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Philharmoniker Depot

Edelmetallnews 2019

Der Goldpreis wird im kommenden Jahr weiter steigen und die Marke von 1.600 Dollar erreichen. Das glaubt zumindest Georgette Boele von der niederländischen Bank ABN Amro. Der Goldausblick der Bank sieht Gold das kommenden Jahr bei 1.450 Dollar beginne, bevor es bis Ende des Jahres auf 1.600 Dollar nach oben gehen soll.

„Wir sind positiv für Gold, aber warten auf ein Ende der Korrektur, um wieder einzusteigen“, heißt es in dem Report. Aktuell sieht die ABN Amro diesen Zeitpunkt noch nicht gekommen. Der Goldpreis könne noch etwas unter Druck kommen, deshalb sei es nicht ratsam aktuell einzusteigen. „Die Long-Seite ist noch immer ein crowded trade (überlaufener Trade). Die Investoren werden vermutlich einen Teil ihrer Position verkaufen, was wiederum kurzfristig zu einer weiteren Schwäche bei Gold führen wird“, schreibt Georgette Boele. Aber Gold werde des Hoch aus dem September bei 1.557 Dollar in weniger als einem Jahr wieder erreichen beziehungsweise übertreffen, ist sich die ABN Amro sicher.

Die ABN Amro schreibt im Prinzip das, was viele Investoren erwarten: Die Schwäche des Goldpreises werde sich in den kommenden Wochen zunächst fortsetzen, bevor es wieder nach oben geht. Dabei wird häufig auf die nach wie vor angespannte Lage an den Terminmärkten hingewiesen. Die COT-Daten sprechen eigentlich für eine solche Korrektur – zumindest dann, wenn sie sich nicht im Zuge des Wandels von einem Bären- zu einem jungen Bullenmarkt verschoben haben. Die Frage ist allerdings: Wenn jeder davon ausgeht, dass Gold zunächst noch einmal nach unten durchgereicht wird, bevor es wieder nach oben geht, würde dann nicht eine Rallye viele auf den falschen Fuß erwischen und dafür umso kräftiger ausfallen? Es spricht einiges dafür, dass Gold eher früher als später wieder nach oben laufen wird.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: DerAktionaer.de

Gold hat in den vergangenen eineinhalb Wochen einen herben Rücksetzer hinnehmen müssen. Vor allem die Aussichten auf eine Einigung der USA mit China im seit Monaten anhaltenden Handelsstreit halfen den Standardaktien auf die Sprünge und belasteten die Edelmetalle. Die Börsen schalteten in den so genannten Risk-on-Modus. Sichere Häfen wurden verkauft.

Doch wenn es nach dem Hedgefonds-Manager Mark Mobius geht, dann ist dies nur eine Momentaufnahme. Das Internetportal goldseiten.de berichtet unter Berufung auf das Nachrichtenportal Newsmax, dass sich Mobius kürzlich in einem Fernsehinterview so geäußert hat: „Die Leute fragen mich, was meine Prognose für die kommenden zehn Jahre ist und cih sage, dass der Preis beim Doppelten von heute liegen wird.“ Er sei sehr positiv gegenüber Gold eingestellt. Allerdings stellte er auch klar, dass es durchaus Schwankungen geben könnte. Möbius Hauptargument für den Goldpreisanstieg: Weltweit würden die Notenbanken Geld drucken. Deshalb müsse Gold steigen, da es eine Währung mit begrenztem Angebot sei. Damit bekräftigt Möbius noch einmal seine positive Sicht auf den Goldpreis, die er mit einigen anderen Größen der Finanzwelt teil.

Die vergangenen Tage waren sicherlich für Goldanleger kein Zuckerschlecken. Der Goldpreis hat den Anlegern noch einen weiteren Sägezahn in dieser Korrektur beschert. Erstaunlich: Die Stimmung kippte sofort wieder ins Negative. Doch auch wenn Gold ein neues zyklisches Tief markiert hat, scheint sich das Edelmetall bereits wieder zu stabilisieren. Die Goldminen haben gestern den dritten Tag in Folge mit Gewinnen abgeschlossen. Die schlechteste Woche seit drei Jahren ist damit zwar ärgerlich, ändert aber man mittelfristigen Bild für Gold nichts. Zudem sehen einige Charts von Goldminenunternehmen mehr als nur vielversprechend aus und sprechen eher dafür, den aktuellen Rücksetzer als Kaufchance zu sehen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Gold korrigiert den starken Anstieg... Terminmarkt: Deutliche Schwäche – Schafe und Lemminge wurden geschlachtet... Die Netto-Shortposition der Big 4 reduzierte sich von 26 auf 24 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 blieb unverändert bei 45 Tagen. Der Preis fiel zum Stichtag um 4,4 USD, während die Spekulanten mit 16 Tsd. Kontrakten auf einen weiterhin steigenden Preis setzten. Der CoT-Index hatte sich dabei um 4 Punkte auf 7 Punkte verschlechtert. Die Schwäche der Vorwoche relativierte sich aufgrund einer starken Manipulation, doch in dieser Handelswoche KW 45 gab es diese nicht. Ein physisches Überangebot ist deshalb für die Schwäche verantwortlich. Die bullische Spekulation ist mit 317 Tsd. Kontrakten auf der Longseite immer noch sehr hoch und eine Bereinigung des Terminmarktes steckt immer noch im Anfangsstadium. Dies spricht für eine weitere Preiskorrektur.

