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Philharmoniker Depot

Edelmetallnews 2019

Der Goldpreis macht, was er machen soll. Er konsolidiert weiter. In Australien bauen die Minen weiter relative Stärke zu der Goldpreisentwicklung auf. Insofern sehen wir aktuell nichts Ungewöhnliches. Wie bereits mehrfach geschrieben: Die Konsolidierung war nach dem leicht parabolischen Anstieg, der sich nach dem Angriff der USA auf einen General aus dem Iran ausgebildet hat, überfällig gewesen.

Überraschen dürfte eine Nachricht, die heute von der Nachrichtenagentur Reuters verbreitet wird: Die Goldnachfrage aus China ist im vergangenen Jahr gesunken. Überraschend ist dies deshalb, wie China zusammen mit Indien als die größten Käufer auf dem physischen Goldmarkt gelten. Laut China Gold Association belief sich die chinesische Goldnachfrage 2019 auf 1.002,8 Tonnen, 12,9 Prozent weniger als im Vorjahr, berichtet das Internetportal goldseiten.de. Als Gründe werden die Schwäche der chinesischen Wirtschaft und die steigenden Preise bei Gold genannt. Doch diese Argumentation ist auf den ersten Blick paradox: Sollten die steigenden Preise nicht durch eine erhöhte Nachfrage hervorgerufen werden? Oder anders ausgedrückt: Sollte eine schwache Nachfrage nicht zu fallenden Preisen führen? Bei Gold scheint dies nicht der Fall zu sein. Im Gegenteil: Gold schloss das Jahr 2019 fast auf Jahreshoch ab.

An der Stelle kommt der Terminmarkt ins Spiel. An den wichtigsten Handelsplätzen, dem London Bullionmarkt und der Comex in den USA, wird ein Vielfaches des physischen Gold in Papiergold umgeschlagen. Und das hat – zumindest kurzfristig – eine weitaus höhere Auswirkung auf den Goldpreis als der physische Markt. Viele Marktteilnehmer glauben deshalb auch, dass sich der physische Markt eines Tages vom Papiergoldmarkt abkoppeln wird. Bislang gibt es hierfür aber keine Indizien.

Zudem kommt noch ein weiterer Punkt hinzu: Auch wenn die Nachfrage aus China nachgelassen hat, so lagen doch die Käufe der Zentralbanken auf einem neuen Hoch. Und diese Käufe haben die nachlassende Nachfrage aus China (die größtenteils auf einer nachlassenden Nachfrage aus der Schmuckindustrie beruht) ausgeglichen. Dazu gesellen sich auch höhere Käufe seitens der Gold-ETFs. So gesehen ist all das, was wir sehen, nicht so paradox wie es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Tatsächlich sehen wir ein Phänomen, das wir häufig sehen: Fallende Preise locken Käufer an, steigende Preise schrecken Käufer ab – zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Neue Rekorde wiederum locken nämlich häufig auch neue Käufer an, die bislang nicht auf dem Markt aktiv gewesen sind. Anleger sollten zur kurzfristigen Orientierung eher dem Chart folgen. Er bietet eine bessere Hilfe.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis gerät heute deutlich unter Druck. Erstaunlich, hatten doch einige Analysten heute Morgen dem Goldpreis noch eine Stärke mit Blick auf das in China kursierende Coronavirus angedichtet. Freilich ist das wenig logisch: Wieso sollte der Goldpreis von einer Krankheit profitieren? Aus charttechnischer Sicht ist dieser Rücksetzer weiter im Plan. Aktuell gibt es keinen Anlass, vom Fahrplan abzuweichen.

Wie ich gestern bei Goldfolio schrieb: Kurzfristig schlechter dürfte besser für den Goldpreis sein. Sprich: Gelingt es jetzt nicht über die jüngsten Hochs auszubrechen, dann wäre dies ein Indiz dafür, dass Gold damit begonnen hat, die Welle C der A-B-C-Korrektur auszufüllen. Oder anders ausgedrückt: Es wäre ein Indiz dafür, dass wir uns bereits im letzten Drittel (zeitlich) der Korrektur befinden. Ein Anstieg zurück auf das Hoch, das vor drei Wochen erreicht worden war, hätte die Korrektur vermutlich nur verlängert. So gesehen sollten Anleger also die aktuelle Korrektur eher als Chance denn als Problem sehen. In den kommenden Wochen dürften sich also Kaufgelegenheiten bei Gold und vermutlich auch bei einigen Goldminenaktien ergeben.

Bislang gefällt uns die Korrektur von ihrem Ablauf her gut – fast schon mustergültig. Gold war zum Jahreswechsel überhitzt und bedurfte einer Konsolidierung. Diese Konsolidierung durchlaufen wir bislang. Einige Minenaktien, insbesondere in Australien scheinen ihre Korrektur sogar schon beendet zu haben. Silver Lake beispielsweise oder auch Northern Star Resources streben bereits wieder nach oben. Aber auch in Nordamerika sieht beispielsweise das Papier des weltgrößten Goldproduzenten Newmont Goldcorp vielversprechend aus. Und auch die Aktie von B2Gold hat erst diese Woche ein neues Allzeithoch markiert. So gesehen senden die Minenaktien ein Zeichen, dass wir aktuell nicht mehr sehen als eine ganz normale Korrektur.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Goldpreis arbeitet sich auch im frühen Handel am Dienstag leicht nach oben. Doch jetzt warnt einer der größten deutschen Goldhändler und –recycler vor einem deutlichen Rückgang des Goldpreises. Das Hauptargument: Die hohe Longposition der großen Spekulanten, die auf ein sehr bullishes Sentiment hindeuten. Auch das hohe open interest bei Gold deuten auf ein nahes Top hin.

