigt ist, ist ein weiterer Preisrückgang aus zyklischer Sicht nicht mehr notwendig. Im besten Fall hält die Unterstützung bei 900$ und zum Jahreswechsel folgt ein neuer Anstieg auf mindestens 1.000$, doch womöglich deutlich darüber. Im Negativszenario korrigieren Gold und Silber bis zum Jahresende und Platin kann die Unterstützung bei 900$ nicht verteidigen, worauf ein letzter kurzer Sell Off folgt. Dies wäre die ideale Kaufmöglichkeit, denn nicht nur für kurzfristige Trader, sondern auch für langfristige Investoren könnte dieses Preisniveau ein Tief sein, auf das ein mehrjähriger Anstieg folgt. Physische Investoren sollten daher das Ende der aktuellen Korrektur nutzen, um langfristige Käufe zu tätigen. Trader finden dann ebenfalls eine gute Chance im Verhältnis zum Risiko für einen Long Trade mit kurzfristigem Potenzial von 100$ - 200$ Gewinn je Feinunze.

Platin in US-Dollar zeigte sich zuletzt trendlos.

Chartanalyse zu Platin in Euro


In Euro hält sich Platin über der Unterstützung bei 780€ je Feinunze. Ein letzter finaler Sell Off bis auf das Tief des Jahres 2016 bei 750€ je Feinunze, ist nicht auszuschließen. Da die Europäische Zentralbank bis mindestens September 2018 weiter Geld drucken und den Euro abwerten wird, sehen wir den Preis auf dem aktuellen Niveau über das nächste Jahr hinweg gut unterstützt. Ein erneuter Anstieg um 30% im kommenden Jahr auf über 1.000€ je Feinunze halten wir deshalb auch für gut möglich. Besonders für Investoren im Euroraum ist Platin aufgrund seines im Verhältnis zum Palladium extrem günstigen Preises besonders für eine langfristige Anlage über zehn Jahre hinweg interessant. Wir empfehlen eine Beimischung zu 5% bis 10% zu einem gut diversifizierten Edelmetalldepot.

Im kommenden Jahr dürfte Platin in Euro aufgrund der expansiven Geldpolitik der EZB profitieren und gut unterstützt sein

© Blaschzok Financial Research

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Sat, 25 Nov 2017 06:11:02 +0000
24.11.17 Goldpreis hält Gewinne nach Fed-Protokoll http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9359-24-11-17-goldpreis-haelt-gewinne-nach-fed-protokoll http://www.silbernews.com/index.php/finanzwelt/edelmetallnews/151-edelmetallnews2017/9359-24-11-17-goldpreis-haelt-gewinne-nach-fed-protokoll Nachdem der Goldpreis im Verlauf des gestrigen Tages deutlich gestiegen war, hielt er den Großteil der Gewinne nach der Veröffentlichung der Mitschrift der Sitzung der US-Notenbank. Zwar gaben sich viele Notenbanker überzeugt, dass kurzfristig eine weitere Erhöhung der Leitzinsen angebracht sei. Allerdings waren etliche Fed-Mitglieder der Meinung, dass man weitere Erhöhungen verschieben solle, weil die Inflation zu schwach sei.

Auf die Nachricht hin ist der Dollar gegenüber dem Yen auf ein Zwei-Monats-Tief gesunken, während die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen auf nur mehr 2,32 Dollar gefallen sind. Aktuell notiert der Goldpreis mit 1.289,6 Dollar leicht oberhalb der 100-Tage-Linie von 1.282,0 Dollar. Die 50-Tage-Linie liegt bei 1.288,1 Dollar.

Um 9.30 Uhr wird der Einkaufsmanagerindex für die Industrie Deutschlands veröffentlicht, um 10 Uhr folgt jener für die Euro-Zone. Die US-Börsen sind wegen Thanksgiving geschlossen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://gold.bullionvault.de

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j.miedler@a1.net (Silbernews) NEWS zu Edelmetallen Fri, 24 Nov 2017 08:56:21 +0000