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Philharmoniker Depot

Edelmetallnews 2019

Der Goldpreis sucht weiter nach Halt und hat in dieser Woche das Tief aus dem vergangenen November gerissen. Silber hingegen hält sich nach wie vor wacker. Der Silberpreis ist weit davon entfernt, ein neues zyklisches Tief zu machen. „Silber profitiert weiter von der höheren Nachfrageerholung der Industrie und ist zudem das inflationssensiblere Metall“, sagt Markus Bußler. Doch der wahre Abverkauf findet bei den Minenaktien statt.

Die beiden größten Goldproduzenten Barrick Gold und Newmont haben am gestrigen Donnerstag Zahlen für das vierte Quartal 2020 gemeldet. Und die sind stark ausgefallen. Barrick Gold will sogar eine Sonderdividende an die Aktionäre ausschütten. Doch das Papier musste seine Gewinne, die im vorbörslichen Handel angelaufen waren, wieder abgeben. Auch die Tatsache, dass Barrick mittlerweile netto schuldenfrei ist, hat am Ende nichts geholfen und die Aktie von Barrick schloss in Nordamerika rund 2,5 Prozent im Minus. In etwa unverändert ging Newmont aus dem Handel. Der Konzern präsentierte sich erneut extrem cashstark und hob die Quartalsdividende auf 0,55 Dollar je Aktie an. Damit kommt Newmont annährend auf eine Dividendenrendite von vier Prozent. „Ich denke, so etwas hat es noch nie gegeben“, sagt Markus Bußler.

Auch First Majestic Silver hat Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht. Der Konzern meldet einen Gewinn von 0,11 Dollar je Aktie, ein Cent mehr als von Analysten erwartet. Der Chart sieht bei First Majestic nach wie vor stark aus. Bei dem jüngsten Rücksetzer konnten die Bullen das Ausbruchsniveau verteidigen. Ein ähnliches Bild gibt es auch bei einigen anderen Silberproduzenten, die sich deutlich besser entwickeln als die Aktien von Goldproduzenten. „Viele Aktien sind mittlerweile viel zu günstig bewertet“, sagt Markus Bußler. Das spreche dafür, dass die nächste Aufwärtsbewegung deutlich ausfallen werde. Dennoch: „Kurzfristig ist das noch kein belastbarer Boden.“

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Gold musste gestern erneut einen Rücksetzer hinnehmen, Silber konnte sich dagegen besser behaupten. Der GDX fiel zwischenzeitlich sogar auf ein neues zyklisches Tief. Heute steht eine Art Super-Donnerstag in der Minenbranche an. Gleich mehrere große Gold- und Silberunternehmen werden ihre Zahlen veröffentlichen. Darunter auch die Nummer eins und die Nummer zwei der Minenbranche: Newmont und Barrick.

Beginnen wir mit der Nummer 1 der Branche: Die Zahlen sollen heute vor Börseneröffnung in Nordamerika bekannt gegeben werden. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn von 0,95 Dollar je Aktie im vierten Quartal. Gestern bereits hat Newmont eine Dividendenerhöhung bekanntgegeben. Der Konzern zahlt nun eine Quartalsdividende von 0,55 Dollar je Aktie. Legt man den aktuellen Kurs zugrunde, dann kommt Newmont auf eine Dividendenrendite von knapp 4 Prozent. Goldaktien als Dividendenperlen – das ist auch eine Neuerung.

Barrick Gold will seine Zahlen ebenfalls vor Börseneröffnung bekannt geben. Hier rechnen Analysten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 0,31 Dollar für das vierte Quartal. Der Free-Cash-Flow soll sich bei Barrick auf 842 Dollar im abgelaufenen Quartal summieren.

In den Kreis der Unternehmen, die heute Zahlen melden, reiht sich auch Hecla Mining ein. Der größte nordamerikanische Silberproduzent will ebenfalls vor Börseneröffnung sein Zahlenwerk vorlegen. Analysten rechnen mit einem Gewinn von 0,03 Dollar je Aktie für das vierte Quartal.

Der heutige Donnerstag wird also für Anleger spannend. Die Ergebnisse der beiden größten Goldproduzenten Newmont und Barrick dürften auch Signalwirkung für die ganze Branche haben. Die vergangenen Tage haben gezeigt: Selbst kleinste Verfehlungen werden hart bestraft. Das hat aber mehr mit dem Markt-Sentiment als mit der Bewertung zu tun. Wie gesagt: Eine Dividendenrendite von 4 Prozent – das hat es lange nicht gegeben bei Goldproduzenten.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Handel bei Gold und Silber war gestern verkürzt. Sowohl in den USA als auch in Kanada hatten die Börsen aufgrund von Feiertagen geschlossen. Dennoch: Während der Goldpreis erneut Boden verloren hatte, konnte der Silberpreis zulegen. Diese bessere Performance von Silber im Vergleich zu Gold werde  sich auch im nächsten Aufwärtstrend fortsetzen, sagt Peter Marrone, Executive Chairman bei dem Goldproduzenten Yamana Gold.

In dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld seien die Edelmetalle mit ihrer Rallye noch lange nicht am Ende, sagt Peter Marrone in einem Videointerview mit dem Internetportal kitco.com. „Es ist schwierig, abzuschätzen, wohin sich der Goldpreis kurzfristig bewegt“, sagt der Chairman von Yamana Gold. „Doch mittel- bis langfristig ist es schwierig, den Goldpreis nicht höher steigen zu sehen.“ Die zahlreichen Maßnahmen seitens der Notenbanken und der Regierungen und die damit einhergehenden höheren Verschuldungen sprechen für einen höheren Goldpreis. „Das ist der perfekte Sturm für die Edelmetalle“, sagt Marone.

