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Philharmoniker Depot

02.05.13 Der größte Diebstahl aller Zeiten

von Bill Bonner ...Natürlich funktioniert das monetäre Rumwurschteln der Fed nicht. Und es wird höchstwahrscheinlich zu einem finanziellen Desaster führen. Aber der größte Skandal der heutigen Zentralbank-Politik ist, dass sie im Grunde auch der größte Diebstahl aller Zeiten ist. Der normale Weg, auf dem Reichtum verteilt wird, mag nicht perfekt sein - aber es ist die beste Möglichkeit, wie die Natur das tun kann. Die Leute verdienen es. Sie sparen. Sie stehlen. Oder sie werden reicher, indem sie investieren.

Oder sie haben einfach Glück....

Mit anderen Worten: Normalerweise wird der Reichtum auf nicht geplante und unkontrollierte Weise verteilt. Die Leute geben ihr bestes. Die Chips fallen dahin, wo sie hinfallen.

Aber jetzt kommen die Zentralbanken. Die schaffen eine neu Art von Reichtum. Das ist kein Einkommen, welches Löhne geben. Es ist nicht das Produkt der Investitionen von Kapital. Es ist nicht das Ergebnis neuer Technologien oder Erhöhungen der Produktivität oder von harter Arbeit oder Selbstdisziplin - oder von irgendwelchen andren Dingen, welche zu Reichtum führen.

Stattdessen wird diese Art von Reichtum durch die Zentralbanken "aus nichts" bzw. aus der Luft geschaffen.

Nicht der Reichtum Ihres Großvaters

Dieser neue Reichtum ist nicht wie der bisherige Reichtum. Diese Chips fallen nicht dahin, wo sie eben hinfallen - sie werden an bestimmte Orte geschmissen.

Die Fed erschafft neues Geld (nicht mehr Reichtum...nur neues Geld). Dieses neue Geld geht dann ins Bankystem, und es gibt vor, dass es denselben Wert hat wie das Geld, für das die Leute gearbeitet haben. Und Leute mit guten Verbindungen zu den Banken ziehen Vorteile daraus, da dieses neue Geld eine Hilfe für finanzielle Spekulation ist.

Das habe ich an den Finanzmärkten in den letzten 4 Jahren beobachtet.

Chris Martenson schreibt, dass es der magische Wirtschaftserholungsplan der Zentralbank von Ben Bernanke sei, welcher jeden dazu gebracht hat, sich wieder zu verschulden, zu konsumieren und in Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere zu "investieren". Aber dies habe auch neue Anreize gesetzt, hin zu riskanten Vermögensanlagen und weg von sicheren Häfen.

Das ist der Grund, warum man nur 0,22% p.a. erhält, wenn man der US-Regierung Geld leiht. Dieser Zinssatz liegt erheblich sogar unter der offiziellen Inflationsrate. Mit anderen Worten: Leihen Sie der US-Regierung 10 Mio. Dollar, und Sie werden für Ihre Bemühungen nur 22.000 Dollar pro Jahr erhalten und Vermögen verlieren, weil die Inflation den realen Wert Ihrer 10 Mio. Dollar um 130.000 Dollar pro Jahr reduziert. Und nach dem Ende der zwei Jahren haben Sie 44.000 Dollar erhalten, aber 260.000 Dollar real verloren, was einem Netto-Verlust von 216.000 Dollar entspricht.

Wirtschaftserholung für die Reichen

Laut Pew Research ist der Netto-Reichtum der amerikanischen Haushalte der oberen 7% (der Vermögensverteilung) in den ersten zwei Jahren der laufenden Wirtschaftserholung um geschätzte 28% gestiegen, während der Netto-Reichtum der Haushalte der darunter liegenden 93% um 4% gefallen ist. So eine Analyse des Pew Research Center auf Basis der neuen Daten des Census Bureau.

Von 2009-2011 ist der durchschnittliche Reichtum der 8 Mio. US-Haushalte in der reicheren Gruppe von geschätzten 2.476.224 Dollar auf geschätzte 3.173.895 Dollar gestiegen, während der durchschnittliche Reichtum der 111 Mio. Haushalte in der weniger reichen Gruppe von geschätzten 139.896 Dollar auf 133.817 Dollar gefallen ist.

Dieser große Unterschied wurde größtenteils dadurch verursacht, dass die Aktien- und Anleihenkurse im Zeitraum 2009-2011 stark gestiegen sind, während der Immobilienmarkt stagnierte.

Reichere Haushalte haben ihr Vermögen typischerweise in Aktien und anderen Wertpapieren angelegt, während die weniger reichen Haushalte ihr Vermögen normalerweise im Wert ihres Einfamilienhauses konzentriert haben.

Vom Ende der Rezession im Jahr 2009 bis ins Jahr 2011 (das letzte Jahr, für das es offizielle Zahlen vom Census Bureau gibt) ist bei den 8 Mio. US-Haushalten mit einem Netto-Vermögen über 836.033 Dollar deren Reichtum insgesamt um 5,6 Billionen Dollar gestiegen, während der Reichtum der 111 Mio. US-Haushalte mit einem Netto-Vermögen darunter um geschätzte 0,6 Billionen Dollar gefallen ist.

Es mag eine "Wirtschaftserholung" stattfinden.

Aber das ist eine Erholung für die Reichen, nicht eine für die Mittelklasse.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: http://www.investor-verlag.de

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