Das letzte Mal, dass die Netto-Longposition der Spekulanten ein solches Niveau erreicht hat, sei der Goldpreis 18 Prozent über fünf Monate hinweg gefallen. Zwar könne Gold durchaus kurzfristig noch etwas weiter steigen, doch ein Top beim Goldpreis sei nahe. Der größte Faktor, der den Goldpreis kurzfristig weiter nach oben treiben könnte, sei die wirtschaftliche Unsicherheit. Die Geldpolitik könnte darauf mit weiteren Lockerungsmaßnahmen reagieren und die Zinsen könnten weiter fallen – die Realzinsen könnten damit sogar in den negativen Bereich gehen.

DER AKTIONÄR stimmt der Tatsache zu, dass die Netto-Longposition der Spekulanten genauso wie die Netto-Shortposition der Commercials Extremwerte erreicht haben. Doch der Goldpreis ist schon in den vergangenen Monaten gestiegen, obwohl die COT-Daten eigentlich zur Vorsicht gemahnt hatten. Dass sich die Daten in einem Bullenmarkt im Vergleich zu einem Bärenmarkt verschieben müssen, ist unbestritten. Eine Abkühlung tät sicherlich Not. Aber einfach aus der Vergangenheit zu folgern, dass eine große Korrektur ansteht, weil es vor Jahren so gewesen ist, ist mit dem Risiko behaftet, sich aktuell gegen den Trend zu stellen.

Auch die Aktienmärkte sind aktuell überkauft. Dennoch eilt der S&P von einem Hoch zum nächsten. Eine Korrektur der Aktienmärkte könnte wiederum den Fokus auf Gold lenken und das Edelmetall weiter steigen lassen.

Kurzum: Die Situation auf dem Terminmarkt ist angespannt. Wir sehen rekordhohe Werte bei den Spekulanten und den Commercials. Doch COT-Daten signalisieren keine fixen Wendepunkte. Von daher sollten Anleger nicht gegen den Trend handeln. DER AKTIONÄR sieht Gold nach wie vor in einer Konsolidierungsformation, die den Goldpreis in den Bereich von 1.510 Dollar zurückführen kann. Für ein weitaus bearisheres Szenario, wie von Heraeus herausgestellt, müsste es zu einem Rutsch unter das 61,8 Prozent Fibonacci kommen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews keine Haftung.
Quelle: https://www.deraktionaer.de

Der Kampf der Bullen und Bären bei 1.550 USD ist noch nicht entschieden... Terminmarkt: Relative Schwäche zur Vorwoche – Stärke gab es hingegen über die Feiertage... Der Preis fiel zum Stichtag des 14. Januar um 29 USD, während die Spekulanten mit netto 6,2 Tsd. Kontrakten auf einen fallenden Preis setzten. Das zeigt klare Schwäche in dieser Woche und belegt unsere Vermutung, wonach es sich bei der gigantischen relativen Stärke der Vorwoche um einen Neujahrseffekt handeln könnte. Daher werden wir womöglich auch in der kommenden Woche wieder relative Schwäche sehen, da es hier zu aufgeschobenen Vorwärtsverkäufen und physischen Verkäufen kommen dürfte.

Zum Vormonat zeigt sich hingegen immer noch enorme relative Stärke, da es starke physische Nachfrage in den zwei Urlaubswochen nach Weihnachten gab, während in dieser Zeit das Angebot schwach war. Die Daten der BIG 4 zeigen, dass es keine Manipulation gab, sondern sogar Eindeckungen, was die Schwäche in der aktuellen Betrachtungswoche noch einmal unterstreicht.

Die bullische Spekulation ist mit 349 Tsd. Kontrakten auf der Longseite weiterhin unverändert zu den Vorwochen und historisch einmalig hoch. Dies spricht grundsätzlich gegen einen mittelfristigen Preisanstieg, es sei denn, weitere exogene Faktoren oder ein einbrechender Aktienmarkt sorgen wieder für zunehmende Investmentnachfrage.

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Mit 349 Tsd. Kontrakten und einem CoT-Index von 4 Punkten sind die Spekulanten so bullisch wie nie davor

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Einfache Darstellung: Die rote Farbe zeigt, dass die Mehrheit der Spekulanten einen steigenden Goldpreis erwartet.

