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Philharmoniker Depot

15.04.19 Technische Analyse zu Gold

Terminmarkt weiter eher neutral... Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die Netto-Shortposition der Big 4 erhöhte sich von 21 auf 22 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 erhöhte sich von 34 auf 36 Tage. Der Preis fiel um 11 $ und die Spekulanten gingen mit 15 Tsd. Kontrakten long. Dabei fiel der CoT-Index um 4 Punkte auf 56. Dies zeigt eine leichte Stärke. Die Veränderung zum Preis ist normal. Die Positionsveränderung bei den Big 4 zeigt keine nennenswerte Veränderung und eine Manipulation über den Terminmarkt hat es wahrscheinlich nicht gegeben. Zum Vormonat zeigen die Daten eine leichte Schwäche. Im Vergleich zu den letzten Jahren sind die Daten immer noch bärisch und entsprechen eher einem CoT-Index von 11 Punkten. Die spekulative Bereinigung am Terminmarkt dürfte sich in den kommenden Wochen fortsetzen und der Preis daher noch etwas weiter fallen.

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Der Terminmarkt zeigte sich zum 9. April kurzfristig neutral bis leicht bärisch.

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Die einfache Darstellung zeigt, dass sich die Spekulation im gelben neutralen Bereich befindet.

Gold in USD: S-K-S steht vor ihrer Vollendung

Der Goldpreis ist aktuell dabei eine sogenannte Schulter-Kopf-Schulter Formation zu vervollständigen. Fällt der Preis unter die potenzielle „Nackenlinie“ bei 1.280 $, so droht ein neuerlicher Abverkauf bis mindestens 1.240 $. Aktuell ist der Terminmarkt noch nicht bereinigt. Sollte sich dieser jedoch im weiteren Verlauf der Korrektur gänzlich von den Bullen befreien und das Sentiment bärisch werden, so würde sich frühestens bei 1.240 $ die Chance für neue Käufe bieten.

Liefert die Geldpolitik dann auch neue Inflationssignale, so würde der Goldpreis schnell folgen und in den kommenden Monaten bis Mitte nächsten Jahres dann auch nachhaltig den Widerstand bei 1350 $ überwinden.

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Die S-K-S bei Gold steht kurz vor deren Abschluss.

Gold in Euro: Dreieck könnte sich bärisch auflösen

In Euro gerechnet scheint es, als würde sich das Dreieck, das sich auf hohem Niveau gebildet hat, nach unten auflösen. Im besten Fall würde der Preis über die nächsten Monate dann eher seitwärts laufen, wenn der Euro zum US-Dollar weiter schwach bleibt. Im Umfeld einer zeitweiligen Eurostärke könnte sich die Korrektur bis 1.100 € ausweiten.

Langfristig sind wir aufgrund der lockeren Geldpolitik in der Eurozone extrem bullisch für Gold in Euro und sehen gute Chancen für einen nachhaltigen Anstieg über 1.200 € in den kommenden 12 Monaten, wenn die Notenbanken mit neuen QE-Programmen neue Inflationssignale liefern.

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Gold in Euro dürfte noch etwas korrigieren.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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