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Philharmoniker Depot

Währungsnews 2019

Die Edelmetalle korrigierten in der vergangenen Kalenderwoche 46 weiter, wobei der Goldpreis zur Wochenmitte ein Tief bei 1.445 USD erreichte, um sich danach wieder zu erholen und sich am Freitag, den 15.11. bei 1.471 USD in das Wochenende zu verabschieden. Trotz des leichten Preisrückgangs kann der Goldpreis immer noch ein Plus von 280 USD zum Vorjahrestief vorweisen, was die Korrektur von bisher 80 USD seit dem Hoch bei 1.550 USD relativiert. Eine Korrektur einer so starken Rallye ist völlig normal und bildet die Basis für den nächsten Anstieg im kommenden Bullenmarkt. Der Silberpreis korrigierte bis auf die Unterstützung bei 16,60 USD, was auch unser Mindestkorrekturziel war.

Die amerikanischen Aktienmärkte erreichten unterdessen ein neues Allzeithoch, während der S&P 500 bei 3.117 Punkten in das Wochenende ging und der Dow Jones kurz davor ist, die Marke von 28.000 Punkten zu überwinden. Aktuell kommt es zu einer Kaufpanik bei den Bullen (FOMOFear Of Missing Out – Die Angst etwas zu verpassen). Die Permabären werden gegrillt und müssen ihre Shortpositionen mit großen Verlusten eindecken, was die Rallye zusätzlich befeuert. Die Schätzung für das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal wurde auf 0,3 % von zuvor 1 % gesenkt. Damit befinden sich die USA auf dem Weg in die offizielle Rezession. Dass die Aktienmärkte trotzdem haussieren und neue Allzeithochs erreichen, liegt an den Zinssenkungen und den neuen QE-Programmen seitens der EZB und der US-Notenbank (Fed). Sie haben einen Crash bisher verhindert und die Investoren in die Aktienmärkte getrieben, da sie am Anleihenmarkt nur noch zinsloses Risiko finden und hier die Zinsen zuletzt anzogen.

In der Bundesrepublik lag das BIP im dritten Quartal bei +0,1 %, womit man wieder einmal der offiziellen Definition einer Rezession nur um Haaresbreite entging. Im Vorquartal gab es einen Rückgang um 0,2 % und es ist allein die Geldpolitik der EZB, weshalb der DAX mit 25 % im Plus liegt. Würde man das BIP um eine ehrliche Definition der Preissteigerung deflationieren, so würde schnell klar werden, dass die Bundesrepublik – die seit drei Jahren die schwächste Volkswirtschaft in Europa ist – sich seit langer Zeit real in der Rezession bzw. in der Stagflation befindet. Jedoch suggerieren statistische Kniffe, Tricks und gezielte Fälschungen den Deutschen eine Scheinwelt mit vermeintlich wachsendem Wohlstand. Dabei sind die Deutschen unter den alten EU-Staaten nach Portugal die ärmste Nation, während den Menschen exakt das Gegenteil verkauft wird. Die finanzielle Repression funktioniert eben nur, wenn die Menschen die Mär von der Inflationsrate bei 1,1 % glauben, während der Goldpreis kürzlich mit über 1.400 EUR erst ein neues Allzeithoch erreicht hatte. Aufgrund der Geldmengenentwicklung ist es nur noch eine Frage der Zeit bis der Dow Jones erstmals die Marke von 30.000 Punkten knacken kann. Doch je mehr die Inflation die Märkte treibt, desto stärker werden die Anleihen unter Druck kommen und letztlich eine Flucht in das Gold einsetzen.

Da die Mitglieder der Bundesregierung wissen, dass Gold vor der Inflationssteuer schützt, hat der Bundestag am Donnerstag, den 14.11. die Umsetzung der fünften EU-Geldwäscherichtlinie im Bundestag mehrheitlich beschlossen. Die FDP hat einen Änderungsantrag gestellt, der abgelehnt wurde und die AfD hat den Gesetzesentwurf als Ganzes abgelehnt. Natürlich hat man die Forderungen der EU im vorauseilenden Gehorsam wieder übererfüllt und so gleich die Grenze für anonyme Edelmetallkäufe von Gold, Silber und Platin auf 2.000 EUR gesenkt, während für alle anderen Geschäfte weiterhin der Schwellenwert von 10.000 EUR gilt. Mit dem Kauf von Edelmetallen ist Geldwäsche praktisch unmöglich, was auch erklärt, dass es in zwei Jahren nur einen Verdachtsfall unterhalb des bisherigen Schwellenwertes von 10.000 gab, bei dem es womöglich zu einer Geldwäsche kam. Bei diesem Kampf gegen Gold handelt es sich vermutlich um den verzweifelten Versuch der Politik, den Goldbesitz zu kriminalisieren und die Menschen vom Goldkauf abzuhalten und alle anderen zu einem späteren Zeitpunkt über eine Vermögenssteuer auszunehmen.

