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Philharmoniker Depot

24.09.20 Analyst: Silber tut, was Silber tut

Die Schwäche der Edelmetalle Gold und Silber geht auch am Donnerstag weiter. Aufbäumen? Fehlanzeige. Vor allem der Silberpreis kam in dieser Woche deutlich unter Druck und verlor bereits im zweistelligen prozentualen Bereich. Am Vormittag unterschritt der Silberpreis sogar die Marke von 22 Dollar – aktuell pendelt das Edelmetall um diesen Kurs. „Silber tut, was Silber tut, nämlich die Investoren zu frustrieren“, sagt Ole Hansen, Chef-Rohstoffanalyst bei der Saxo Bank.

Hansen sieht vor allem die jüngste Erholungsbewegung beim US-Dollar als Gegenwind für den Silberpreis. Der US-Dollar-Index habe sich auf ein Zweimonatshoch über 94 Dollar erholt. Und das habe Gegenwind für die Edelmetalle erzeugt. „Der US-Dollar sieht einige Short-Eindeckungen und das lastet auf allen Rohstoffen“, sagt Ole Hansen. Dies sieht auch Robin Bhar, unabhängiger Rohstoffanalyst so. Auch er sieht die Entwicklung des Dollars als wichtigsten Faktor hinter der Schwäche des Silberpreises. Dazu hätten die Edelmetalle auch wichtig Unterstützungen preisgeben müssen. Doch auch wenn es aktuell nach der schlechtesten Woche für Silber seit 2011 aussieht, so sollte die Bewegung doch im Zusammenhang mit der vorangegangenen Aufwärtsbewegung gesehen werden. „Silber steht unter Druck, doch ich würde mir nicht zu viele Sorgen machen wegen dieses Kursrutsches“, sagt Bhar. Auch Hansen zeigt sich wenig beeindruckt und bleibt weiter bullish für die Edelmetalle.

In der Tat hat der US-Dollar in den vergangenen Wochen an Wert gewonnen und zur gleichen Zeit standen die Edelmetalle unter Druck. Ein stärkerer Dollar lastet traditionell auf der Entwicklung von Rohstoffen. Allerdings sollten Anleger nicht vergessen, dass die Rallye in den Monaten vorher teilweise Hand in Hand mit dem Dollar von Statten gegangen ist. Insbesondere Silber war leicht überhitzt gewesen, die Abkühlung fällt sicher etwas deutlicher aus als zunächst erwartet. Dennoch hat Hansen recht: Silber tut, was Silber tut – die Anleger frustrieren. Auch DER AKTIONÄR sieht aktuell nicht mehr als eine schmerzhafte Korrektur beim Silberpreis.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

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