Die neuen Allzeithochs am Aktienmarkt und die gleichzeitige Ausbremsung des Goldpreises im Vorfeld der US-Zinssenkung hatten uns den entscheidenden Hinweis für einen weiteren Rücksetzer gegeben. Zum Stichtag des CoT-Reports fiel der Preis von 1.515 USD auf die nächste Unterstützung bei 1.485 USD. Hier zeigte sich eine deutliche Schwäche. Trotz des Long Drops haben sich die Daten noch verschlechtert. Wie wir erwartet hatten, hatten die Lemminge und Schafe nach der Zinssenkung Gold gekauft und wurden letztlich von den Bären gefressen. Der nächste CoT-Report in der kommenden KW 46 wird sehr interessant werden, da dieser den weiteren Abverkauf auf 1.360 USD beinhaltet. Zum Stichtag des aktuellen CoT-Reports waren die Daten zumindest noch immer grottenschlecht.

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Der Terminmarkt zeigt immer noch eine deutliche spekulative Übertreibung an.

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Die einfache Darstellung zeigt, dass sich die Position der Spekulanten im roten Bereich befindet.

Weitere CoT-Charts zu insgesamt 37 Futures finden Sie wöchentlich aktualisiert auf http://www.blaschzokresearch.de/research/cot-daten/

Gold: Verschnaufpause im Bullenmarkt

Mit einem Blick auf den CoT-Report ist es wahrscheinlich, dass sich der Goldmarkt erst noch weiter bereinigen muss, bevor genügend Kraft für eine neue Rallye vorhanden ist. Eine weitere Korrektur in den kommenden Wochen könnte den Goldpreis bis auf die charttechnische Unterstützung um die 1.400 USD korrigieren lassen. Sofern die Terminmarktdaten sich bis dahin halbwegs bereinigt haben, würde dies womöglich die Basis für einen neuen Preisanstieg liefern.

Langfristig sind wir sehr bullisch und erwarten angesichts der neuen QE-Programme in Europa und den USA eine weitere Abwertung der staatlichen Fiat-Währungen und umgekehrt einen zumindest entsprechenden Anstieg des Goldpreises. Kurzfristig dürfte der Goldmarkt jedoch noch etwas ausatmen, denn immerhin hatte dieser in Euro fast 40 % binnen zwölf Monaten zugelegt. Nach einem derart starken Preisanstieg in so kurzer Zeit, ist es auch für einen neuen Bullenmarkt völlig normal, dass diese Rallye teilweise korrigiert wird, bevor es einen neuen starken Anstieg gibt. Langfristige Investoren sollten diese Korrektur als Chance für noch einmal günstige Käufe sehen.

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Der Goldpreis korrigiert immer noch die vorherige starke Rallye auf hohem Niveau.

Für Trader dürften kurzzeitige Preisanstiege bis an signifikante Widerstände noch ein paar Wochen über eine Gelegenheit für einen Short-Trade bieten. Die nächsten Unterstützungen liegen bei 1.440 USD und bei etwa 1.400 USD. Mit etwas Glück könnten die Bullen an dieser Unterstützung die Bären wieder in die Flucht schlagen und eine neue Rallye beginnen.

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Die nächsten Unterstützungen beim Goldpreis liegen schon in greifbarer Nähe bei 1.440 USD und 1.400 USD.

Im Intraday-Chart sieht man den Abverkauf des Goldpreises in der letzten Woche. In der vorletzten Woche gab es noch deutliche Käufe nach der neuerlichen Zinssenkung seitens der US-Notenbank um 25 Basispunkte auf 1,75 %. Die Bullen kauften wie die Lemminge eine Zinssenkung und trieben den Goldpreis von 1.480 USD auf 1.515 USD, wo jedoch eine starke Hand jeglichen weiteren Preisanstieg verhinderte. Unsere Analyse ergab bereits vor über einer Woche, dass hier höchstwahrscheinlich der Anstieg über eine staatliche Manipulation ausgebremst wurde und es infolge dessen zu einem Abverkauf kommen sollte. Dies traf ein und der Preis fiel in der letzten KW 45 wiederholt zurück in den alten Abwärtstrend und auf die Unterstützung bei 1.460 USD. Der Terminmarkt muss sich nun schnell bereinigen und relative Stärke zeigen, damit sich Gold stabilisieren und wieder ansteigen kann. Alternativ genügen einige exogene Faktoren, wie weitere monetäre Lockerungen der Notenbanken oder ein Scheitern des Handelsdeals der USA mit China, um sofort neuerliche Käufe am Goldmarkt auszulösen.