Worauf Sie beim anonymen Goldkauf achten sollten, erfahren Sie hier.

Nur noch bis voraussichtlich bis zum 20.01.2020 haben Sie die Möglichkeit, für bis zu 9.999,99 EUR anonym Edelmetalle zu erwerben. Wir verzeichnen bereits in unserer R(h)eingoldboutique in Mainz seit Wochen einen regelrechten Kundenansturm, ausgelöst durch diese Gesetzesänderung. Wer also vor Inkrafttreten des Gesetzes letztmalig anonym Edelmetalle erwerben möchte, kann dies bei uns in Mainz oder bei einem unserer über 100 bundesweit vertretenen Vor-Ort-Partner tun: Hier finden Sie uns in Mainz. Mainz ist Ihnen zu weit weg? Anonym Edelmetalle bei über 100 Vor-Ort-Partnern bundesweit

Kurz vor der Abstimmung soll es zu einem „absoluten Ausnahmevorgang“ gekommen sein, wonach es vermeintlich Beschwerden von US-Firmen und der US-Botschaft gegen das Gesetz gegeben haben soll. Hintergrund ist eine Regelung im neuen Geldwäschegesetz, in dem große Digitalplattformen ihre Schnittstellen für Zahlungsdienste der Bundesregierung öffnen müssen. Dies betrifft auch die Bezahlplattform Apple Pay. Die Bundesregierung will vermutlich im Kampf gegen Bargeld, Gold und Kryptowährungen die völlige Überwachung aller Zahlungsströme erreichen. Die AfD im Bundestag hat einen Grundgesetz-Antrag gestellt, womit der Schutz des Bargeldes in das Grundgesetz aufgenommen werden soll. Besser wäre natürlich eine Abschaffung des Geldmonopols, um einen freien Markt für den Währungswettbewerb zu schaffen. Doch dies ist aktuell utopisch, deshalb ist der Antrag zum Schutz des Bargeldes ein wichtiger Schritt zum Erhalt der letzten wenigen Eigentums- und Freiheitsrechten in der Bundesrepublik.

Der Fahrplan für die nächsten Jahre steht fest. Die Regierungen und Notenbanken werden die Schulden ausweiten und Geld drucken, um den Zusammenbruch ihrer politischen Macht zu verhindern. Vergangene Kalenderwoche 46 forderte US-Präsident Trump von der US-Notenbank „Gebt mir etwas von dem Geld“. Damit forderte er die Fed auf, ebenfalls Negativzinsen wie in Europa zu erzeugen, um so die Regierung zu finanzieren. „Würde die Notenbank mit uns zusammenarbeiten (mehr Geld drucken), dann stünden die Aktienmärkte 25 % höher“, so Trump. Der US-Präsident kennt den Zusammenhang zwischen Liquidität bzw. der Notenpresse der Zentralbanken und einem steigenden Aktienmarkt. Dass man Wohlstand nicht durch das Drucken von Papiergeld erreichen kann, habe ich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. Das Drucken von Geld erzeugt nur eine Umverteilung der Vermögen von den Sparern hin zu den Schuldnern. Der US-Dollar würde weiter abwerten und die Europäer werden an dem Wettlauf um die Abwertung der Währungen teilnehmen. Präsident Putin prophezeite kürzlich den Untergang des Dollars auf einer Podiumsdiskussion.

Er sagte, dass die USA den Dollar als politische Waffe einsetzen würden, weshalb sich viele der betroffenen Länder, wie beispielsweise der Iran, vom Dollar als Reservewährung verabschieden würden. „Die USA beißen die Hand, die sie füttert“, so Putin. Dies würde das Vertrauen in den Dollar zerstören. Die USA würden den Dollar mit ihren eigenen Händen zerstören und dieser würde bald kollabieren, so Putin weiter.

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Putin prophezeit den baldigen Kollaps des US-Dollars.

