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Philharmoniker Depot

27.01.18 Technische Analyse zu Palladium

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)... Die aktuellen, wöchentlich von der US-Terminmarktaufsicht „CFTC“ veröffentlichten, Daten für Palladium zeigen seit vielen Monaten eine ungebrochen hohe Positionierung auf steigende Preise durch die Spekulanten. Dies verwundert nicht, denn ein Rücksetzer im Preis blieb aus, und so kam es auch zu keiner Bereinigung am Terminmarkt. Im Gegenteil zeigt sich seit einem Jahr enorme relative Stärke im Preis, die durch eine starke physische Nachfrage verursacht wird. Solange es einen Nachfrageüberhang gibt, könnte der Preis grundsätzlich weiter ansteigen. Relative Stärke in Korrekturen geben das Indiz, dass man Ausbrüche aus diesen Korrekturen als Nachkaufgelegenheit nutzen sollte.

Der Terminmarkt für Palladium zeigt eine hohe spekulative Beteiligung.

Die einfache Darstellung zeigt an der roten Farbe, dass der Terminmarkt für Palladium nicht mehr sauber ist.

Chartanalyse zu Palladium in US-Dollar


Solange der Aufwärtstrend intakt bleibt und sich weiterhin relative Stärke am Terminmarkt zeigt, gibt es keinen Grund Palladium zu verkaufen und das Kaufsignal bleibt bestehen. Erst wenn sich das Bild wendet und sich abzeichnet, dass es zu einem Angebotsüberhang am physischen Markt kommt bzw. die Nachfrage nachlässt, muss man auf einen Bruch des langfristigen Aufwärtstrends achten, denn sobald dieser bricht, wäre dann die Chance für einen stärkeren Rücksetzer gegeben. Aktuell ist dieses Szenario jedoch noch nicht in Sichtweite und smarte Investoren shorten diesen starken Markt nicht.

Kommt es in den kommenden Monaten wieder zu einer Korrektur bei den anderen Edelmetallen, so wäre das Ende dieser die Chance wieder mit einem sehr guten CRV erneut auf einen Anstieg beim Palladium zu setzen.

Palladium in US-Dollar erreichte ein neues Allzeithoch.

Chartanalyse zu Palladium in Euro


In Euro hatten wir Palladium Anfang 2016 bereits aufgrund seiner relativen Stärke im Vergleich zum Rest des Edelmetallsektors als Kauf empfohlen. Seither hat sich der Preis verdoppelt. Auch hier gilt es einen Ausbruch aus dem Aufwärtstrend zu beobachten, doch angesichts eines möglicherweise schwächeren Euros in 2018 sind wir besonders für Palladium in Euro optimistisch.

Wir hatten Palladium bei 450€ zum Kauf empfohlen.

Platin/Palladium Ratio


Das Ratio des Platins zum Palladium ist mit 0,93 nahe dem Allzeittief. Deshalb scheint es interessant Platin in einem Edelmetalldepot auf langfristige Sicht im Verhältnis zum Palladium über zu gewichten. Wer also auf Sicht von 10 Jahren investiert, der sollte eher das günstige Platin anstatt des aktuell teuren Palladiums kaufen. Steigt das Ratio zu den alten Hochs an, so wird Platin gegenüber dem Palladium womöglich eine fünffach stärkere Performance erfahren.

Das Platin/Palladium Ratio legt ein strategisches Platininvestment anstatt Palladium nahe.

© Blaschzok Financial Research

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Quelle: www.BlaschzokResearch.de | www.goldsilbershop.de

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