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Philharmoniker Depot

16.02.18 Dollar stürzt ab – Inflation, Zinsen und Gold steigen

Der US-Dollar erlitt in dieser Handelswoche einen erneuten plötzlichen Schwächeanfall. Rund drei US-Cent zum Euro hatte dieser verloren, wobei der USDX mit 88,15 Punkten den tiefsten Stand seit Ende 2014 erreichte. Durch den schwachen Dollar stieg der Euro im Verhältnis zu diesem mit 1,255$ auf den höchsten Stand seit Dezember 2014. Der Euro notiert damit exakt an seinem langfristigen Abwärtstrend und die Masse des Marktes liebäugelt bereits mit einem Ausbruch darüber, was die historisch einmalig bullischen Terminmarktdaten für den Euro zeigen. Angesichts der historisch niedrigen Zinsen in Euroland, der unverminderten Geldschwemme seitens der EZB im Volumen von 30 Mrd. Euro monatlich, hausgemachter struktureller Probleme, sowie einer Konjunktur, die auf Sand gebaut ist, scheint die Schwäche des Goldpreises in Euro durch die vermeintliche Eurostärke, unbegründet zu sein. Immerhin schoss der Goldpreis aufgrund des schwachen US-Dollars auf 1.360$ und erreichte damit ebenso einen langfristigen Abwärtstrend. Kann der Euro jetzt über den Widerstand bei 1,255$ springen und der Dollar fällt weiterhin, würde dies auch bedeuten, dass der Goldpreis in US-Dollar den langfristigen Abwärtstrend überwinden würde, was sofort Spekulanten anziehen und den Goldpreis in allen Währungen befeuern sollte.

Aufgrund des schwachen US-Dollars konnte der Goldpreis seit Anfang 2017 um über 200$ ansteigen.

Seit dem Höhenflug des Euros zum US Dollar befindet sich der Goldpreis in Euro unter Druck.

Der Euro hat aktuell exakt seinen langfristigen Abwärtstrend erreicht.

Trumps Steuersenkungen sind zwar gut für Neuinvestitionen in die US-Wirtschaft, doch stehen diesen keine Ausgabenkürzungen im Staatshaushalt gegenüber. Die Hoffnung, Trump würde letztlich versuchen den Rotstift anzusetzen und die Regierung schrumpfen lassen, hat sich zumindest kurzfristig zerschlagen. Trump forderte gar den Militärhaushalt um 20% auszuweiten, was den Sumpf des Tiefen Staates hinter der US-Regierung durch frisch aus neuen Schulden gedrucktem Geld wieder fluten lässt. Das steigende US-Haushaltsdefizit ist der primäre Grund für den aktuell schwachen Dollar.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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