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© Blaschzok Financial Research

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Kryptoszene.de verdeutlicht gewaltige BCH-Vermögens-Unterschiede in sieben Grafiken und Charts... Bereits vergangene Woche berichtete Kryptoszene.de über ein enormes Vermögens-Ungleichgewicht beim Bitcoin (BTC). Nun zeigen Daten von Bitinfocharts, dass Bitcoin Cash (BCH) Tokens noch deutlich ungleichmäßiger verteilt sind.

Die sechs größten BCH Adressen vereinnahmen 1.355.460 Coins. Dies entspricht beim derzeitigen Bitcoin Cash Kurs einem Gegenwert von knapp vierhundert Millionen US-Dollar. 54,59 Prozent des Gesamtbestandes befindet sich auf nur 0,01 Prozent der Adressen.

Ungleichgewicht noch drastischer als bei Bitcoin

"Wir sind schon überrascht, dass sich der Eindruck der vergangenen Woche nun noch weiter bestätigt," so Kryptoszene.de Chefredakteur Raphael Adrian, "es hat fast den Anschein, dass Kryptowährungen im Allgemeinen zum Spielzeug der Eliten werden."

Insgesamt gibt es über 4,6 Millionen BCH Adressen. Auf 36,08 Prozent derer befinden sich jedoch nur zwischen 0,001 und 0,01 Bitcoin Cash. Auf einer einzigen Bitcoin Cash Adresse befinden sich satte 505.295 BCH. Das entspricht ganzen 2,8 Prozent des Token-Bestandes.

Über die geografische Verteilung der Adressen gibt es keinerlei Informationen. Zudem geben die Daten keine Auskunft darüber, auf welcher Bitcoin Cash Wallet die Kryptowährungen gelagert sind. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, zu unterscheiden, ob sich auf einer Bitcoin Cash Adresse die Token einer Privatperson, eines Unternehmens oder gar eines Vermögensverwalters befinden.Kryptoszene hat die Ergebnisse in Charts und Grafiken unter folgendem Link aufgearbeitet:

https://kryptoszene.de/riesige-vermoegensluecke-auch-bei-bitcoin-cash-001-prozent-verfuegen-ueber-mehr-als-die-haelfte-aller-bch-tokens/

Bitte nutzen Sie den Link als Quellenangabe bei Verbreitung der Mitteilung oder der Charts.

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Wellenreiter-Kolumne vom 04. November 2019... Unsere Kolumne vom 27. Oktober namens „Risk-on läuft“ thematisierte die Ausweitung der Liquidität und die damit verbundenen positiven Effekte für den Finanzmärkte. Die Aktienmärkte stiegen seither, nach und nach werden die Investoren in die Märkte zurückgezwungen.

Der eine oder andere, bisher hartnäckig gebliebene Bär lässt den Kopf hängen, senkt die Pfoten und trottet von dannen. Die bisher pessimistische Stimmung der Anleger wird auch dieses Mal prozyklisch mit dem Markt mitlaufen und steigen.

Die Zinsspanne 10 Jahre minus 3 Monate eroberte am 11. Oktober 2019 die Null-Linie zurück und notiert mit +0,21 Punkten komfortabel darüber. Das Tief von -0,52 stammt vom 28. August. Erstmals invertierte diese Zinsspanne am 22. März 2019.

Diese Zinsspanne war in der Vergangenheit ein zuverlässiger US-Rezessionsindikator. Ihre Eigenschaft als Signalgeber wurde von einigen Analysten immer wieder kritisch gesehen und wird auch jetzt bezweifelt. Kein Indikator ist zu einhundert Prozent zuverlässig, und auch diese Zinsspanne wird irgendwann Fehlsignale liefern. Die Ge-meinheit dieses Indikators ist aber, dass er dann so zuschlägt, wenn die Börsenwelt gerade durchatmet und meint, das Schlimmste sei überstanden.

Die US-Rezession setzt durchschnittlich zehn Monate nach dem ersten Inversionssignal ein. Dieser Wert weist über die letzten fünfzig Jahre eine Schwankungsbreite zwischen 5 und 16 Monaten auf. Wir stellen die Dauer in Monaten in der nachfolgenden Tabelle dar (Spalte ganz rechts).


Unser Rechenexempel, das den Zusammenhang zwischen erster Inversion, Hochpunkt des S&P 500 und dem Rezessionsbeginn beschreibt, besteht aus einer Konstanten (das Datum der ersten Inversion steht ja fest, 22.03.2019) und zwei Variablen, nämlich dem Hochpunkt des S&P 500 sowie dem Rezessionsbeginn.