Der Langfristchart zeigt den dynamischen Preisanstieg des Goldpreises seit August 2018, als dieser im Tief bei 1.100 USD gehandelt wurde. Nach der ersten Impulswelle scheiterte der Goldpreis an dem Widerstand bei 1.340 USD und war im Begriff eine größere Korrektur im Umfeld steigender US-Zinsen einzuleiten. Nachdem die US-Notenbank Anfang 2019 jedoch die völlige Trendwende in der Geldpolitik bekanntgab und letztlich Zinssenkungen in Aussicht stellte, wussten smarte Investoren, dass dies der Start der neuen Goldhausse sein würde. Mein YouTube-Webinar von Februar 2019 lautete aus diesem Grund auch „Start der neuen Goldhausse“. Die smarten Investoren traten als Käufer auf, weshalb es letztlich auch im August 2019 zum dynamischen Ausbruch über den langjährigen Widerstand bei 1.350 USD unter relativer Stärke kam. Der Handelskrieg mit den USA führte den Goldpreis letztlich bis an den Widerstand bei 1.550 USD. Seither korrigierte der Preis bis es über die Urlaubstage, zwischen Weihnachten und Neujahr, zu einem erneuten Ausbruch im dünnen Handel kam mit einem erneuten Anstieg an den Widerstand bei 1.550 USD.

Jetzt stellt sich die Frage, ob der Ausbruch aus der vermeintlichen Flaggen-Fortsetzungsformation eine neue dynamische Impulswelle mit starken Preisanstiegen nach sich ziehen wird oder ob der Anstieg kurzweiligen exogenen Faktoren geschuldet war und sich hier nun an dem Widerstand bei 1.550 USD unter relativer Schwäche ein mittelfristiges Doppeltop ausbilden wird.

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Der Goldpreis stieg in den letzten anderthalb Jahren um 450 USD (+40 %) an!

Der Tageschart zeigt noch einmal den Ausbruch des Goldpreises am Weihnachtsvorabend und den starken Preisanstieg über die umsatzschwachen Urlaubstage, der durch den Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran, mit der Furcht vor einem neuen Krieg, noch einmal deutlich verstärkt wurde. Der Iran-Konflikt hat sich seither ebenso schnell wieder in Luft aufgelöst, wie er aus dem Nichts auf der Bildfläche erschien. Der steigende Aktienmarkt, bessere Konjunkturaussichten und der Handelsdeal der USA mit China in einer ersten Phase sind Faktoren, die den Goldpreis tendenziell eher belasten dürften.

Daher ist der Goldpreis über 1.550 USD long und wir halten keine spekulative Position. Fällt der Goldpreis hingegen zurück unter den Widerstand bei 1.550 USD, so wäre dies bärisch, denn es bestünde die Gefahr, dass sich hier ein sogenanntes Doppeltop im Chart ausbilden könnte. Dies wäre ein starkes Signal für die Spekulanten, die eine historisch hohe Netto-Longposition am Terminmarkt halten, was einem weiteren Preisanstieg mittelfristig im Wege stehen dürfte und zur Glattstellung spekulativer Positionen führen könnte. Die Folge wäre eine Preiskorrektur im Umfeld einer relativ starken Konjunktur und eines steigenden Aktienmarktes im Wahljahr. Deshalb versuchen wir unter 1.550 USD physische Positionen über den Terminmarkt abzusichern und uns zusätzlich spekulativ zu engagieren, solange sich der Preis unter der Marke von 1.550 USD halten wird.

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Der Widerstand bei 1.550 USD ist aktuell die Frontlinie, an der sich Bullen und Bären bekämpfen.

Der Kurzfristchart zeigt noch einmal beeindruckend, wie dynamisch der Preisanstieg über die umsatzschwachen Feiertage war. Letztlich war es der plötzlich aus dem Nichts erschienene Iran-Konflikt, der zu diesem gewaltigen und kurzweiligen Ausflug über den Widerstand bei 1.550 USD führte. Der Anstieg wurde sofort zurückgeführt, nachdem klar wurde, dass sich die Situation zwischen den USA und dem Iran deutlich entspannt hatte.

Noch hält sich der Preis über bzw. um die Marke von 1.550 USD. Kann sich dieser Preis darüber halten, so wäre dies ein deutliches Zeichen von starker physischer Nachfrage. Fällt der Preis hingegen zurück unter den Widerstand bei 1.550 USD, so könnte eine Korrektur über die kommenden Wochen und Monate den Preis unter dieser Marke halten. Spekulanten achten sehr auf solche Doppeltops und verkaufen diese, wenn immer es ihnen möglich ist. Dadurch könnte in den kommenden Wochen eine Bereinigung der historisch hohen spekulativen Netto-Longposition am Terminmarkt folgen.

Es bleibt daher spannend. Wir achten aktuell mit Argusaugen darauf, ob die Bullen oder die Bären die Schlacht um die Frontlinie bei 1.550 USD gewinnen werden. Der Sieger entscheidet die Entwicklung des Goldpreises über die kommenden Monate hinweg bis zum Sommer.

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Der Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran sorgte für einen starken Anstieg des Goldpreises.

Weitere CoT-Charts zu insgesamt 37 Futures finden Sie wöchentlich aktualisiert auf http://www.blaschzokresearch.de/research/cot-daten/

© Blaschzok Financial Research

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