Tatsächlich spricht mittel- bis langfristig praktisch alles für höhere Kurse bei den Edelmetallen. Dazu hat Marrone vermutlich auch recht, wenn er sagt, dass die bessere Performance von Silber gegenüber Gold anhalten wird. Silber erfährt zum einen eine stärkere Nachfrage seitens der Industrie, zum anderen gilt das Edelmetall als inflationssensibler als Gold. Doch kurzfristig – und das wissen alle Edelmetallanleger – stecken sowohl Gold als auch Silber in einer Korrektur fest, die sich zieht wie Kaugummi. Zwar schielt der Silberpreis bereits wieder auf die Widerstandszone zwischen 28 und 30 Dollar, während Gold sich eher nach unten absichern muss. Dennoch: Kaufsignale fehlen aktuell bei beiden Edelmetallen. Gold müsste über 1.880 Dollar, Silber über 30 Dollar, damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese Korrektur endlich nach ziemlich genau sechs Monaten ihrem Ende entgegengeht.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Platin im Rallymodus steigt auf höchsten Stand seit 2014... Terminmarkt: Stärke zur Vorwoche – gute Daten... Die Spekulanten gingen zur Vorwoche mit 5,6 Tsd. Kontrakten long, während der Preis um 86 US-Dollar stieg. Das ist gut und zeigt ein Defizit am physischen Markt bzw. starke physische Nachfrage. Womöglich ist die Investmentnachfrage aktuell stark und hier wird aktuell viel in ETF-Produkte gekauft.

In Relation zum Open Interest ist Platin jedoch bereits im Verkaufsbereich. Hier gibt es Potenzial für einen Long-Drop noch einmal auf 1.100 US-Dollar. Sollten Gold und Silber noch einmal einen Abverkauf erleben, dann werden auch die Spekulanten am Platinmarkt ihre Kontrakte auf den Markt werfen, was uns womöglich noch einmal eine Kaufgelegenheit bei 1.100 US-Dollar bescheren dürfte. Silber, Platin und Palladium hängen jetzt kurzfristig von der Preisentwicklung am Goldmarkt ab. Fällt Gold unter 1.500 Euro mit einem Abverkauf, so kommen insbesondere Platin und Silber noch einmal kurzzeitig unter Druck, bevor die Rallye dann dynamisch weitergehen könnte.

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Die Terminmarktdaten für Platin sind im Verhältnis zum Open Interest bereits im Verkaufsbereich

Langfristig gesehen ist der Platinpreis historisch günstig im Vergleich zu Gold, Silber und Palladium. Da die zentralistisch und planwirtschaftlich agierenden Regierungen in Europa, China und mit Biden auch in den USA den Green New Deal umsetzen werden, könnte die wachsende Nachfrage nach Platin zur Verwendung in Brennstoffzellen den Preis beflügeln. Dafür muss natürlich die wegfallende Nachfrage aus der Verwendung in Dieselkatalysatoren überkompensiert werden. Die Nachfrage zieht bereits deutlich an und Platin war der Gewinner unter allen Edelmetallen in der letzten Handelswoche mit einem Anstieg auf 1.270 US-Dollar.

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Zum Goldpreis ist Platin historisch günstig

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Auch zum Silber ist Platin aktuell so günstig wie nur einmal in den letzten 40 Jahren

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Platin ist zum Palladium immer noch so günstig wie noch nie davor

Im Vergleich zu der realen Teuerung nach der alten Berechnungsmethode des Konsumentenpreisindex in den USA, stand der Platinpreis im Jahr 1980 bei 20.000 US-Dollar. Man sieht, hier ist viel Potenzial in der kommenden Stagflation vorhanden, insbesondere dann, wenn die Investmentnachfrage auch zulegt!

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Platin notiert aktuell nur bei einem Fünfzehntel des Preises von 1980

In den letzten Monaten hatte ich immer wieder geschrieben, dass der Platinpreis schnell bis an den Widerstand bei 1.300 US-Dollar ansteigen wird, wenn der Abwärtstrend bei 1.100 US-Dollar überschritten wird. Dieses Ziel wurde nun erreicht. Sollte Gold die Unterstützungen brechen, ist vom Widerstand bei 1.300 US-Dollar eine Korrektur bis noch einmal 1.100 US-Dollar möglich. Diese sollten all jene, die das Kaufsignal mit dem Bruch des Abwärtstrends verpasst haben, nutzen, um in den Platinmarkt mittel- und langfristig einzusteigen!

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Platin stieg nach dem Bruch des Abwärtstrends bis an den Widerstand bei 1.300 US-Dollar an

Mit der relativen Stärke zum Gold- und Palladiumpreis sowie dem Anstieg über den Widerstand bei 1.000 US-Dollar, kündigte sich der Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend bereits an. Wir hatten hier frühzeitig auf dieses Kaufsignal hingewiesen! Über 1.100 US-Dollar ist Platin weiterhin long. Wir können uns in ein bis zwei Jahren bereits einen Platinpreis weit über 2.000 US-Dollar vorstellen. Platin könnte in den nächsten Jahren sogar stärker ansteigen als Gold, Silber und Palladium. Dennoch birgt das Industriemetall größere Risiken als die monetären Edelmetalle Gold und Silber, weshalb man Platin nur zu einem Teil einem gut diversifizierten Edelmetalldepot beimischen sollte. Für Trader bieten sich hier besonders hohe Chancen und Gewinnmöglichkeiten!

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In den letzten Wochen zeigte sich deutliche relative Stärke bei Platin

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Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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