Man kann mit diesen Zahlen etwas jonglieren. Als Hochpunkt des S&P 500 galt bisher der Juli. Dieser liegt nun mindestens im November, und falls der US-Leitindex weiter steigt, auch später. Der Zeitraum zwischen Inversionsbeginn und dem Hochpunkt des S&P 500 (frühester Zeitpunkt November 2019) beträgt bereits sieben Monate.

Wir wollen den „längstüblichen“ Zeitraum feststellen, um einen handfesten Wert für einen möglichen US-Rezessionsbeginn zu erhalten. Den längsten Zeitraum (16 Monate) zwischen erster Inversion und Rezessionsbeginn hat bisher die Finanzkrise mit sich gebracht. Würden die 16 Monate auch dieses Mal ausgereizt, so wäre mit einem Rezessionsbeginn im Juli 2020 zu rechnen. Auch das Hoch des S&P könnte nach hinten rutschen, ohne dass das Modell aus den Fugen gerät. Wir zeigen nachfolgend die gerade beschriebene Version mit dem Rezessionsbeginn im Juli und einem S&P 500-Hoch im April 2020.


In den vergangenen 50 Jahren erfolgte das Hoch des S&P 500 durchschnittlich vier Monate nach der ersten Inversion, die Rezession begann durchschnittlich zehn Monate später.

Fazit: Das Zeitfenster für eine US-Rezession bleibt bis zum Sommer 2020 offen. Selbst wenn der S&P 500 erst im April 2020 ein Hoch markieren und eine US-Rezession erst im Juli 2020 beginnen würde, wäre dies statistisch plausibel. Die Durchschnittswerte würden zwar übertroffen, die maximalen Grenzen aber eingehalten werden.

Die obige Betrachtung ist eine statistische. Die globalen Wirtschaftszahlen deuten eine Erholung an, die Zentralbanken liefern Liquidität. Die bessere Hälfte des Jahres läuft, die Stimmung sollte steigen. Rezessionen sind „Peak“ zu „Trough“-Angelegenheiten, werden also vom wirtschaftlichen Hochpunkt zum Tiefpunkt gemessen. Es wäre verwunderlich gewesen, wenn die US-Rezession in einer vom Pessimismus getragenen Phase begonnen hätte. Wenn die Notenbanken beginnen, über Zinserhöhungen nachdenken (sollte noch einige Monate dauern) und die Anlegerstimmung deutlich besser ist, dann könnte die US-Rezession ihren Weg aufnehmen. Für die dann wenigen Bären wäre dies ein gefundenes Fressen.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

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Quelle: https://www.wellenreiter-invest.de

Die US-Notenbank (Fed) hatte am Mittwoch, den 30.10.19 den Leitzins zum dritten Mal in den letzten vier Monaten um 25 Basispunkte auf 1,75 % gesenkt. Die Markterwartung für diesen Schritt lag zuletzt bei 99 % und immer dann, wenn sich die Märkte derart einig waren, hatte die Fed auch geliefert. Powell sagte, dass die Zinsen auf diesem Niveau pausiert werden.

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Die US-Notenbank senkte zum dritten Mal den Leitzins auf 1,75 %.

Damit ist ein weiterer Zinsschritt zur Notenbanksitzung am 11. Dezember unwahrscheinlich geworden und selbst eine weitere Zinssenkung vor den US-Wahlen Mitte 2020 ist nun fraglich. Man behauptet, die Zinsen gesenkt zu haben, um den Risiken der schwächelnden Weltwirtschaft und dem Handelskrieg der USA mit China zu begegnen. Nun ist man der Meinung, die Zinsschritte und die Eingriffe am Repo-Markt würden ausreichen, damit die US-Wirtschaft weiter wachsen könne. Man würde jetzt weitere Entwicklungen genau beobachten und ggf. den geplanten Pfad anpassen, wenn sich die Lage ändern sollte. Man erwartet einen starken Arbeitsmarkt und starken Konsum, wobei man anerkennt, dass die Investitionen schwach sind. lässt man die Tür für weitere monetäre Lockerungen offen.

