14.04.20 Silberschweif am Horizont – Fluten Notenbanken den Goldmarkt?

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Der Goldpreis stieg zum Wochenbeginn auf 1.725 $ an, nachdem der unverhältnismäßige Shutdown immer noch anhält und die Notenpressen heiß laufen. Der stellvertretende Chef der US-Notenbank ist der Ansicht, dass man für die Gefahr einer Deflation gewappnet sei, was angesichts der historisch einmaligen Gelddruckprogramme nur noch als Witz zu verstehen ist. Ohne die gigantischen geldpolitischen und fiskalischen Programme, wären die Aktienmärkte längst weiter eingebrochen. Stattdessen konnten sich diese aufgrund der Inflation und wegen der neuen Hoffnung auf ein baldiges Ende des Shutdowns, deutlich erholen. Die Lage für die Weltwirtschaft wird besser und es besteht berechtigte Hoffnung auf ein baldiges Ende des staatlich verordneten Shutdowns. Bereits seit einem Monat vertreten wir die Auffassung, dass auch Europa und die USA ähnlich plötzliche und schnelle Erfolge im Kampf gegen die Pandemie erzielen und ihre Volkswirtschaften wieder hochfahren können, wie in China. Folgend einige harte Fakten, die uns hoffnungsvoll stimmen:

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Seit Beginn der Corona-Krise wurde die Bilanz der EZB um eine halbe Billionen US-Dollar ausgeweitet.

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Die Bilanz der US-Notenbank wurde seit September um 2,3 Billionen USD ausgeweitet.

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Die Bilanz der US-Notenbank wuchs zum Vormonat um 41 % an.

Die durch die staatlichen Eingriffe verursachte Wirtschaftskrise führt aktuell alle hochverschuldeten Unternehmen, die nicht teilverstaatlicht werden, in die Insolvenz. Normalerweise würden steigende Marktzinsen diese Pleitewelle nach sich ziehen, doch da die Zinsen seitens der EZB künstlich niedrig gehalten werden, konnten bis zu dem Shutdown viele Zombie-Unternehmen weiter am Wirtschaftsleben teilnehmen. Den Bankrott der Zombiebanken verhindern die Notenbanken durch ihren Aufkauf von Staats- und Unternehmensanleihen sowie die staatlichen Garantien für Kredite und die fiskalischen Umverteilungsprogramme, welche die Krise nur noch schlimmer machen.

Die staatlichen Garantien für Kredite werden zu einer weiteren exzessiven Kreditvergabe an hochverschuldete Unternehmen führen, da das moralische Risiko nicht mehr die Bank, sondern der Steuerzahler tragen muss, während die Banken risikolose Gewinne einstreichen können und somit gestützt werden. Letztlich wird dies die Kreditgeldmenge weiter aufblähen und die Ausfallrate künftig weiter erhöhen, während das im System verbleibende Zentralbankgeld inflationär wirken wird.

Ebenso verhält es sich mit den Corona-Soforthilfen bzw. dem Helikoptergeld, das die Regierungen verteilen, das über Schulden bzw. Inflation finanziert wird und direkt über den Konsumenten die Verbraucherpreise anheizen wird. Da der Staat kein Geld besitzt, handelt es sich letztlich um eine Umverteilung der Vermögen von Sparern hin zu jenen, die die staatlichen Gelder erhalten. Diese gemeinwirtschaftliche Umverteilung funktioniert nur solange, bis alles Geld der Sparer umverteilt bzw. durch Inflation entwertet wurde. Am schwersten davon betroffen sind die Rentner und Pensionäre, deren Altersvorsorge sich in Luft auflösen wird. Diese können nicht noch einmal neu von vorne beginnen und werden in der Altersarmut enden. Es ist daher jetzt schon fast Überlebenswichtig für ältere Menschen und jene, die sich dem Renteneintrittsalter nähern, die Früchte ihres Lebens vor der staatlichen Inflationssteuer in Sicherheit zu bringen. Der einfachste und sicherste Weg ist eine Flucht aus dem Euro hinein in Gold und Silber.

Der Silberpreis ist aktuell sehr günstig zum Gold mit einem Ratio von 109. Das historische Mittel liegt bei etwa 60 und am Ende von Bullenmärkten wurde oftmals ein Ratio von 30 erreicht. Damit hat ein Investment in Silber weniger Risiko und höhere Chancen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Silber in den nächsten Jahren stärker ansteigen wird als der Goldpreis, weshalb man nicht nur Gold, sondern auch Silber in sein Depot packen und von einer möglichen Outperformance profitieren sollte.

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Silber ist historisch günstig zum Goldpreis.

© Blaschzok Financial Research

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de