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Philharmoniker Depot

27.07.14 Minenaktien: Warum abermalige Kursrückgänge keine Überraschung wären

Ohne Fleiß kein Preis. Dieser Spruch trifft wohl auch auf den anscheinend ewig dauernden Bodenbildungsprozess des Edelmetallkomplexes zu. Unzählige Male hatten sich die Rahmenbedingungen bereits so stark verbessert, dass wir zu der Auffassung gelangten, kurz vor einem Ausbruch zu stehen – aber ein ums andere Mal leiteten die Minentitel daraufhin eine bärische Trendwende ein.

Zur selben Zeit scheiterten die Edelmetalle – speziell Gold – dabei, Fuß zu fassen und an Fahrt aufzunehmen. In den letzten 12 Monaten haben wir nach dem finalen Goldpreistief Ausschau gehalten, doch bisher wurden wir ein ums andere Mal enttäuscht. Die jüngste Trendumkehr bei den Gold- und Silberminentiteln legt in Kombination mit dem technischen Abwärtstrend bei Gold nahe, dass zunächst noch weitere Kursrückgänge bevorstehen, bevor es zu nachhaltigen Anstiegen kommt.

Die Goldminen und die Silberminen konnten innerhalb der letzten 12 Monate ordentliche Fortschritte verbuchen. Wie aus unserem Top-40-Index hervorgeht, ist so gut wie sicher, dass die besten Minentitel ihr Tief bereits gefunden haben. Die verschiedenen Minen-Indizes etablierten Ende Mai ein höheres Tief und legten daraufhin eine beachtliche Rally hin. Das Tages-Momentum stieg auf Niveaus, die zuletzt 2012 beobachtet wurden. Die Minen stachen die Edelmetalle aus und beendeten das zweite Quartal dieses Jahres auf höheren Hochs. In vorangegangenen Quartalen war dem nicht so.

Dennoch gelang es den Minen nicht, aus ihrem Widerstand auszubrechen – stattdessen hat sich der Trend nun abermals umgekehrt. Im Folgenden sehen Sie den GDXJ (große Juniorminentitel), den GLDX (Explorationsunternehmen) und den SILJ (Silber-Juniorminen). Wie aus den Charts hervorgeht, haben die Indizes ihren Trend vor zwei Wochen nach Erreichen der Ausbruchslinie wieder umgekehrt:

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Letzte Woche hatten wir argumentiert, dass die Kursentwicklung der Minen ein Hinweis darauf ist, dass das finale Goldpreistief noch bevorsteht, anstatt bereits hinter uns zu liegen. Wären die Minentitel durch ihren Widerstand geschossen, wäre das auch ein Hinweis darauf gewesen, dass Gold sein Tief bereits ausgebildet hat. Die Auffassung, dass das finale Goldpreistief noch vor uns liegt, wird auch von der Goldpreisentwicklung selbst gestützt. ....................

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Quelle: Propagandafront.de

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