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Die Unterstützung bei 1.460 USD wurde in der vergangenen Handelswoche erneut getestet.

Der Eurochart zeigt, dass der Preis seit dem Erreichen des Kreuzwiderstands korrigiert. Wir hatten bereits vor wenigen Monaten, als der Goldpreis in Euro sein neues Allzeithoch erreicht hatte, aufgrund der charttechnischen Situation, eine Korrektur über mehrere Monate vorhergesagt. Dies ist exakt eingetroffen und es ist möglich, dass die Unterseite des langfristigen Aufwärtstrends erst noch getestet werden muss, bevor die Bullen wieder mutig werden und die Bären entmutigt werden, sodass ein neuerlicher Anstieg auf neue Allzeithochs beginnen kann. Über allem sind wir langfristig sehr bullisch und erwarten zum Ende des nächsten Jahres neue Allzeithochs für den Goldpreis in Euro.

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Die Korrektur läuft seit dem Erreichen eines neuen Allzeithochs und des Kreuzwiderstands bei 1.400 Euro.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

Platin noch volatil nach Bruch des Abwärtstrends... Terminmarkt: Relative Schwäche durch Überangebot am physischen Markt... Zur Vorwoche und zum Vormonat zeigt sich deutliche relative Schwäche und damit genau das Gegenteil zum Terminmarkt für Palladium. Dies liegt an einem persistenten Überangebot am Platinmarkt, das im Augenblick noch stärkere Anstiege verhindert. Solange dieses Überangebot am physischen Markt anhält, solange wird sich weiterhin relative Schwäche am Terminmarkt zeigen. Platin dürfte in den kommenden Wochen mindestens noch einmal das Ausbruchsniveau bei 880 USD anlaufen, bevor der Preis danach wieder ansteigen kann.

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Der Terminmarkt zeigt immer noch eine deutliche spekulative Übertreibung an.

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Die einfache Darstellung zeigt, dass sich die Position der Spekulanten im roten Bereich befindet.

Weitere CoT-Charts zu insgesamt 37 Futures finden Sie wöchentlich aktualisiert auf http://www.blaschzokresearch.de/research/cot-daten/

Platin: Abwärtstrend gebrochen - Bodenbildung noch nicht abgeschlossen

Der langfristige Abwärtstrend bei Platin wurde in den vergangenen Wochen gebrochen, was ein sehr bullisches charttechnisches Kaufsignal auf langfristige Sicht darstellt. Der Boden um den Bereich von 800 USD scheint drinnen zu sein, wobei es ein neuer Aufwärtstrend durch das Überangebot am physischen Markt schwer haben dürfte. Lediglich die langfristig spekulative Investmentnachfrage hatte zuletzt den Preis über den Abwärtstrend getrieben.

Langfristig ist Platin jedoch historisch günstig. Ein starker Anstieg in den kommenden zehn Jahren ist durchaus wahrscheinlich. Je teurer Palladium wird, desto mehr industrielle Abnehmer werden von Palladium zu Platin wechseln, was letztlich irgendwann zu einem Defizit am Platinmarkt mit entsprechenden Preisanstiegen führen wird.

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Der Abwärtstrend wurde gebrochen, was ein langfristiges Kaufsignal lieferte.

Charttechnisch gab es nun einen Rücksetzer auf das Ausbruchsniveau, der sofort von Spekulanten gekauft wurde. Die Position am Terminmarkt der Spekulanten explodierte dabei jedoch, was die Nachhaltigkeit des Anstiegs stark infrage stellt. Es ist daher wahrscheinlich, dass es zu einem erneuten Test der Unterstützung bei 880 USD kommen wird. Insbesondere dann, wenn der Goldpreis auch noch einmal korrigieren sollte in den kommenden Wochen, dann wäre eine umso stärkere Preiskorrektur bei Platin zu erwarten. Langfristig sind wir sehr bullisch für Platin, doch kurzfristig dürfte der Preis noch sehr volatil bleiben.

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Der letzte Preisanstieg wurde von Schwäche begleitet, weshalb ein letzter finaler Rücksetzer noch möglich ist.

© Blaschzok Financial Research

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