Wegen der Liquiditätskrise am Repo-Markt hatte die Fed kurzfristig fast 300 Mrd. Dollar in die Märkte gepumpt, was letztlich das Vertrauen in den Dollar unterminieren und Inflation erzeugen wird. Dies wird wiederum zu steigenden Zinsen führen, was das Platzen der Blase am Anleihenmarkt nach sich ziehen muss. Selbst das hatte Powell indirekt in seiner Rede am 30.10. thematisiert, als er steigende Inflationsraten und steigende Zinsen voraussah und klarstellte, dass man erst bei einem signifikanten Anstieg der Teuerungsrate über Zinsanhebungen nachdenken würde. Damit sagt er, dass die offizielle Inflationsrate erst sehr stark, womöglich über 5 % oder noch höher ansteigen müsse, bevor man überhaupt über Zinsanhebungen nachdenken würde. Diese Aussage zeigt, dass die US-Notenbank ganz genau weiß, wohin die Reise gehen wird, und dass die Stagflation das wirtschafts- und geldpolitische Umfeld der nächsten Dekade sein wird.

Der Aktienmarkt vernichtete am Donnerstag, den 31.10.19 seine Gewinne kurzzeitig, die aus der Zinssenkung entstanden – nachdem Bloomberg berichtete, dass China an einem langfristigen Handelsdeal mit Präsident Trump zweifeln würde. Nur einen Tag nachdem die Zinssenkung die Aktienmärkte auf ein neues Allzeithoch hievte, hatte diese Meldung wieder zu einer Flucht in sichere Häfen geführt. Der Aktienmarkt gab seine Gewinne wieder ab und der Dollar fiel, während Gold, Anleihen und der Yen gesucht waren und stiegen. Die Chinesen sagten, dass sie besorgt bleiben, aufgrund Trumps impulsiver Natur und dem Risiko, dass er selbst bei einem begrenzten Handelsdeal, den man in den kommenden Wochen unterzeichnen wolle, einen Rückzieher machen könnte. Eine Stunde vor dieser Bloomberg-Meldung hatten die Chinesen jedoch bekanntgegeben, dass die Verhandlungen gut voranschreiten und die Teams eng zusammenarbeiten würden. Reuters hatte berichtet, dass Beijing die Zölle auf US-Agrargüter lockern könnten, sodass der Weg frei für Käufe in Höhe von 50 Mrd. Dollar wäre. Bloomberg und Reuters widersprachen sich. In den kommenden Wochen genügt ein Trump-Tweet, um die Märkte in eine neue Richtung zu bewegen.

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Der US-Aktienmarkt erreichte ein neues Allzeithoch.

Am Freitag, den 01.11. kamen die US-Arbeitsmarktdaten für den Oktober heraus, die mit 128.000 neu geschaffener Stellen außerhalb der Landwirtschaft über den Erwartungen lagen, was den Aktienmarkt nach oben hievte und den Goldpreis auf 1.504 USD leicht korrigieren ließ. Kurze Zeit später erholte sich der Goldpreis bereits wieder. Mit einem schlechter als erwarteten ISM-Einkaufsmanagerindex zeigte der Aktienmarkt kurz Schwäche. Letztlich wogen die guten Arbeitsmarktdaten und die Zinssenkung in den USA mit einem positiven Ausblick auf die US-Wirtschaft schwerer, sodass die US-Aktienindizes mit neuen Allzeithochs ins Wochenende gingen. Dies bremste die Erholung des Goldpreises, wobei alle Edelmetalle Stärke zeigten. Niedrigere Zinsen, QE-Programme der Fed und EZB treiben nicht nur die Aktienmärkte, sondern auch den Goldpreis nach oben, was normal in einer Stagflation ist. In diesem Umfeld gibt es wenig Korrekturpotenzial für die Edelmetalle sowie die Aktienmärkte, die sich in den kommenden Monaten weiter auf hohem Niveau halten werden. Einen Crash am Aktienmarkt halten wir aufgrund der geldpolitischen Eingriffe für sehr unwahrscheinlich. Bis zu den US-Wahlen Mitte nächsten Jahres könnte hingegen noch einmal ein positives Konjunkturumfeld gezeichnet werden, was zu einer leicht begrenzten Korrektur der Edelmetallpreise führen könnte. In der zweiten Jahreshälfte des nächsten Jahres erwarten wir nach den US-Wahlen jedoch einen deutlichen Anstieg über den langfristigen Widerstand bei 1.550 USD im Gold. Chart

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Aufgrund der neuerlichen QE-Programme hält sich der Goldpreis bis dato noch auf hohem Niveau.

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